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| Neue und alte Wiener Klänge beim "Wiener Klang" Wieder einmal gelang beim "Wiener Klang" eine musikalische Zusammenstellung der zu Recht die Bezeichnung "einmalig" zuzuordnen ist. Der Einladung von Obmann Peter Hana waren diesmal gefolgt: das Gola Akkordeon-Duo Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee, Helga Kohl, Clemens Schaller und das Duo Christian Tesar und Martin Blazek. |
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"Wiener Klang"-Obmann Peter Hana, Christian Tesar, Martin Blazek, |
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| Wieder einmal gelang beim "Wiener Klang" eine musikalische Zusammenstellung, der zu Recht die Bezeichnung
"einmalig" zugeordnet werden darf: Clemens Schaller, bisher vor allem als ausgezeichneter Pianist und Interpret in Leopoldi-Manier bekannt, übernahm erstmalig beim "Wiener Klang" auch die Conference. Durch sein symphatisches Auftreten gelang es ihm sofort mit wenigen Worten, das Publikum zu erobern. Er erwies sich dabei nicht nur als ausgezeichneter Rezitator und Humorist, sondern bestach einmal mehr mit seinen eigenen Kompositionen wie gleich eingangs mit "Griass Euch Gott". Die Feststellung "Ma hats net leicht" schien für ihn persönlich nicht ganz zuzutreffen, denn seinen Darbietungen nach zu schließen fällt gerade ihm alles ganz leicht, egal ob er spielt, singt oder conferiert. Daß er auch mit seinen von ihm bearbeiteten Leopoldi-Liedern, u.a. "Ein guter Tropfen dreimal täglich…", neben anderen Hits aus vergangenen Tagen zu beeindrucken wußte, versteht sich fast von selbst. |
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Allrounder Clemens Schaller |
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| Solcherart das Publikum bereits bestens eingestimmt, setzten Tesak & Blazek (Christian Tesak Knöpferlharmonika, Martin Blazek Contragitarre) das Programm schwungvoll fort. Sie waren erstmals beim "Wiener Klang" zu Gast und punkteten nicht nur mit Liedern aus der untersten Lad, wie zum Beispiel "Aber Hausknecht mei Peitschn" oder dem "Lavendl-Liad", sondern vor allem mit selbstkomponierten und getexteten Lieder, die die Wiener Seele zum Inhalt haben. Besonders hervorzuheben sind das "U-Bahn Gstanzl", dann "No a Achtl , no a Liad", aber auch "I wü ka olda Grantscherm wärn" und "I glaub i hab Rebläus". Obwohl der Frühling ja vor der Tür stand, gefielen Nummern wie "Oktober" besonders gut. Es ist immer wieder besonders schön zu hören, daß sich junge Künstler dem wienerischen Genre mit viel Herz und Verstand annehmen und teilweise, in moderne Rhythmen gekleidet, die Wiener Seele zum Schwingen bringen. | ||||||
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Christian Tesar und Martin Blazek |
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Helga Kohl, Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee |
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| Wunderbar fügte sich auch Helga Kohl ins Ensemble. Sie wurde diesmal vom "Gola-Akkordeon Duo", Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee, begleitet und hatte eine Auswahl von wienerischen aber auch internationalen
Melodien getroffen So brachte sie z.B. "Fesch und resch" von R. Kronegger; "Sehnsucht hab ich nach
Wien" von Ernst Arnold zu Gehör. Die unvergessenen Schlager wie "Nur nicht aus Liebe weinen"
aus der Ufa-Zeit aber auch "C´est si bon" fanden besonderen Anklang. Waren die beiden Akkordeon-Virtuosen Kisser und Lee vorerst als dezente Begleiter hervorgetreten, so präsentierten sie sich letztlich in gewohnter Form als "Gola Akkordeon Duo". So Unterschiedliches wie der "Czardas Nr 1" von Monti, die "D-Tanz" von Johann Schrammel, Eigenkompositionen von Felix Lee wie "Bonjour Madame", "Mein Wien-Fantasie", "Schußfahrt" um nur einige zu nennen, wurde zu Gehör gebracht und begeistert vom Publikum aufgenommen. Es ist immer wieder eine Freude, dieses außergewöhnlich musikalische und technisch brillante Duo zu hören. Solcherart in Stimmung gebracht, blieb man im bumm-vollen "Martinschlössl" auch nach der Veranstaltung noch gerne sitzen und diskutierte angeregt über einen durch und durch gelungenen "Wiener Abend" bevor man sich entschloß, nach einem "Fluchtachterl" den Heimweg anzutreten. |
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Ein Blick in den vollbesetzten Saal im "Martinschlössl" |
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| Alle Fotos: Wiener Klang | ||||||
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erstellt am 03. 04. 10 © http://www.daswienerlied.at |
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