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| Und all dies ist wienerisch Die "Wiener Volkskunst" lud in sein Vereinslokal, das Schutzhaus "Am Ameisbach", und bot seinen Mitgliedern und Gästen ein abwechslungs- reiches Programm mit den "16er Buam", Monika Khoury, Inge Wehofer, Monika Malcher, Michael Havlicek, H.P.Ö., und, nicht zuletzt, Prof. Leopold Großmann am Klavier. |
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Vizeobmann Adolf Karger, Präsident Prof. Leopold Grossmann, H.P.Ö.
"Heider-Poldi-Österreich", |
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| Und all das ist wienerisch – eine Frage oder eine Feststellung? Wir gingen jedenfalls am
Mittwoch, dem 19. November, ins Schutzhaus "Ameisbach" zur "Wiener Volkskunst" um das zu klären! Der Slogan war eine Feststellung, denn alles, so bunt mit vielen Facetten, war wienerisch! Obfrau Sylvia Wally begrüßte mit einem zufriedenen Blick durch den Saal herzlich ihre Gäste, die wieder zahlreich erschienen waren. Prof. Leopold Grossmann begrüßte alle musikalisch am Klavier und H.P.Ö. "Heider-Poldi-Österreich" moderierte lustig und schwungvoll den Abend. Viel hat er aus seiner Witzkiste und Gedichten aus eigener Feder mitgebracht. Als geladene musikalische Gäste dabei waren mit einem zügigen abwechslungsreichen Programm die "16er Buam" Patrick Rutka und Klaus P. Steurer. Wer sie schon kennt, weiß, wie da die "Post abgeht"! Diesmal brachten sie auch Monika Khoury mit. Die junge sympathische Mundartdichterin schreibt auch Texte für das Duo und hat das richtige G'spür und viel Mutterwitz bei ihrem Schaffen. Die Gäste waren begeistert und dankten ihr mit viel Applaus. Inge Wehofer war auch eingeladen, schön daß man sich ihrer wieder erinnert! Sie verdient – nach gesundheitlichen Problemen – den Wiedereinstieg in die Wienerlied-Gemeinschaft. Sie hat einen wunderschönen Vortrag bei ihren Wienerliedern, singt mit Herz und Gefühl und jeder spürte auch an diesem Abend ihre Freude, vor so großem Publikum zu singen, wieder mit dabeizusein. Liebe Inge Wehofer, wir freuen uns mit Dir! Auch Bariton Michael Havlicek kennen wir, war er doch seinerzeit beim HBB - Humanitärer Bund der Berufssänger beim Nachwuchs-Wettbewerb mit dabei und mit "Komm Zigan" und "Wenn der Herrgott net will" den 3. Platz ersungen. Er kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken, tritt und trat bei den diversen Wienerlied-Vereinen auf, mit Werken von Joseph Strauss, E. Arnold, G. Kreisler, Richard Strauss und Hermann Leopoldi bringt er sein Publikum zum Lachen. Tourneen führten ihn u.a. nach New York, Chicago, San Francisco, Kapstadt und Buenos Aires. Unter anderem war er auch in der Titelrolle in Mozarts "Die Hochzeit des Figaro" am Stadttheater Baden zu sehen. Bei der "Wiener Volkskunst" ist er Ehrenmitglied und sang an diesem Abend Lieder von Robert Stolz solo und im Duett mit der bezaubernden Sopranistin Monika Malcher Heiteres, wie z.B. "Tante Paula liegt im Bett und isst Tomaten". Sie sang uns auch Couplets von Ralph Benazky, Hermann Leopoldi u.v.m. Monika Malcher war zum ersten Mal zur "Wiener Volkskunst" geladen, ist aber immer wieder bei Abenden mit Prof. Fritz Brucker anzutreffen. |
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Blick zwischen den "16er Buam" Klaus P. Steurer (li) und Patrick Rutka auf den vollbesetzten Saal |
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| Nach der Pause wurden die Interpreten wieder abwechselnd auf die Bühne gebeten und erfreuten
uns alle mit ihren schönen, bunten, heiteren Vorträgen. Doch einmal geht jeder schöne Abend zu Ende und viel zu schnell erklang die "Volkskunst-Hymne" "Spät is' word'n". PS: Unter den Gästen entdeckten wir noch ein sehr bekanntes Ehrenmitglied der Volkskunst und zwar Kurt Svab. Viele bekannte Lieder stammen aus seiner Feder. Das wohl berühmteste ist "Der Drahrerkönig". Weiters schrieb, textete und komponierte er: "Das Hochzeitsbild", "A zwastimmigs Weanaliad", "Bleib a Mensch", "Solang der Drahrer net ausstirbt", "Einmal noch die Mutter frag'n", "Mir Zwa", "Nehmts den Weana wia er is", "I bleib Ottakring treu", "Herrgott gib dem Vatern an Urlaub", "Streichts net die Bankerln an…" und noch viele mehr. Kurt Svab hat eine Ausbildung als Klavierspieler und ein Studium am Horak Konservatorium sowie am Schauspielseminar Schönbrunn absolviert. Nach dem Krieg war er Klavierhumorist, Kabarettist, danach Alleinunterhalter. Im Jahr 1958 wurde er Verlagslektor, dann Verlagsleiter und Musikproduzent. Ab 1977 war er Aufnahmeleiter und Programmgestalter bei einigen Musiksendungen des ORF. Er hat auch Kriminalhörspiele geschrieben. Am 15.März 2008 feirte er seinen 86.Geburtstag. Im radiowienerlied.at-Shop von von Erich Zib finden Sie, wenn Sie den Namen "Svab" ins Suchfeld eingeben, einige CDs mit dessen Liedern (zum Beispiel auf der Heinz Conrads-CD "Was gibt es Neues?" |
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"Wiener Volkskunst"-Präsident Prof. Leopold Grossmann in seinem Element: an den Tasten eines Klaviers. |
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HSK |
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| Hier geht es zur Fotoseite vom 19. November >>> | ||||||
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erstellt am 05. 11. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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