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| Adi Stassler singt Adi Stassler Am Mittwoch, dem 19. Oktober, lud der Wienerlied-Verein "D´ echten Weaner" ins Floridsdorfer Bezirksmuseum. |
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Kurt Landsmann begrüßt Adi Stassler |
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| Kurt Landsmann, Präsident des Wienerlied-Vereines "D‘ echten Weaner", konnte seinen Mitgliedern und Gästen, unter ihnen "Wienerlied-Zeitung"-Herausgeber-Ehepaar Kolleger und die Musikerkollegen Hans Ecker in Begleitung und Harry Steiner, etwas ganz Ausgefallenes bieten. Der Texter, Autor, Musiker und Komponist Adi Stassler sang Adi Stassler. Selten ist er zu sehen, hält er sich doch bei Veranstaltungen, wo seine Lieder gesungen oder seine Texte auf verschiedenen Bühnen und von verschiedenen Formationen zum Besten gegeben werden, immer im Hintergrund. Noch seltener ist er zu hören. | ||||||
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| Also herrschte entsprechender Andrang im Bezirksmuseum Floridsdorf, das man eher als Heimstätte von Dokumentationen über die Landschaft links der Donau, den Beginn der Dampfschiffahrt und über die Eisenbahngeschichte kennt. Aber auch Wienerlied-Freunde kennen die Adresse Prager Straße 33, veranstalten doch "D‘ echten Weaner" dort viele Abende mit guter Musik und guter Stimmung. | ||||||
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| Adi Stassler spannte einen weiten Bogen über sein musikalisches Schaffen – und konnte natürlich nur einen Bruchteil seiner mehr als 450 Kompositionen in diesem abendlichen Programm unterbringen. 300 (!) davon sind, so nebenbei bemerkt, auf Tonträgern erschienen. Begonnen hat er seinen Abend – wie im "richtigen Leben" – mit seinem ersten Lied "Für jeden Fehler den man macht", das er als 20jähriger geschrieben hat. Diesem Titel folgte dann das erste Lied, das er mit seinem Sohn gemeinsam gemacht hat: "I glaub, i bin daham", weiters, nur um einige zu nennen, "In aner Großstadt", Havlicek", "Des Glöckerl vom Eisverkäufer" und andere mehr. Nicht nur eigene Titel hatte Adi Stassler mitgebracht. So etwa "Sag do net Joe zu mir", dessen Text von den "Spitzbuben" Toni Strobl und Helmut Reinberger stammt und zu dem Helmut Schicketanz die Musik beisteuerte. Dann war da auch noch das "Zigeunermädl", das er vielfach mit Zipflo Weinrich und Victor Poslusny gespielt und mit Reserl Schönegger auf Platte verewigt hat. Es war übrigens die erste Schallplatte, so erzählte Adi Stassler, auf der er zu hören war. Und das kam so: Ein Sängerkollege sollte ursprünglich mit Reserl Schönegger singen, war aber, aus irgendwelchen Gründen, nicht im Studio aufgetaucht. Der Aufnahmeleiter schaute auf die Uhr und meinte knapp: "Herr Stassler, es Ihr Text, es ist Ihre Musik, also singen Sie!" Das war leichter gesagt als getan, kam doch gleich eine Rüge von der Kollegin: "Adi, wir sind hier nicht beim Heurigen, also sing ordentlich!" Ja, das sind die Geschichten, aus denen dann irgendwann Anekdoten werden. | ||||||
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| Es ist schon "cool", wie unser (Enkel-)Kinder heute sagen, wie Adi Stassler mit seinem Midi-Akkordeon umgeht, mit der linken Hand zwei Begleitinstrumente spielt und mit der Rechten neben dem Spielen noch unzählige Tastenfolgen absolviert, um das passende Klangbild zum jeweiligen Lied einzustellen. Und es war auch cool, wie Adi Stassler sein Programm aufgebaut hatte: Es war eine musikalische Biographie, begleitet von Nachdenklichem, Launigem, Humorvollem. Hoffentlich bekommen auch Sie bei seinem nächsten Abend einen Platz! | ||||||
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Alle Fotos: daswienerlied.at |
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erstellt am 29. 10. 05 © http://www.daswienerlied.at |
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