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| Von der Operette zum Weihnachtlichen Die letzte Veranstaltung im Jahr 2009 des "Wiener Klang" sollte so richtig auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen und gleichzeitig wieder einmal dem Publikum etwas Besonderes aus dem Reiche der Operette bieten. |
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Vorweihnachtliches Konzert des Kammerchores des Wiener Schubertbundes bei "Wiener Klang" |
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| Für den ersten Teil standen die wunderbare Sopranistin Veronika Groiss sowie der hervorragende
Tenor Franz Leitner zur Verfügung. Auch Peter
Hana, Obmann des Vereines "Wiener Klang", ließ es sich nicht nehmen, einerseits durch das Programm zu
führen und – andererseits – auch einige musikalische Nummern beizusteuern. Augenzwinkernd meinte er: "Auch
ich war einst ein junger Mann" und stellte mit Trude Marzik die Frage, wann denn das beste Alter eigentlich sei. Auch das Auftrittslied
des Ollendorf aus der Operette "Der Bettelstudent" von Karl Millöcker "Ach ich hab sie ja nur
auf die Schulter geküßt" wurde von ihm höchst amüsant vorgetragen. Veronika Groiss versprach sodann "Ich schenk mein Herz" aus der "Dubarry", ebenfalls von Millöcker, – ja wer könnte da widerstehen? – sowie "Heut macht die Welt Sonntag für mich" von Nico Dostal. Bei den Duetten "Niemand liebt Dich so wie ich" sowie "Lippen schweigen" aus der Operette "Die lustige Witwe" von Franz Lehar verband sich ihr wunderbarer Sopran mit tenoralem Schmelz von Franz Leitner und riß damit das Publikum zu heftigem Applaus hin. |
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Im Duett: Sopranistin Veronika Groiss und Tenor Franz Leitner, begleitet von Prof. Fritz Brucker |
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| Tenorales vom Feinsten stand sodann mit dem "Wolgalied" aus dem "Zarewitsch"
und "Oh Mädchen, mein Mädchen" aus "Frederike", ebenfalls von Lehar, auf dem Programm.
Auch ertönte die Behauptung "Gern hab ich die Frauen geküsst", was nicht nur für Tenöre
zutrifft. Veronika Groiss brachte sodann eine entzückende Arie aus dem "Schneeflöckchen" von
Rimski Korsakow und leitet damit zum wunderbar vorgetragenen "Kalenderlied" von Franz Grothe über.
In die Pause wurde das zahlreiche Publikum von Peter Hana und Franz Leitner mit dem schmissigen Duett "Du
süßes Zuckertäubchen mein" aus "Wiener Blut von Johann Strauss beschwingt entlassen. Hatte vor der Pause Prof. Fritz Brucker die Sänger einfühlsam begleitet, so sollte er nach der Pause in anderer Funktion, nämlich als Dirigent des Kammerchores des Wiener Schubertbundes, hervortreten. Dieser alteingesessene Chor mit jahrzehntlanger Tradition brachte neben dem Chor der Priester aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart und "Schon die Abendglocken klangen" aus Conradin Kreutzers Oper "Das Nachtlager von Granada" Weihnachtliches zu Gehör. Nicht nur Traditionelles, sondern auch weniger Bekanntes gab es da zu entdecken. Gewürzt wurde der zweite Teil des Abends außerdem durch eine Reihe zum Teil recht heiterer Rezitationen von Anton Krutisch, Erich Vegh, Felix Kerl, Michael Haas u.a., die Peter Hana zur Freude und zum Amüsement des Publikums vortrug. Durch die Auswahl der musikalischen Darbietungen und durch die ausgewählten Rezitationen wurde ein stimmungsvoller vorweihnachtlicher zweiter Teil geboten, den man in dieser Qualität selten zu hören bekommt. Solcherart mental vorbereitet wurde das Publikum beschwingt in die bevorstehenden Festtage entlassen. |
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Tenor Franz Leitner, Sopranistin Veronika Groiss und "Wiener Klang"-Obmann Peter Hana (v.l.) |
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| http://www.wienerklang.at http://www.schubertbund.at/ |
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| Alle Fotos: Wiener Klang | ||||||
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erstellt am 28. 01. 10 © http://www.daswienerlied.at |
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