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Adi Hirschal

Kein Fall für die Schablone – Ein außergewöhnlicher Allrounder
     


© Adi Hirschal
Adi Hirschal ist charismatischer Schauspieler, Sänger, Regisseur, musikalischer Leiter, Produzent und Firmengründer und Intendant. Ein Energiebündel mit "klassischer" Ausbildung und innovativer Kraft, ein Weiterentwickler, der sich in allen Sparten wiederfindet und viele Kunstrichtungen vernetzt.

Adi Hirschal - Ein Mann mit "Spürsinn" für Talente, besänftigter Rebell, verspielter Perfektionist, leidenschaftlicher Literatur-Liebhaber, Musikbesessener, ein Theatermensch mit Flair und Funkeln, der mühelos "Unterhaltung" und "seriöses" Schauspiel, "U" und "E"-Musik, ineinanderflicht und Trennlinien zum Publikum verschwinden lässt.

Der gebürtige Innsbrucker, wuchs in Linz auf und ist heute, - nach vielen spannenden Aufenthalten im Ausland, eine der kreativsten und zeitgerechtesten Stimmen aus Wien. Hirschal, Absolvent des Max Reinhardt-Seminars arbeitete mit prominenten Regisseuren und spielte an allen großen Bühnen des deutschsprachigen Raums. Seine zahlreichen Fernsehauftritte von "Kaisermühlen-Blues", "Kommissar Rex" bis "Bockerer" haben die Popularität gesteigert.

Als Bühnenkünstler hat er sich die Sympathie eines breiten Publikums schon lange erobert. Der Mann mit Freude am Lachen und Wissen um den "Blues" ist unwiderstehlicher Magnet, dem man sich nicht entziehen kann. In seinen eigenen Programmen, ob Lesung oder Konzert, Bühnenshow oder Musikprojekt, zeigt der Allrounder am klarsten die vielen Facetten seiner Kunst: Komödiantik, Bühnenleben mit Herz, Hirn und Seele.

Hirschal regt auf und an, bestrickt und verführt, hinterfragt und berührt. Verwandlungsfähig, vibrierend, überraschend, füllt er alte Themen mit neuen Inhalten, Vertrautes wird fremd, Fremdes vertraut.

Hirschal sucht die Herausforderung und Reibung, am liebsten in und an Wien. Mit musikalisch-literarischen Programmen wie "Strizzi-Lieder", "Liada, Gstanzln, Gassenhauer", "Oide Hawara", "hoat und zoat" und dem Projekt "Schwoazze Luft" zeigt er Wiens köstlich düstere, abgründige Seite, mit Faible für Außenseiter, Engagement für die Schwächeren, Mut zum direkten Ton und aller Lust zum Lieben, Leiden, Leben.

Adi Hirschal, Dauer-Arbeiter in Sachen Kunst, plant und entwirft bereits die nächsten Projekte, wo er wieder das zeigen kann, was ihn bewegt und das Publikum bewegen wird …
   

Lebenslauf und Meilensteine
1948 In Innsbruck geboren.

1951 Mit drei Jahren ging es nach Linz. Dort besuchte Adi die Volksschule Ebelsberg.

1958 Zu den "Wiener Sängerknaben" und somit das erstemal professionelle Beschäftigung mit Musik und Gesang. Durch viele große Jobs ist Adi ganz in die Nähe von Film und Fernsehen geraten.

1968 Beim Militär (Gebirgsjäger in Glasenbach)

1969 Inskription Jus Universität Wien

1970 Erste theatralische Versuche in Berlin.

1971 Theaterwissenschaften und Max- Reinhardt-Seminar.

1973 Heinrich Heine aus der Matratzengruft: Heine (Komödianten am Börseplatz, Conny Hannes Meyer).

1974 Diplom und erstes Engagement am Burgtheater. Dort Arbeiten mit Giorgio Strehler (Spiel der Mächtigen), Otto Schenk (Drei Schwestern), Leopold Lindberg (Liebesg'schichten und Heiratssachen), Kehlmann (Sturmgeselle Sokrates), Gerhard Klingenberg (König Ottokars Glück und Ende), Axel Corti.

