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Erich Zib´s "Wiener Spezialitäten"
im PWH Schmelz

Der vielseitige Entertainer und "Mister radiowienerlied.at", Erich Zib, sang und spielte sich mit seinem Akkordeon in die Herzen der Bewohner des Pensionisten-Wohnhauses Schmelz und der vielen auswärtigen Gäste. Kein Wunder, hatte er doch ein wunderschönes und abwechslungsreiches Programm von Wienerliedern, Couplets und Evergreens zusammengestellt.

"Mister radiowienerlied.at" Erich Zib

Es war so gemütlich und eine dermaßen gute Stimmung an jenem Mittwoch-Nachmittag des 4. März, als "Mister radiowienerlied.at" Erich Zib im Pensionistenwohnhaus Schmelz im 15. Bezirk mit seinen "Wiener Spezialitäten" aufspielte. Alle Tische waren besetzt, viele Hausbewohner luden auch Gäste von auswärts zu dieser Jause mit Kaffee, Kuchen und Wienermusik ein.

Für mich war ein Platzerl am Tisch des Wienerliedfan-Ehepaares Edeltraud und Josef Hauenschild und Georg Spitzer reserviert, wir kennen einander seit langem und treffen einander immer wieder bei den verschiedensten Veranstaltungen. Erich Zib stieg mit dem Lied "I hab ka Angst ums Weanaliad" ins Programm ein, stellte mich seinen Gästen als Tochter von Josef "Pepi" Kaderka vor, erzählte zwischen weiteren Kaderka-Liedern von ihm von daswienerlied.at und bedankte sich dafür. Es hat mich gefreut und berührt, denn wir machen unsere Arbeit gerne und sind immer bemüht, so viele Veranstaltungen wie nur möglich zu besuchen, darüber zu schreiben, zu fotografieren um unsere Wienermusik zu pflegen und weiterzugeben. Also: So ein Lob tut wirklich gut. Danke dafür, lieber Erich ZIb!

Es ging dann weiter mit dem "Silbernen Kanderl" und beim "Familienglück" erzählte er eine liebenswerte Begebenheit: Da seine ganze Familie dem Wienerlied huldigt, durfte dieses auch nicht bei der Hochzeit seiner Tochter Marion fehlen. Schon bei den ersten Takten sprang Marion im Hochzeitskleid von der Festtafel auf und schloß sich ihrem Vater gesanglich an. Vater stolz, Gäste erfreut, alles war schön und alle sangen mit.
 

Tisch des Wienerliedfan-Ehepaares Edeltraud und Josef Hauenschild und Georg Spitzer (li.)

Doch zurück zum Nachmittag: Weiter ging es mit schönen Liedern von Rudi Schipper, Sepp Fellner, Franz Paul Fiebrich, Johann Sioly u.v.m. Was mir besonders gut gefallen hat, war, daß manchmal das Lied nicht ganz durch gesungen wurde, sondern der zweite Refrain einfühlsam gesprochen – das war eine klanglich schöne Kombination zum Akkordeon. Erich Zib wechselte dann das Akkordeon und auch das Programm und lustig ging es weiter mit Couplets von Pirron und Knapp, Liedern von Josef Petrak und Hans Lang, Gerhard Bronner, Otto Stöfka und auch von Franz Zib (Erichs Vater), auch er war Komponist und Textautor und spielte über 60 Jahre bei den Wiener Heurigen.

Nachdem das Bühnenprogramm mit ein paar Evergeens zu Ende ging, erfüllte Erich Zib noch bei Tischmusik einige Musikwünsche. Es war ein herzerfrischender, vergnüglicher Nachmittag, der allen gefallen hat.
 
Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

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erstellt am 16. 03. 09 © http://www.daswienerlied.at