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Wiener Blue(s) Traditionskonzert
im Wiener Metropol

Wie jedes Jahr im Dezember gab es auch heuer wieder das traditionelle Dezemberkonzert von Wiener Blue(s) im ausverkauften Wiener Metropol.
Eik Breit, Fredy Tezzele, Klaus Kofler, Nino Holm, Peter Steinbach und Heinz Jiras (v.l.) 

Eik Breit, Fredy Tezzele, Klaus Kofler, Nino Holm, Peter Steinbach und Heinz Jiras (v.l.)
Foto: Otto Czapek

Mit dabei waren Fredy Tezzele an der E-Gitarre, Klaus Kofler mit Ukelele, Cajou und Percussion, Nino Holm, ehemals EAV, ist jetzt fixes Band- Mitglied und spielte Geige und Bass, Heinz Jiras an der Harmonika und Sologesang (alle fungierten auch als Backgroundchor), Christian Wittmann feierte mit seiner Drehorgel Premiere und Frontman Peter Steinbach sang und spielte auf seinem Kazou, begleitet von vielen Geschichterln und Anekdoten. Als Gast war wieder Eik Breit, auch ehemaliges EAV-Mitglied, köstlich unterhaltsam, solo und auch mit seiner Lebens-und Theaterpartnerin Ursula aus Graz, mit von der Partie.
Eik Breit (l.) und Peter Steinbach

Eik Breit (l.) und Peter Steinbach 

Humorvoll, rhythmisch, schwungvoll, bluesig, mit neuaufbereiteten alten Wienerliedern und eigenen Kompositionen war der Abend für uns begeisterte Gäste ein Erlebnis und viel zu schnell war er leider auch zu Ende. "Flohzirkusdirektor", "Der Halbwilde", "Schön is' so a Ringelspiel", "Glasscherbentanz", "Jedermann-Kalypso", "Bundesbahn-Blues" von Heinz Jiras beindruckend gesungen, "Die Spittelberg-Lieder", "Der Tod muß ein Wiener sein" und noch vieles mehr durften wir erleben und genießen.

Eine große Überraschung war Erich Zib vom Radio Wienerlied mit seiner Harmonika, begleitet von der Band mit dem Lied "'s Silberne Kanderl", von Peter Steinbach als Dankeschön für seine hervorragenden Leistungen und Bemühungen um unser Wienerlied rund um die Welt, eingeladen. Lustig waren auch die Vorträge von Eik Breit "Morgen", "Einmal in der Woche fall ich um" usw. und gemeinsam mit seiner Ursula "Der Tschurifetzen " und "Sado Maso". Natürlich durfte "I bin a Wunder" und anschließend der "Trottel" nicht fehlen und die beiden wurden gleich nach den ersten Takten vom Publikum kräftig eingeklatscht. Bei "Schnucki, ach Schnucki" brillierte Heinz Jiras mit seinem Indianerkriegsgesang, der immer wieder Zugaberufe und Applaus erhielt und er folgte dem Ruf des Publikums und setzte diesen noch eine Weile fort, köstlich!

Klaus Kofler, Nino Holm, Heinz Jiras und Erich Zib vom Radio Wienerlied (v.l.)

Klaus Kofler, Nino Holm, Heinz Jiras und Erich Zib vom Radio Wienerlied (v.l.)

Vor dem nahenden Ende des Abends gab es noch einmal ganz besondere Schmankerln, jeder der Musiker zeigte an seinen Instrumenten mit großartigen Solis was in ihm steckt. Es gab natürlich noch die erwarteten Zugaben aber leider dann war endgültig Schluß! Schade!  
 

"Einmal in der Woche fall ich um": Eik Breit begeistert das Publikum

Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

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erstellt am 12. 01. 2012 © http://www.daswienerlied.at