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| Wiener Blue(s) und Eik Breit im Wiener Metropol Einen hervorragenden Abend mit bluesigen Wienerliedern, Gedichten von Josef Weinheber u.a. boten die Band Wiener Blue(s)-Peter Steinbach, Klaus Kofler, Fredy Tezzele, Heinz Jiras, Fredl Petz, Eik Breit und als Gast Peter Pernica bei ihrem jährlichen Traditionskonzert im Wiener Metropol. |
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Eik Breit, Fredy Tezzele, Klaus Kofler, Peter Steinbach, Fredl Petz und Heinz Jiras (v.l.) |
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| Endlich war er da, der langerwartete Abend mit dem traditionellen Konzert von Wiener Blue(s) im Wiener Metropol. Schon der Start in den Abend begann heiter, denn Peter Steinbach und Eik Breit, letzterer bekannt von seiner Zeit als Bassist bei der EAV, mischten sich
unter das Publikum und fragten sich, was denn der "Auflauf" (Josef Weinheber) zu bedeuten hätte. Auf der Bühne angelangt, griffen die bereits
wartenden Musiker gleich tief in die Bluestasten und -Saiten und Breit sang mit Steinbach "Schön is so
a Ringelspiel". Bereits bei dem ersten Lied fungierten die Instrumentalisten Heinz Jiras (Gesang und Zieharmonika), Klaus Kofler (Perkussion und Chorbassist), Fredy Tezzele (der bluesige Stromgitarrist) und Fredl Petz (Bass und Chorsänger) beim Refrain als Backgroundchor – und diese wunderschönen
Stimmen durften wir noch oft an diesem Abend hören. Zügig flogen die "Engerln" in der Wiener Blue(s)-Fassung nach "Wean" und lustig ging es dann gleich weiter mit "Schnucki, ach Schnucki", wobei Eik Breit als "Schnucki" mit Falsettstimme mitmischte. Die Stimmung im gut besuchten Saal des Metropol war von Anfang an sehr gut und es ist immer eine Freude zu sehen, wenn die Gäste mit den Musikern mitgehen, das "wärmt" die Musiker auf und diese "heizen" dann den Gästen kräftig ein. Viele weitere bekannte Ohrwürmer folgten. Dann wurde Peter Pernica von Steinbach als "Ur-, Ur-, Urgestein" von Favoriten angesagt und auf die Bühne gebeten. Pernica brachte uns die "Granatentanz" mit, zuerst solo und dann von allen mitgesungen, dafür gab es, wie nach jedem Vortrag dieses Abends, viel Applaus. Auf Wunsch einiger Gäste wurde uns ein Lied geboten, welches die Band schon längere Zeit nicht im Programm hat, und zwar: "Ich hab den O-, ich hab den O-, ich hab den Oberstleutnant gern" und Steinbach spielte zwischendurch fantastisch auf seinem Kazoo. |
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Eik Breit und Peter Steinbach (v.l.) |
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| Eik Breit bewies wieder einmal sein Können und sein schauspielerisches Talent im Vortrag
mit Gedichten von Georg Kreisler, Josef Weinheber wie u. a "Beim Heurigen" und auch mit dem Weihnachtsgedicht
"Behmische Weihnachtsgeschicht`" von Mundartdichter Michael Haas, wobei dieses der absolute Lachmuskel-strapazierende
Renner war. Anschließend sang uns Breit noch die ehemalige "Schlußhymne" der EAV "Morgen,
ja Morgen" und weiter ging es mit einem "Hadern aus eigener Feder", wie Steinbach ankündigte,
und zwar "Die Vergänglichkeit". Der ewige Dauerbrenner "Der g'schupfte Ferdl" durfte natürlich
auch nicht fehlen sowie einige neue Lieder im Programm wie. z.B. "Mei Wamp'n" u.a. Mit dem Lied "Weana
Madeln zuckersüaß" sangen Jiras und Steinbach im Duett die Pause ein. Im zweiten Teil ging es weiter mit dem schönen Lied "I hab di' gern!" aus der Feder von Heinz Jiras und auch von ihm vorgetragen, weiters mit dem "Schabernack" und wieder mit Gedichten von Josef Weinheber und Michael Haas, den "Powidltatschkerln" und vielen anderen Spezialitäten. Das Publikum spendete zwischendurch kräftig Applaus. Die Band erstaunt uns von einem Konzert zum anderen mit ihren wunderbaren Arrangements und der immer wieder noch gesteigerten Ausdruckskraft im musikalischen und gesanglichen Vortrag. Eines durfte natürlich auch nicht fehlen und schon nach den ersten Worten Steinbachs wurde eingeklatscht: "Mei' Mutter is schuld, mei' Vater is schuld… daß i so word'n bin!" … und dann legte er los mit "I bin a Wunder" um dann bei fortgeschrittenem Vortrag bei der Band einen Aufstand hervorzurufen, der mit dem Lied und Eingeständnis "I bin a Trottl" die Besucher wie immer zu Lachstürmen und viel Applaus hinriß. |
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Eik Breit, Fredy Tezzele, Klaus Kofler, Heinz Jiras, Fredl Petz und Peter Steinbach (v.l.) |
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| Mit dem "Herrgott aus Sta" zeigte Fredy Tezzele sein virtuoses Können an der
Stromgitarre, mucksmäuschenstill war es dann im Saal bei "Heitschi Bumm Peitschi" (heißt
hier wirklich so), Eik Breit war dann noch einmal mit einem Mundharmonikasolo zu hören und bei
den Zugaben boten uns dann noch einmal alle Musiker mit Instrumentalsolis ihr beindruckendes Können. Wir haben jetzt ohnehin schon zu viel von diesem umfangreichen Programm verraten, viele neue Lieder hat es, köstliche Gedichte und Anekdoten, Entstehungsgeschichten manchen Liedes, herrliche neue Arrangements und noch andere viele Schmankerln. Und wer wissen will, wie es weitergeht und was es noch alles zu hören gibt, der kann die Wiener Blue(s) & Eik Breit und andere Überraschungen beim traditionellen Jänner-Konzert am Samstag, dem 30. Jänner 2010 im Schutzhaus "Zukunft auf der Schmelz" live erleben. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. |
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Ein Blick in den vollbesetzen Saal des Wiener Metropol |
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| Hier geht es zur Fotoseite vom 2. Dezember >>> | ||||||
| Fotos: Helga Schenk (3) und HSK (1) |
HSK |
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erstellt am 22. 12. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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