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Spaß und gute Musik mit
den "Grätzl Grätzn" am Tivoli

Schwerpunkt dieses Programms der "Grätzl Grätzn" (Peter Steinbach, Fredy Tezzele, Nino Holm und Heinz Jiras) sind Lieder aus der "Untersten Lad", bluesig verpackt und einer Sittengeschichte aus dem alten Wien – ein bisserl zotig, ein bisserl frivol und sehr lustig.

Peter Steinbach, Fredy Tezzele, Nino Holm und Heinz Jiras (v.l.)

Wem die "Grätzl Grätzn" bereits bekannt, sind freut sich schon im Vorhinein auf die köstlichen Geschichten und Anekdoten der Sittengeschichte aus dem alten Wien und die bluesig verpackten Wienerlieder. Die Gschichterln aus der guten alten Zeit in diesem Programm sind nicht lieblich, sind eher ein bisserl zotig, ein bisserl frivol aber sehr lustig. Man kann sie fast lehrreich nennen und staunt oft nicht schlecht, was sich damals so alles abgespielt hat.
Peter Steinbach

Peter Steinbach

Peter Steinbach bringt sie sehr humorvoll mit einem schelmischen Lächeln und es geht nie unter die Gürtellinie. Zwischendurch gibt es immer wieder Wienerlieder aus der „Untersten Lad“ tief in die Bluesrhythmen gegriffen mit interessanten Arrangements. Dieser Abend begann mit einem Instrumental-Potpourri sehr bekannter Lieder wie z.B. "Stellts meine Roß in Stall", Harry Lime Theme", "Fiakerlied", "Wien, Wien nur du allein" usw. Fredy Tezzele greift tief in die Saiten seiner E-Gitarre, Nino Holm wechselt dabei ständig von der Geige zur Gitarre und Heinz Jiras ist ein perfekter Meister an der Harmonika.
Fredy Tezzele

Fredy Tezzele

Bei den "Granatentanz" kommt Peter Steinbach dazu, stellt seine Band vor und wir machen mit ihm eine Reise durch die Wiener Sittengeschichte. Er behandelt so manche Wortwurzel und man kommt aus dem Staunen nicht heraus, was sich da damals alles getan hat. Von den "Original Spittelberg-Liedern" hörten wir sechs von den insgesamt 67 Strophen – alles andere wäre wohl ein bisserl zu umfangreich geworden, aber in der Wiener Nationalbibliothek findet man alle. Immer wieder gab es zwischen den Gschichterln Lieder von Bronner, Danzer, Berg, Weinheber, Heller usw. 
Nino Holm 

Nino Holm

Nach der Pause ging es dann genau so unterhaltsam und flott weiter und wie wir es von dieser Band gewöhnt sind, zeigten die Musiker natürlich auch ihr Können als Background-Boys, Heinz Jiras begeisterte mit seinen trefflich gelungenen Indianergesang und mußte immer wieder Zugaben geben. Mit "Wann i amol stirb" und Danzers "Lied vom mißlungenem Selbstmord" endete der unterhaltsame und köstliche Abend.
Heinz Jiras 

Heinz Jiras

Alle Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

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erstellt am 10. 10. 2011 © http://www.daswienerlied.at