1977 Die zweite Reifeprüfung. Beeindruckt von den Konzerten der Rolling Stones und noch unbeeindruckt vom Theater, entschloß sich Adi Hirschal, noch einmal unterzutauchen auf den Straßen Europas, vorzugsweise Italiens. Immer mit Musik und Texten, Projekten und Konzeptionen beschäftigt, schlug er sich lernend, neugierig durch die nächsten fünf Jahre. Nach dieser zweiten "Reifeprüfung" zurück ans Theater.

1982 Wiederbeginn in Deutschland, Memmingen. Dort als Protagonist drei Jahre im Dauereinsatz.

1985 Der Entschluß, zurück in die Metropole zu gehen. Orpheus kehrt zurück Hermes (HR, Peter Lämmle, Bobby McFerrin), Petrus und Paul in Antiochien (Paul, ZDF, Peter Probst).

1986 Cagliostro (Blasoni, Ronacher/Gratzer), Die Roten Nasen (Goldhändler, Volkstheater/ Gerd Heinz), Die Bestie vom Bisamberg (Titelrolle, ORF, Eurocops)

1987 Das zweite Leben Joseph Haydn's: Der Freund (HR, Peter Lämmle)

1988 The Normal Heart (Felix, Wiener Ensemble/ Karl Welunschek), Wiener Lieder (Sänger und musikalische Leitung, Netzzeit / Michael Scheidl), Aisanma (Sänger und musikalische Leitung, Netzzeit / Michael Scheidl), Winnie, Ein seltsames Paar (Neil Simon) (Winnie, Theater in der Josefstadt, H.P. Hallwachs)

1989 Der Selbstmörder (Semjon Semjonowitsch Podsekalnikow, Münchener Volkstheater/ Ruth Drexel), Unter Aufsicht (Regie, Theater VULKANO), Der vierte Mann (Otto Wehak, ORF, Werner Wöss), Liebesg´schichten und Heiratssachen (Wirt, Wiener Ensemble, Karl Welunschek), Operette LTD. (Sänger und musikalische Leitung, Netzzeit, Michael Scheidl)

1990 One Life to Live (Checkpoint Guard, ABC New York), Die Zeit der Rache (Karl, ORF, Toni Peschke), Wie würden Sie entscheiden (Andreas Salzmann (ZDF), Orvieto (Der Schriftsteller, mutido, Berhard Stulecker), Liebe gnadenlos (Hirschal/Köndgen, Sänger und musikalische Ltg., wild-art, Hirschal), Mauerstücke (Manfred Karge, 5 Episoden, Akademietheater, Manfred Karge), Der Lechner Edi schaut ins Paradies Bettler, Galvani, Galilei, Matrose, Portier, Staatstheater Stuttgart, Kreuzhage

1991 Lysistrate (Wiener Metropol), Himmelsstürmer (Sanitäter, ORF), Das Lachen der Maca Daracs (Agent, ORF, Dieter Berner), Interrail (Fritz Tauchen, ORF), Liebe gnadenlos (Hirschal/Köndgen, Sänger und musikalische Ltg., wild-art, Hirschal)

1992 Strizzilieder (Sänger, musikal. Ltg., Regie, wild-art, Rabenhof/Josefstadt), Kaisermühlenblues (Rene Gstettner, ORF, Schwabenitzky), Der Bockerer (Gstettnet, Theater in der Josefstadt, Gernot Friedl), Mord im Wald (Helmut, ORF, Wolfgang Glück), Aufg´spielt wird (Gustl, ORF, Herbert Grunsky, 10 Folgen), Der Wiederspenstigen Zähmung (Grumio, Klagenfurt, Werner Prinz), Broadway Melody (Soyfer, div. Rollen (Jura Soyfer Theater, Rabenhof/ Josefstadt), Strizzilieder (CD-Produktion)

