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Wienerlied im Donaupark IV

Wiener Blue(s) und Eik Breit stellten auf der Open Air-Bühne im herrlichen Ambiente des Donauparks bei behaglichem Wetter und tags darauf im Böhmischen Prater-Tivoli Center ihr neues Programm "Wien wörtlich – Josef Weinheber " vor. Mit dabei HR Max Edelbacher und Peter Pernica, "das Urgestein" vom Tivoli Center.

Fredi Tezzele, Klaus Kofler, Eik Breit, Peter Steinbach, Edgar Mayr und Heinz Jiras

Am Sonntag, dem 19. und am Montag, 20. August, stellten "Wiener Blue(s)" ihr neues Programm "Wien wörtlich – Josef Weinheber" vor. Der Sontag war ein wunderschöner Spätsommertag. Alle Plätze rund um die "Bühne Donaupark" waren besetzt. Auch in der Wiese drängten sich die "Hörlustigen" und Wiener Blue(s)-Fans, um mit dabei zu sein. Der Montag war dann leider verregnet, doch da saßen wir ja zum Glück im Trockenen des "Tivoli Center" im Böhmischen Prater. Es hätte der Abend für die neue CD Produktion werden sollen, doch es gab bei der Band eine Umstellung: Fredl Czech, langjähriger Bassist der Band, zog sich aus privaten Gründen zurück. Edgar Mayr kam als der "Neue" dazu. Er spielt neben der Baßgitarre auch Schlagzeug, begann schon als Kind Gitarre zu spielen, seit seinem 16. Lebensjahr spielt er mit verschiedenen Ensembles. Er ist bei Adi Hirschall, Karl Ratzer, Der "1.Wiener Pawlatschen AG" (Tini Kainrath, Doris Windhager,Tommy Hojsa) und auch bei Roman Gregory "Dean Martin auf Wienerisch" u.v.a. zu hören. Kein Wunder, daß er auch bei Wiener Blue(s) sofort bravourös Anschluß fand. Doch für die Aufnahmen der zweiten CD "Wien wörtlich" – Josef Weinheber muß noch geprobt werden.

Trotz des verregneten Abends pilgerten sehr viele Gäste und Fans ins Tivoli, sodaß dieses wieder voll gefüllt war und Wiener Blue(s) dankte dafür seinem Publikum mit einem amüsanten, kurzweiligen Abend.

Die Wiener Blue(s)-Fans werden immer jünger

Band und Interpreten sind eine herrliche Kombination aus bluesiger Musik und gesanglichen Vortrag im urwienerischen Dialekt mit altbekannten Liedern im neuen Arrangement, sowie auch eigens für die weit über unsere Grenzen hinaus bekannten Josef Weinheber-Gedichte komponierten und arrangierten "Neuzugängen" Wenn Eik Breit, ehemaliges Mitglied der EVA, die Weinheber Gedichte rezitiert, bleibt kein Auge trocken. Auch die von Peter Steinbach oder Eik Breit solo oder im Duett gesungenen Lieder sind ein Augen- und Ohrenschmaus, denn immer mehr mischt sich bei den Vorträgen komödiantisches Können dazu.

Zu hören gab es u. a. die Gedichte "Beim Heurigen", "Straßenvolk" oder "Der Präsidialist", um nur einige zu nennen, sowie die vertonten Gedichte "Waaßt, Net, Verstehst – Selbstgespräch eines Bierdipplers", "Der Phäake", "Moralischer" usw.

HR Max Edelbacher übersetzte im Sprechgesang Steinbachs "Bockvalat und Straunznstaad", und Peter Pernica, das "Urgestein" von Favoriten, wie ihn die Band freundschaftlich nennt, kam danach dazu und zu viert sangen sie die "Glasscherb'ntanz" so köstlich, daß sie dafür zusätzlichen Applaus ernteten.

Aus der "untersten Lad" gab es dann noch die Zugaben "Der Tschik", sowie die "Ballade der Plastikros'n" von Walter Eselböck sen. Da Applaus und Zugaberufe nicht enden wollten, gab es dann noch "Die Anleitung zum Selbstmord", ein Lied, das die Band in memoriam Georg Danzer in ihr Programm genommen hat.

Anschließend – zum leider unwiderruflichen Ende des Abends – gabs noch ein Zuckerl: "Wann i amol stirb" mit starken bluesigen Solis der einzelnen Musiker.
   

HSK

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Fotos: daswienerlied.at / HSK    
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erstellt am 01. 09. 07 © http://www.daswienerlied.at