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Die "Wiener Volkskunst" feierte!

Groß gefeiert wurde im Schutzhaus Ameisbach der 85. Geburtstag der Vereinigung und der 75. Geburtstag des Präsidenten Prof. Leopold Grossmann. Mitgewirkt haben Prof. Marika Sobotka, Olga Schalaewa - Klavierbegleitung Irina Dankevich , Eva Oskera, Prof. Walter Heider, Christian Müller, Peter Rosen und Prof. Leopold Grossmann.

Olga Schalaewa, Irina Dankevich, Christian Müller, Eva Oskera, Prof. Leopold Grossmann,
Obfrau Sylvia Wally, Peter Rosen, Prof. Marika Sobotka und Prof. Walter Heider (v.l.)

Die "Wiener Volkskunst" feierte am Mittwoch, dem 17. September, im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des Schutzhauses "Ameisbach" ihren 85. Geburtstag unter dem Motto "Wie Sand rinnt die Zeit" aus der Feder ihres Präsidenten Prof. Leopold Grossmann. Auch er wurde an diesem Abend mit Ehrungen bedacht, feierte er doch im August seinen 75.Geburtstag. Peter Rosen widmete ihm eine schöne Laudatio für sein Lebenswerk. Über 300 Werke hat er geschaffen, eines schöner als das andere, doch man hört sie leider viel zu wenig. Wer Grossmann kennt, weiß, wie bescheiden er ist, wenn es um seine Person geht – und wie großzügig und hilfsbereit er anderen gegenüber ist!

Weiters wurden Christian Müller zum 60. und Heinz Daxböck zum 70. Geburtstag mit der Ehrenmedaille und Urkunde ausgezeichnet und geehrt. Anschließend erhielten Mitglieder mit über 20jähriger Mitgliedschaft von Obfrau Sylvia Wally und Ihrem Vizeobmann Adolf Karger das silberne Vereinsabzeichen. Peter Rosen und Christian Müller führten heiter plaudernd mit vielen Gedichten und Anekdoten, und auch singend durchs Programm.

Im 1.Teil wurden von Prof. Marika Sobotka, Eva Oskera, Olga Schalaewa, Prof. Walter Heider (er feierte am gleichen Tag seinen Geburtstag), Christian Müller und Peter Rosen vorwiegend Kompositionen von Grossmann gesungen und gespielt. Er begleitete – bis auf den Auftritt von Olga Schalaewa (sie wurde von Irina Dankevich begleitet) – den ganzen Abend am Klavier. Vorgetragen wurden u.a. die Lieder: "I g'hör zu Dir", "Mach nie a Tür für immer zua", "Das macht mi rebellisch", "Keiner wird jünger", "Heut hat mi a Fiaker g'führt", "Goldene Tage – herrliche Zeit", "Zärtliche Geigen", "Ihr werd's no wana um de Schrammeln", u.v.m. Prof. Walter Heider und Olga Schalaewa beendeten den ersten Teil mit dem Wunschlied "Alle Wasser der Erde" von Prof. Herbert Seiter und mit einem russischen Volkslied.
 

Prof. Marika Sobotka, Peter Rosen, Christian Müller, Prof. Walter Heider,
Obfrau Sylvia Wally und Vizeobmann Adolf Karger (v.l.)

Nach der Pause, im 2. Teil, wurde der Gründungsmitglieder der Wiener Volkskunst und ihrer großen Erfolge gedacht:

Ludwig Gruber: "´s wird schöne Maderln geb´n", "Mei Muatterl war a Weanerin";
Roman Domanig-Roll: '"s Penzinger Kircherl", "Handschuhmacher", "Wiener Troubadour";
Franz Paul Fibrich: "Wer no net draußen war, im schönen Liebhartsthal", "'s silberne Kanderl"
um nur einige zu nennen.