1993 Aufg´spielt wird (Gustl, ORF, Herbert Grunsky, 10 Folgen), G´schichten aus dem Wienerwald (Hierlinger, Theater in der Josefstadt, Karl Heinz Hackl), Wirklich schade um Papa (Polizist, ORF, Peter Weck), Dunarea (Wolfi, ORF), Kommissar Rex (Flucht in den Tod, Bernecker, SAT 1, Hirschbiegl), Kaisermühlenblues (Rene Gstettner, ORF, Schwabenitzky), Winterreise (Luis, ORF, Nikolaus Leytner), In Wien müßte man sein (Kabarett, div. Rollen, Kammerspiele/Josefstadt, Werner Schneyder), Strizzilieder (Sänger, musikal. Ltg., Regie, wild-art, Rabenhof/Josefstadt), Liebe gnadenlos (Hirschal/Köndgen, Sänger und musikalische Ltg., wild-art, Hirschal)

1994 Auf immer und ewig (Benjamin Sedlacek, ORF, Julian Pölsler), Der Weissenthaler (Adolf König, ORF, Erwin Steinhauer), Der Zerrissene von Nestroy (Gluthammer, Burg Liechtenstein, Elfriede Ott), Exit II - Verklärte Nacht (Plachinger, Kino, Franz Novotny), Das Pfingstkonzert (Rolli, ORF), All Ways Vienna (musikalisches. Soloprogramm, Rabenhof/Josefstadt), Lieder ohne Grund (Adi Hirschal & Georg Danzer)

1995 Die Fernsehsaga (Bacher Sepp, ORF, Julian Pölsler), Der Talismann (Titus Feuerfuchs, Ernst Deutsch Theater/Hamburg, Hellmut Matiasek), Strizzilieder (Sänger, musikal. Ltg., Regie, wild-art, Rabenhof/Josefstadt), All Ways Vienna (musikalisches. Soloprogramm, Rabenhof/Josefstadt), Höhere Gewalt (Ralph, Kino, Wolgang Glück), Kasimir und Karoline (Merkl Franz, Stadttheater Klagenfurt), Kaisermühlenblues (Rene Gstettner, ORF, Schwabenitzky), Der Zerrissene von Nestroy (Wiederaufnahme), Lieder ohne Grund (Adi Hirschal & Georg Danzer)

1996 Der Nachbar (Pepi Nemecek, ORF, Marecek), Im Weissen Rössl (Leopold, Metropol), Umsonst (Nestroy, Arthur, Burg Liechtenstein, Elfriede Ott), Oide Hawara (Strizzilieder II, Sänger, musikal. Ltg., Regie, adivision; Rabenhof/ Josefstadt, Wiener Stadthalle/ORF), Kaisermühlenblues (Rene Gstettner, ORF, Schwabenitzky), Samtorchester (Adi Hirschal, Metropol), Mäzenas Gala (Moderation, Gesang, ORF, Metropol), Die Fledermaus (Frosch, Tiroler Landestheater, Claes Fellbohm), Oide Hawara CD (Die CD kommt auf den Markt

1998 „Frühere Verhältnisse“, J. Nestroy, Tourneeproduktion

2002 Laxenburger Kultursommer „Don Giovannis amouröse Abenteuer“

2002 Opernparodie; „Faust, frei nach Goethe“

2003 „ Amphitryon“

Seit 2003 Intendant des Theatersommer Haag.
     


