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"D'Scherzbuam" mit ihrem 1. Kabarettprogramm

Im "Pfarrkeller Kahlenbergerdorf" präsentierten "D'Scherzbuam" Richard "Ricci" Reinberger und Martin "Fistl" Fostel ihr erstes Kabarett-Programm. Die beiden haben das Zeug, sich mit ihrem Wienerisch g'sungenen und g'spielten Parodien und Witzen (teilweise entlehnte, teilweise hervorragende eigene Texte) einen Namen zu machen!

Martin "Fistl" Fostel und Richard "Ricci" Reinberger

Im "Pfarrkeller Kahlenbergerdorf" präsentierten "D'Scherzbuam" Richard "Ricci" Reinberger (an der Kontragitarre) und Martin "Fistl" Fostel (am Akkordeon) am Samstag, dem 18. Mai, ihr erstes Kabarett-Programm mit dem Titel "Mir san mir!". Die beiden haben das Zeug, sich mit ihrem Wienerisch g'sungenen und g'spielten Parodien und Witzen (teilweise entlehnte, teilweise hervorragende eigene Texte) einen Namen zu machen!

Bei unserem Eintreffen waren durch den früheren Einlaß bereits alle Plätze mit gut aufgelegten, erwartungsvollen Gästen besetzt und diese vertrieben sich die Zeit bis zum Beginn des Programms am guten Buffet und den gut eingeschenkten Getränken. Dann war es endlich soweit: Die beiden "Akteure" betraten die Bühne. Zur Einstimmung gab es eine kleine lustige Plänkelei zwischen den beiden und dann starteten sie mit dem Begrüßungslied "Mir san mir, sie müaßen uns do kenna" gleich kräftig durch.

Abwechslungsreich, gespickt mit Doppelconferencen, Witzen, Couplets und Parodien – darunter auch viele eigene Texte – ging es dahin. Ein ungewolltes Highlight, in dem die beiden sozusagen aus der Not eine Tugend machten, war der Szenenwechsel und Kostümwechsel. Es war für die armen Künstler so eng auf der Bühne, daß sie sich kaum bewegen konnten. Ein Vorhang trennte die Minibühne von der "Umkleidekabine", hinter der man es öfter rumpeln hörte, doch auch dabei überbrückten die beiden mit viel Humor und Stegreifdialogen diese schwierige Situation.

Im zweiten Teil kam dann auch noch ein Mini-Schlagzeug dazu, da wurde es noch enger, doch auch das schafften sie. Ein bluesiges Akkordeonsolo von "Fistl" Fostel war auch hörenswert und mit einem Publikumswunsch, dem "Spitzbuam"-Lied "Der letzte Autobus" neigte sich der Abend dem Ende zu. Natürlich, so schnell war es nicht aus, denn es gab viel Applaus und Zugabewünsche, die natürlich gerne und bereitwillig erfüllt wurden.

Gelöst war dann die Stimmung der beiden jungen Künstler, als der Abend gut über die Bühne gegangen war. Ein netter Ausspruch von Ricci Reinberger, der die ganze Anspannung dieses ersten Kabarettauftrittes widerspiegelte, war: "Uff! Am liebsten wären wir gar nicht auf die Bühne gegangen, solche Federn haben wir gehabt!" Ja, das ist richtiges Lampenfieber – und gehört dazu. Umso schöner ist es dann, wenn alles gut gelaufen ist!


Wir wollen absichtlich keine Liedtexte, keine Witze, keine Gags verraten. Denn es soll ja für Ihren Besuch bei "D'Scherzbuam" eine Überraschung sein – die wir nicht vorwegnehmen dürfen.
     

Der vollbesetzte "Pfarrkeller Kahlenbergerdorf"

   

HSK

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Foto: daswienerlied.at    
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erstellt am 28. 05. 08 © http://www.daswienerlied.at