Sie befinden sich hier: Die Künstler > Künstler  

Ihre MItteilung zu diesem Thema >>> 


Die 16er Buam
Wienerlieder - Musikkabarett - Wienerjazz
     



Die "16er Buam" Klaus P. Steurer (li.) und Patrick Rutka (re) im Interview mit Erich Zib für "Radio Wienerlied" Foto: daswienerlied.at

Das derzeit jüngste in traditioneller Besetzung spielende Wienerliedduo "16er Buam" stammt aus Ottakring, dem 16. Wiener Gemeindebezirk, der nicht ganz unbeteiligt an der Namensgebung des Duos war. Die 16er Buam, Klaus P. Steurer und Patrick Rutka, haben im Jahre 1995 zusammengefunden und arbeiten seither stetig an ihrem Repertoire und an ihrem Können. Man darf sagen, dass die zwei jungen Musiker tatsächlich schon sehr viel als Duo erlebt haben. So spielen und spielten sie bei diversen Heurigen natürlich, in Vorstadtbeisln und Nobelrestaurants, bei (Wienerlied) Festivals und im Rahmen der „Langen Nacht der Musik“. Sie musizierten vor der Gesandtschaft des französischen Staatspräsidenten Chirac und brachten das Wienerlied sogar als Straßenmusikanten wieder unter die Leute. Man hörte die zwei Ottakringer bei privaten Feiern und auch bei öffentlichen Anlässen. So begleiteten Sie musikalisch unter anderem auch Prof. Roland Girtler bei einer Buchpräsentation.

Die "16er Buam" bei ihrer CD-Präsentation im "Cafe Schmied Hansl"
Fotos: daswienerlied.at


Sie waren und sind oft in Ottakring zu hören und demonstrieren sehr erfolgreich echtes Wiener Liedgut in ganz Österreich und sogar in Deutschland. So etwa für die Europäische Akademie. Sie haben die Instrumente und die Lieder als Autodidakten erlernt und geben nun selbst ihr Wissen als Referenten bei diversen Workshops weiter, wie beispielsweise bei der Musikantenwoche der Volkskultur Niederösterreich auf Schloss Zeillern. Die 16er Buam traten vor
einem Publikum mit 10 Personen auf und hatten die Ehre und Freude vor bis zu 500 Musikbegeisterten zu spielen. In ihrem Repertoire finden sich Lieder und Gstanzln aus der untersten Lad über einfach schöne Schlager bis hin zu schlichtem, guten Jazz. Heute spielen die 16er Buam regelmäßig im Wiener Traditionscafé Schmid Hansl und in der großartigen Buschenschank Gabi Schöll in Grinzing. Man kann alte bis neue Klassiker und ebenso Eigenkompositionen der 16er Buam als Hörgenuss erleben. Kurzum, die 16er Buam lieben das Wienerlied und alles, was damit zusammenhängt. Und das, bitteschön, führt zu einem kulturellen Erlebnis der besonderen Art.

Am Mittwoch (29. 09.) präsentierten die beiden im Cafe Schmid Hansl ihre CD "Wir werd‘n kan Richter brauch‘n", auf der sowohl gutbekanntes wie der "Paradeiser Marsch" (Josef "Pepi" Kaderka/Ferry Andree) oder "I wer‘ blad" (T. Marzik/R. K. Österreicher), wie Kompositionen von Klaus P. Steurer zu hören sind. 17 Titel mit einer Gesamtspielzeit von 48 Minuten sind auf dieser CD enthalten, die in diesem Sommer im Tonstudio Axel Rot aufgenommen wurde und im gleichnamigen Verlag erschienen ist.

   

Klaus P. Steurer
Der 1975 geborene Kontragitarrist und Sänger des Duos stammt aus Ottakring und sammelte Wienerliederfahrung bereits im frühen Alter. Wenn seine Schulkollegen in Discos oder ähnliche Institutionen pilgerten, verbrachte der junge Musiker seine Freizeit bereits beim Heurigen. Seine ersten musikalischen Schritte setzte er in der Schulband des von ihm besuchten Gymnasiums. Nach der Matura und einigen Studiensemestern machte sich der Alt-Ottakringer als staatlich geprüfter Finanzberater und als Wirtschafts- und Kommunikationstrainer selbständig. Durch stetig wachsenden Erfolg hat sich der Autodidakt aber für die Unterhaltungsbranche entschieden und ist neben Interpret auch noch Textautor und Komponist. Darüber hinaus widmet er sich noch der Schauspielerei und dem Kabarett. Dank der Vielseitigkeit arbeitet der Entertainer schließlich auch als freier Mitarbeiter des ORF.
     
Patrick Rutka
Geboren 1977 ist er der jüngere von den beiden Buam. Neben der musikalischen Karriere hat er auch ein kleines Unternehmen gegründet und stellt dort selbst Tabakspfeifen her. Die „Erste Ottakringer Pfeifenmanufaktur“ hat bereits einen sehr guten Namen unter Pfeiferauchern erlangt. Im Alter von Fünf Jahren durfte er von seinem Großvater das Spiel auf der steirisch-diatonischen Harmonika erlernen. Mit 17 Jahren begann der gebürtige Ottakringer sich für die Wiener Musik zu interessieren und stieg auf die chromatische Knopfharmonika um. Neben den 16er Buam konnte er noch sehr viel Erfahrung in anderen Ensembles sammeln und spielt hin und wieder sogar in einem Schrammelquartett mit.
     
Quelle: http://www.16erbuam.at/
     
zurück  

     

     

erstellt am 30. 09. 04 © http://www.daswienerlied.at