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"Habts mi scho amol dudeln g'hört?"

Lange Zeit stand fest, daß Trude Mally, die Meisterin des Wiener Dudelns, die Letzte dieses Genres sei. Doch viele junge Künstlerinnen haben sich dieser Tradition angenommen. Kaum jemand aber wußte, daß auch Rudi Koschelu ein hervorragender Dudler ist. Das bewies er bei der Präsentation seiner neuen CD im Wiener Volksliedwerk – mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen des Wienerlieds.

Rudi Koschelu

Am Montag, dem 21. April, war es endlich so weit: Die mit Spannung erwartete CD "Habt's mi scho amol dudeln g‘hört?" wurde präsentiert. Ort des Geschehens war der Festsaal im "Bockkeller" des Wiener Volksliedwerkes. Ing. Herbert Zotti, Geschäftsführender Vorsitzender
des WVLW, begrüßte die Zuhörer, von denen sich manche mit Stehplätzen begnügen mußten, und leitete den Abend mit einigen Worten ein.

Es ist eine ganz besondere CD, denn lange Zeit schien festzustehen, daß Trude Mally, die Alt-Meisterin des Wiener Dudelns, die Letzte sein würde, die diese Form des Jodelns beherrschen würde. Doch erfreulicherweise haben sich einige junge Künstlerinnen und Künstler dieser Tradition angenommen, allen voran Tini Kainrath, Mag. Agnes Palmisano, Doris Windhager oder, um auch einen jungen männlichen Vertreter zu nennen, Herbert Stippich. Kaum jemand aber wußte, daß auch der vielbeschäftigte und beliebte Kontragitarrist Rudi Koschelu ein hervorragender Dudler ist – der an diesem Abend alle Register seines Könnens zog.

Das Pubikum dankt Rudi Koschelu mit anhaltendem Applaus für die neue CD

Alle auf der CD zu hörenden Künstler waren, bis auf eine Ausnahme, bei diesem feierlichen Akt dabei (Doris Windhager war leider verhindert): Tini Kainrath, Mag. Agnes Palmisano, Gerhard "Die Stimme Wien" Heger, Willi Lehner, Kurt Girk, Herbert Bäuml am Akkordeon. Er sang auch mit und überraschte das Publikum durch eine Überstimme in einem Terzett mit den beiden Musiker-Müttern Edith Koschelu und Fini Gradinger, diesmal begleitet vom eigentlich "nur" als Gast anwesenden Fredi Gradinger und Hauptakteur Rudi Koschelu.

Der wunderschöne Festsaal im "Bockkeller" war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt

Vorgetragen wurden erst einmal alle 16 Lieder der CD wie z.B. "Der Schottenfelder Marsch", "Die lustigen Fuhrleut'", "A Tanzerl aus der unter‘n Lad", "A Weana Dudler" usw. Dann ging es bunt gemischt weiter: Gerhard Heger, Kurt Girk und Willi Lehner ließen ihrer Freude am Wienerlied und freien Lauf und "blödelten" ausgelassen zwischen den hervorragend gesungenen Liedern, unterstützt vom Duo Bäuml-Koschelu frei drauf los.

Fredi Gradinger (li.) und seine Mutter Fini, Rudi und seine Mutter Edith Koschelu (mi.) und Herbert Bäuml (re.)

Schließlich wurden auch zwei der Gäste auf die Bühne eingeladen, einen musikalischen Beitrag "abzuliefern": Wienerlied- und Koschelu- Freund Karl Zacek trug mit zwei Liedern, Musikerkollege Norbert Haselberger mit einem Lied im Duo mit Fredi Gradinger der Kontragitarre bei.

Erhältlich ist die CD WM 10 242
"Habts mi scho amol dudeln g'hört?"
im guten Fachhandel oder im Weltmusik Internetshop
http://weltmusik-vienna.at Bestellnummer 80 242
 
     
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Alle Fotos: daswienerlied.at  

HSK

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erstellt am 02. 05. 08 © http://www.daswienerlied.at