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Eine musikalische Reise im "Zuckergoscherl"

Unter dem Motto "Von Wien nach Böhmen und zurück" gab es in Ingrid Stassners Caferestaurant "Zuckergoscherl" eine heitere musikalische Reise mit Helmut Schmitzberger und Gerlinde Fresmann und den Überraschungsgästen Gerhard "die Stimme Wien" Heger und Siegi Preisz.
Helmut Schmitzberger, Gerlinde Fresmann, Siegi Preisz und Gerhard

Helmut Schmitzberger, Gerlinde Fresmann, Siegi Preisz und Gerhard "Die Stimme Wien" Heger (v.l.)

Es war ein sehr gemütlicher und auch vergnüglicher musikalischer Abend in Ingrid Stassners Konzertcafe "Zuckergoscherl" im 3. Bezirk beim Rochusmarkt. Wie könnte es auch anders sein, wenn Helmut Schmitzberger mit seinem Akkordeon und Gerlinde Fresmann eine Reise von Wien nach Böhmen und zurück geplant haben. Musikalische Reisegefährten waren die Überraschungsgäste Gerhard "die Stimme Wien" Heger und Siegi Preisz. Die singende Wirtin Ingrid Stassner und ihr Team verwöhnte ihre Gäste mit kulinarischen Schmankerln und hatte zwischendurch nur für einen musikalischen Vortrag Zeit, da das große Extrazimmer bis auf den letzten Platz besetzt war.


Eröffnet wurde der Abend mit "Grüß Gott ihr Freunde" instrumental und dann gleich darauf folgte "Grüaß euch Gott, wie geht's euch denn?" wo bereits die Gäste mitsangen,. Ohne Pause ging es flott weiter mit "Mir san im 10. Hieb daham" , es folgte ein böhmischer Teil, teilweise deutsch und auch böhmisch gesungen, bei dem sich wir alle, die "echten Weana" gleich heimisch fühlten. Nach diesem heiteren Entree wurde an Josef "Pepi" Kaderka mit vielen Liedern gedacht, wäre er doch heuer am 22. Juni 100. Jahre alt geworden. "Zimmer, Kuchel, Kabinett", A Glaserl mit an Henkel",Hörts bei euch da g'fallts ma" und auch das böhmische Lied "Trara es brennt" mit dem deutschen Text aus Kaderkas Feder steigerte sich die Stimmung. Kaderka hat viele deutsche Texte für die Blasmusiken "Bohemia", "Wendys Böhmische Blasmusik", für die "Oberkrainer" Slavko Avsenik usw. geschrieben. Ein Lied von ihm, welches wir noch nicht kannten, man lernt ja nie aus, war "Bei mir zuhaus" zu dem Helmut Schmitzberger die Musik schrieb. Der erste Überraschungsgast Gerhard "Die Stimme Wien" Heger wurde auf die "Bühne" gebeten und er brachte uns drei schöne Lieder mit seinem wunderbaren Vortrag. Gleich zu Beginn eines aus der Feder von Luise Seitler , die auch unter den Gästen weilte: "Mei liabs Fasanviertel" (Musik: Schmitzberger) "'s größte Glück" von F. P. Fiebich, "Die lustigen Weanaleut" von Kronegger und bei dem Lied "Jössas Kinder, kost's den Wein" sangen Interpreten und Gäste mit.

Nach der wohlverdienten Pause ging es gleich wieder mit einem böhmischen Potpourri weiter, Siegi Preisz wurde anschließend dazugebeten und wir hörten von ihm ein Lied aus seiner Feder, Musik Schmitzberger "Ja mein Herz, das schlägt doch für dich ganz allein!" Es ist ein sehr schönes besinnliches Lied. Dann ging es weiter mit der "Ladislava-Polka" und "I bin so schwach, i kann net na sag'n!" Wieder hörten wir ein für uns neues Kaderka-Lied: "Ganz draußen im nördlichen Wien". Dann legte Gerlinde Fresmann so richtig los und sang gemeinsam mit Schmitzberger "I suach mei'Gleichgewicht", "I möcht' alle Tag mei Weanaliad hör'n" und "Der alte Schmid von Lerchenfeld". Viele bekannte Wiener und Böhmische Lieder waren im Programm. Schade, daß dieser heitere, schwungvolle und gemütliche Abend so schnell verging.
 
Gerhard Heger und Helmut Schmitzberger

Gerhard Heger und Helmut Schmitzberger

Gerlinde Fresmann und Siegi Preisz

Gerlinde Fresmann und Siegi Preisz

Gerlinde Fresmann und Helmut Schmitzberger

Gerlinde Fresmann und Helmut Schmitzberger

Luise Seitler mit Freundinnen

Luise Seitler mit Freundinnen

Wienerlied-Fan und -Hobbyfotograf Kurt Glatz mit Gattin

Wienerlied-Fan und -Hobbyfotograf Kurt Glatz mit Gattin

Gerhard Heger, Gerlinde Fresmann, Helmut Schmitzberger und Igrid Stassner 

Gerhard Heger, Gerlinde Fresmann, Helmut Schmitzberger und Igrid Stassner

Alle Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

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erstellt am 23. 04. 10 © http://www.daswienerlied.at