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Vienne à Paris „Werft eure Herzen über alle Grenzen, „Liberté! Egalité! Fraternité!“ Bis 1939 war Frankreich das Zufluchtsland verfolgter Künstler. Leon Askin, Jimmy Berg, Karl Farkas, Lotte Lenya, Lilli Palmer, Fritz Spielmann, Walter Jurmann und viele andere verdienten sich in Paris mit Kabarett und Musik ihren Unterhalt und hoben die Stimmung der Exilanten. Bei Kriegsbeginn wurden Tausende in den französischen Lagern wie Meslay du Maine und Gurs interniert. Aber auch dort ließ sich das Lachen nicht unterkriegen. Improvisierte Kabarett- und Revueabende brachten in die tristesten Stunden Momente der Fröhlichkeit und Lebenslust.
„Fünf Franc Café, zehn Franc eine Frau – Stefan Fleischhacker, Erika Hornik, Martin Thoma und Georg Wacks stellen in ihrem Streifzug
durch die Lokale der Künstlerviertel Montparnasse und Montmartre eine leichtfüßige, deutsch-französische
Revue auf die Beine, in der die Stimmung des Pariser Exillebens nachgezeichnet wird. Lustiges und Trauriges vermischt
sich in bewährter L.E.O. Tradition in Gesängen, Tänzen und gemischtsprachigen Vorträgen. Die
Idee und die Originaltexte dazu stammen aus dem Archiv des Orpheus Trust, das Programm aus der Werkstatt von Georg
Wacks und dem gesamten LEO-Team. |
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erstellt am 16. 08. 04 © http://www.daswienerlied.at |
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