© Adi Hirschal
Eigene Programme

Caveman
Best of Strizzis
Lange Nacht der Strizzis
Wiener Solo
Kometenlieder
Kaffeehaus, Kaiser …
Weihnachtslesung
   

Adi Hirschal als künstlerischer Leiter vom
"Lustspielhaus" für die Wiener

Wien ist um eine Theater-Attraktion reicher. Seit Ende Juli 2004 tourt das "Wiener Lustspielhaus", ein mobiles Theater unter


Bgm. Dr. Michael Häupl, Adi Hirschal und StR. Dr. Andreas Mailath-Pokorny (v.l.n.r.) Foto: Pressefoto Votava
der Leitung von Adi Hirschal, durch die Bezirke und bietet dem Publikum "Wiener Komödiantik zum kleinsten Preis" von 7.50 Euro. Bürgermeister Dr. Michael Häupl, der gemeinsam mit Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und Adi Hirschal das Projekt präsentierte, zeigte sich davon überzeugt: "Ein sehr wienerisches Projekt, wie es die Stadt braucht" Kulturstadtrat Mailath-Pokorny sieht im Lustspielhaus ein zusätzliches attraktives Angebot für ein breites Publikum in den Bezirken und eine Erweiterung des sommerlichen Kulturangebotes. Adi Hirschal meint, das Lustspielhaus solle "der höheren Ehre des Wiener Komödiantentums dienen - als Theater für alle WienerInnen, die nicht in die Stadt kommen".

"Wiener Sommernachtstraum" zum Auftakt
Zum Auftakt bot das "Lustspielhaus" im Eröffnungsjahr den "Wiener Sommernachtstraum", eine wienerische Adaption nach Shakespeare von Susanne Wolf. Kurt Sobotka spielte den zum Wiener Amtsdiener mutierten "Zettel", Boris Eder den "Puck". Weiters waren unter anderem Brigitte Neumeister und Albert Rueprecht zu sehen. Premiere war am 29. Juli "Am Hof", gespielt wurde bis Mitte September an verschiedenen Orten.

Ein mobiles Theater
Die von Edi Neversal konstruierte Bühne, ein zwölfeckiges, rotundenartiges Haus, mit Anleihen beim Globe-Theatre der Shakespeare-Zeit, aber auch bei Zirkusbauten und Pawlatschenbühnen (Durchmesser 24 Meter, Bauhöhe knapp neun Meter, Grundfläche 450 Quadratmeter), ist ein "Steckkonstrukt" aus Holz, Stahl und Aluminium, das allen Notwendigkeiten für Schauspieler und Publikum gerecht wird, komplett zerlegbar ist und knapp 400 Personen Platz bietet. Die Künstlerin Raja Schwahn-Reichmann sorgt mit 800 Quadratmeter Malereien für die Altwiener Note.

Spielserien gibt es nach dem Platz Am Hof auf der "Heuberggstätten" beim Laaerbergbad im 10., und am Wallensteinplatz im 20. Bezirk. Zusätzlich zum Theaterstück präsentiert Adi Hirschal auch sein "Brennende Herzen"-Programm auf seiner Bühne.

Projekte für die Folgezeit:
Eine "Kabale und Liebe"-Parodie gibt es im Schiller-Jahr 2005, ein "Mozart spezial a la Lustspielhaus" im Mozart-Jahr 2006. Zusätzlich sind Lesungen, Buchpräsentationen, Musikprogramme, Schulprojekte etc geplant. Konkrete Kooperationspläne für 2005/06 gibt es mit der Volksoper.

Das Projekt wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien als ergänzendes Angebot im Bereich der Bezirkskultur gefördert. Sponsoren sind auch die Fernwärme Wien, die Bank Austria und die Wiener Städtische.

Wiener Lustspielhaus
Telefon: 532 10 00-51
http://www.wienerlustspielhaus.at/
     
Adi Hirschal
Adi Hirschal Musik- und Theaterproduktionen KEG
Maria Treu Gasse 1/9
1080 Wien
Telefon/Telefax: 406 00 26
Mobil: 0664 33 66 530
http://www.adihirschal.at/
     
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Quelle: http://www.adihirschal.at/

     

erstellt am 24. 11. 04 © http://www.daswienerlied.at