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| Wiener Blue(s) auf der Schmelz Wie jedes Jahr im Jänner gab es auch heuer wieder das bereits traditionelle Konzert von Wiener Blue(s) im Schutzhaus "Zukunft auf der Schmelz". Der angekündigte Stargast Harry Prünster wurde leider eines der vielen "Grippeopfer". So schade das auch war: die Band legte sich dafür doppelt ins Zeug und begeisterte ihr Publikum. |
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Fredl Petz, Peter Steinbach, Fredy Tezzele, Klaus Kofler und Heinz Jiras (v.l.) Foto: daswienerled.at/HSK |
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| Überrascht war ich, daß trotz des Neuschnees so viele Gäste zum Konzert von
"Wiener Blue(s)" gekommen waren. Aber, so dachte ich, schließlich war
Harry
Prünster als Stargast angekündigt worden. Das war auch für mich ein Grund mehr, diese Veranstaltung
zu besuchen. Allerdings wurde ich im Laufe des Abends eines Besseren belehrt, daß es auch ihr erwischt hat
und er fiebernd das Bett hüten mußte, tat ihm ganz sicher genau so leid wie uns. Kurzerhand bat Peter Steinbach seinen Musikerkollegen Peter Pernica auf die Bühne und die beiden bewiesen im Duo reichlich Harmoniegefühl. Die ersten Lieder ließen uns sofort in die Welt der zwielichtigen Gestalten versinken. Steinbach bringt dem Publikum alles so authentisch "rüber", daß Zweifel aufkommen, ob er tatsächlich den Hütern des Gesetzes angehörte, oder vielleicht doch seine Erfahrungen bei der Gegenseite gesammelt hat. Diese Rolle könnte er durchaus als Schauspieler geben! Gesten, Mimik und der Tonfall der Stimme passen einfach perfekt. Die routinierten Musiker Fredy Tezzele, Klaus Kofler, Heinz Jiras und Fredl Petz an seiner Seite vervollkommnen diese Ohrwürmer nicht nur instrumental, sondern auch vokal. Und sie sind imstande, dem Zuhörer musikalisch eine andere Welt nahezubringen. Und das verfehlt nicht seine Wirkung. Peter Steinbach plauderte ein wenig "aus dem Nähkästchen", auch aus seiner Jugendzeit. Dabei gab es etliches zum Schmunzeln oder Lachen. Die danach gesungenen – nein: zelebrierten – Lieder von Heinz Conrads oder Hermann Leopoldi ließen auch uns in Jugenderinnerungen schwelgen. Angelangt aber beim "G'schupften Ferdl" und bei "D' Hausherrnsöhnln" ging wieder die Post ab. Erwähnenswert scheint mir, daß die jüngere Generation all diese Texte und Melodien beherrscht. Wie es scheint, wurde da eine echte Marktlücke entdeckt, die schon mit einer recht großen Anhängerschar "gefüllt" wird. Still wird es, wenn Heinz Jiras den Sänger Peter Steinbach ablöst und singt: "I hab' di gern". Da hat der Mann am Akkordeon ein sehr schönes Lied geschaffen und die Besucher honorieren es mit viel Applaus. Diese Gruppe ist zwar vielseitig, aber ihrem Stil, der unverwechselbar ist, bleibt sie treu - und das ist gut so. |
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Helga Schenk |
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| Foto: http://helga.schenk.or.at/ | ||||||
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erstellt am 14. 02. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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