Nachdem alle Künstler noch einmal von den Gästen applaudierend "eingeforderte" Zugaben gaben, wurden sie noch einmal von Obfrau Sylvia Wally auf die Bühne gebeten, um gemeinsam mit den Gästen das Abschlußlied der Vereinigung "Spät is word'n" zu singen. Der Applaus und die Anerkennungen für diese gelungene Veranstaltung und die großartigen Darbietungen der Künstler wollten kein Ende nehmen. Es war ein wunderschöner Abend und auch wir wünschen der "Wiener Volkskunst" und ihren Mitstreitern viel Erfolg und Durchhaltevermögen für die Erhaltung und Pflege unseres wertvollen Kulturgutes, unserer Wiener Musik!
     

Jubilar Prof. Leopold Grossmann verbrachte den Abend, wie sonst auch, arbeitend am "Geflügel"

Olga Schalaewa, geboren in Moskau, erlebte ihre Kindheit in einem musikalischen Elternhaus. Der Vater, Anatolij Andreewitsch Schalaew, war ein bekannter Musiker und Komponist. Ihre musikalische Ausbildung begann sie ab dem fünften Lebensjahr an der Moskauer Gnessin- Musikschule und setzte


Olga Schalaewa
diese an der Moskauer "Ipolit Iwanow"-Musikschule in den Fächern Gesang, Klavier und Chorleitung, fort. Sie beendete ihre Ausbildung am staatlichen Institut der Bühnenkünste, in der Klasse von Prof. B.A. Pokrowskij, dem damaligen künstlerischen Leiter des "Bolschoj" sowie der Moskauer Kammeroper.

Ihr erstes Engagement erhielt sie unmittelbar nach Abschluß ihres Studiums an der Moskauer Kammeroper. Sie nahm, als fixes Mitglied des Ensembles, in dieser Zeit an allen Gastspielen in und außerhalb des Landes teil. Anläßlich einer Co-Produktion von A. Schnittke's "Leben mit einem Idioten" mit der Wiener Kammeroper wurde sie an diese verpflichtet. Es folgten Engagements an der Wiener Staats- und Volksoper, bei den Salzburger Festspielen und an anderen europäischen Häusern (siehe nachfolgende Aufstellung). Seit 1999 besitzt sie die Österreichische Staatsbürgerschaft. Olga Schalaewa's Markenzeichen sind die Reinheit und Transparenz ihrer Stimme, die Leichtigkeit ihres Gesanges auf Grundlage der gesangstechnischen Perfektion und vor allem die Ausdruckskraft mit welcher sie die Russische Tradition, beginnend bei F.I. Shaliapin, fortsetzt. Sie ist auf Opern- und Operettenbühnen, wie auch im Konzertsaal gleichermaßen zu Hause.

Opernhäuser: Salzburger Festspiele, Wiener Staatsoper, Wiener Volksoper, Glyndebourne Festval GB, Royal Albert Hall, Teatro Comunale di Bologna I,Tgeatro Comunale di Modena I, Leipziger Oper D, Festspiele "Mozart in Schönbrunn" Wien A, Wiener Kammeroper A, Moskauer Kammeroper, München/Hewrkules Saal D, Bolschoi Teater, Moskau R, u.v.a. Konzerte und Liederabende in Japan, Canada, Deutschland, Frankreich, Australien, Spanien, Österreich.

Christian Müller ist Entertainer, Moderator, Saenger und Schauspieler und hat ein fixes Engagement an der Wiener Volksoper. Neben diesem Engagement sind es aber vor allem seine Konzerte und Konzertreisen, die er, wie er sagt, als besondere Herausforderung betrachtet. Auf zahlreichen Kreuzfahrschiffen brachte und bringt er dem internationalen Publikum den Charme der Wiener Musik und der österreichischen Operettenklänge nahe. Er führt durch selbst gestaltete Abende und ist auch bei diversen Präsentationen, Firmenfeiern und Banketten ein gefragter, beliebter Moderator.
     

Sie sorgten wieder "für den guten Ton"

Alle Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

     
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erstellt am 30. 09. 08 © http://www.daswienerlied.at