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| Glanzvoller Saisonausklang beim "Wiener Klang" Beschwingt und heiter verlief die letzte Veranstaltung des "Wiener Klang" vor der Sommerpause. Obmann Peter Hana hatte für ein erlesenes Künstleraufgebot gesorgt und damit diesem Abend - der im Rahmen der Bezirksfestwochen stattfand - eine ganz spezielle Note verliehen. |
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Ein Blick in den Veranstaltungssaal im "Martinschlössl" |
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| Den ersten Teil gestaltete das Duo Hojsa-Emersberger, Tommy Hojsa (Akkordeon) und Gesang und Helmut Emersberger (Gesang). Die Beiden brachten eine gut ausgewogene Mischung bekannter Lieder wie "Meine Freunderln und Bekannten", das "Tröpferlbad" oder auch "Auf da Lahmgrubn" - um nur einige zu nennen - zu Gehör. Mit der "Telefonbuchpolka", dem sattsam bekannten Zungenbrecher - diesmal besonders effektvoll auf zwei Interpreten aufgebaut - hatten sie einmal mehr die Lacher auf ihrer Seite, wobei die alles bewegende Frage immer die gleiche ist: Wie merkt man sich all diese böhmischen Namen? Auch weniger Bekanntes teilweise auch aus der eigenen Feder wurde geboten und fand im übervollen Saal große Zustimmung. | ||||||
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Duo Thomas Hojsa (r.) - Helmut Emersberger |
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| Besonders gelungen auch der Auftritt von Agnes Palmisano. Sie kam nach ihrer kurzen Babypause erstmals wieder zum Wiener Klang und begeisterte einmal mehr mit ihren Dudlern. Im lauschigen Schönauer Eckerl, A Tanzerl, D' Fischerhütten, Ein guter Tropfen dreimal täglich - eine Empfehlung von Hermann Leopoldi - und vor allem S`Grüberl am Kinn standen am Programm. | ||||||
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Agnes Palmisano |
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| Besonders nett auch die Ansage des letztgenannten Liedes durch Agnes Palmisano, die dieses gemütvolle Lied ihrem wenige Wochen alten Sohn widmete, der zwar noch kein Grüberl hat, aber vielleicht kommt es noch. Sie wurde bei ihren Darbietungen von Thomas Hojsa am Akkordeon besonders einfühlsam begleitet. | ||||||
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Burgschauspileler Heinz Zuber |
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| Nach der Pause stellte sich Burgschauspieler Heinz Zuber – wohl allen als Enrico bestens bekannt – mit seinem Programm "Melodie der Kindheit" vor. Musikalisch standen Lieder aus den 50er und 60er auf dem Programm. Um hier nur einige zu nennen: Mamatschi schenk mir ein Pferdchen, Oh mein Papa, Caprifischer, Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere etc. Dass Heinz Zuber seit Jahrzehnten in Wien nicht nur ansässig ist, sondern sich auch das Wienerische im weitesten Sinn zu Eigen gemacht hat, bewies er mit echten Wienerliedern wie "Es war net aufg´straht". Das Herzstück des Programms war allerdings "Hallo Dienstmann" aus dem Franz Antel Film mit Hans Moser und Paul Hörbiger. Die Verkleidung als Dienstmann tat hier ein Übriges, sodass man glauben konnte der Moser sei wieder auferstanden. Einfach eine perfekte Darstellung, wobei nicht nur diese Nummer zeigte wie wunderbar Heinz Zuber mit seiner Stimme zu charakterisieren versteht. Man merkte, dass sowohl die Lieder als auch die gebrachten Texte dem Künstler ein Anliegen sind bzw. auch für ihn einen Teil seiner Jugend beinhalten. | ||||||
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Burgschauspileler Heinz Zuber und Prof. Leopold Großmann |
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| Als besonderer Glücksfall erwies sich bei diesem Programmteil, dass es gelungen war
Prof. Leopold
Großmann als Begleiter zu gewinnen. Kaum einer versteht es so wie er nicht nur Klavier zu spielen,
sondern quasi Orchester. Er legt damit einen wunderbaren Klangteppich, auf dem sich Künstler wie Heinz Zuber
voll entfalten können. Dieser Abend war aber letztlich nur einer der Höhepunkte der abgelaufenen Saison beim Wiener Klang. Das vielfältige Angebot von Programmen hat sich bewährt und ließ jeden Abend zum besonderen Erlebnis werden. Kein Wunder, dass nahezu alle Veranstaltungen bis auf dem letzten Platz besetzt waren. Besonders gespannt darf man schon jetzt auf den Monat Oktober sein, begeht der Verein doch sein 15jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass findet am Freitag den 7.10. eine große Gala und am Mittwoch den 19.10. ein Schrammelkonzert statt. Beginn jeweils 17 Uhr, Anmeldung unter 02231/64727 ab 22. September ist unbedingt erforderlich. |
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erstellt am 15. 07. 2011 © http://www.daswienerlied.at |
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