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Kurt Strohmer feierte 30jähriges Bühnenjubiläum

Sein Bühnenjubiläum und seinen Geburtstag hat Kurt Strohmer auf diesen Abend im Schutzhaus "Wasserwiese" im Oberen Prater gelegt. Anlaß genug für seine "Hawara", wie die Wienerlied-Fangemeinde der Wasserwiese heißt, mit ihm gemeinsam eine gehörige Geburtstagsfeier über die Bühne gehen zu lassen.

Ganz vorne v.l.: Harry Steiner, Kurt Schaffer, Kurt Strohmer; dahinter: Günter Schneider, Musiker von einer der vier "Österreich-Musikanten", Louis Austin, Walter Hojsa, Franz Müllner und Peter Malcher von den "Strebersdorfer Buam", Fanz Horacek, Rudi Koschelu, Prof. Walter Heider, Thomas Müllner von den "Strebersdorfer Buam", Kurt Girk, Franco Andolfo und Rudi Luksch                    Foto: Thomas Kreuzwirth / www.photolife.at

Am Sonntag, dem 27.Aril, war ein starker Abend im "Hawaraclub" im Schutzhaus Wasserwiese im 2. Bezirk angesagt: das 30jährige Bühnenjubiläum von Kurt Strohmer mit gleichzeitiger Geburtstagsfeier. Ein bisserl haben wir uns verspätet und bei unserem Eintreffen hörten wir schon die Gäste lachen, denn die "Strebersdorfer Buam" beherrschten gerade mit ihrem Spaß und Schmäh die Bühne. Sie näher zu vorzustellen, hieße Wasser in die Donau tragen.

Bei den weiteren Darbietungen waren musikalisch Rudi Luksch am Akkordeon und Rudi Koschelu an der Kontragitarre aktiv. Franz Zachhalmel, der "Hausmusiker" am Akkordeon, war gerade an diesem Abend verhindert und spontan, so liebenswürdig und hilfreich wie er ist, sprang Luksch sofort ein. Im Programm gab es viel zu hören, so z.B. spielten die "Die Österreich- Musikanten" auf, Adi Stassler war mit zwei Liedern dabei " Alles is so kumma" und "Deine Aug'n", Rudi Luksch brachte mit Liedern aus eigener Feder "Wean is mei Wöd" und "Dokta" ein Ständchen für das Geburtstagskind. Als Dankeschön gab es eine kleine Prämiere, denn der Gefeierte sang den "kleinen Strawanzer", der auch aus Luksch's Feder stammt mit den einleitenden Worten, daß er noch nie gemeinsam mit ihm gespielt und gesungen hätte. Lothar Steup, Komponist, Texter und guter Freund von Kurt Strohmer, ehrte diesen mit seiner persönlichen "Goldenen Freundschafts-CD", die bis jetzt erst Christl Prager zu ihrem 30jährigen Bühnenjubiläum erhalten hatte (siehe hier). Strohmer bedankte sich mit dem Lied "Amol is so weit" aus der Feder von Lothar Steup und Josef "Pepi" Kaderka. Prof. Walter Heider sang für ihn "Sunnyboy" und "Wien, Wien nur du allein" , dann kam Kurt Girk, unser "Frank Sinatra aus Ottakring", mit einigen Liedern aus der "untersten Lad" auf die Bühne, er wurde von den beiden "alten Hasen" Kurt Schaffer und Walter Hojsa abgelöst, Franz Horacek begleitete dann fantastisch mit der Gitarre Strohmers Vortrag "In the Ghetto" mit dem wienerischen Text von Adi Hirschal "In der Vorstadt" und noch bei weiteren Liedern. Günter Schneider, sonst eher bekannt als ruhiger, besonnener Musiker, begleitete Strohmers "G'schupften Ferdl" anschließend am Piano, daß das ehrwürdige Schutzhaus Wasserwiese erzitterte – auch vom folgenden donnernden Applaus. Auf die erstaunte Frage von uns: "Ja sag einmal, so kennen wir dich ja gar nicht! Seit wann spielst Du denn auch so?", antwortete er schlicht und einfach: "Ja, ja, ich bin halt ein alter Jazzer!"

Nach der Pause wechselte das Programm zum Evergreen, vetreten durch Sanne, Franco Andolfo und Louis Austin.

Es war ein sehr unterhaltsamer, musikalisch vielseitiger Abend, den Gerry Hornek, Chef des Schutzhauses Wasserwiese und guter Freund und Kollege Strohmers, den ganzen Abend heiter moderierte und auch für den guten Ton sorgte.

Auch wir schließen uns den vielen Gratulationen an und wünschen Kurt Strohmer weiterhin viel Erfolg mit seinem Entertainment und seinem "Hawara-Club".

Lothar Steup (re.) kurz vor der Überreichung der "Freundschafts-CD" an Doppeljubilar Kurt Strohmer
Foto: daswienerlied.at

   

HSK

Wegen eines technischen Fehlers sind die daswienerlied.at-Fotos diesmal leider nahezu alle unbrauchbar. Die Redaktion.
     
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erstellt am 10. 05. 08 © http://www.daswienerlied.at