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Wienerlieder -und Operettenabend
beim XIIer-Bund

Obmann Karl Rauchberger und seine Gattin Monika vom XIIer-Bund veranstalteten wieder einen wunderschönen und lustigen Wienerlieder- und Operettenabend mit hochkarätiger Besetzung. Mit dabei waren Prof. Marika Sobotka, Silvia Prey, Luise Seitler, Kurt Strohmer, Fredi Hartl , Pepi Novak. Am Klavier begleitete Günter Schneider.

Fredi Hartl, Kurt Strohmer, Luise Seitler, Karli Rauchberger, Silvia Prey,
Prof. Marika Sobotka, Pepi Novak und Günter Schneider (v.l.)

Es sind immer sehr schöne und gemütliche Vereinsnachmittage des XIIer Bundes, die Obmann Karl Rauchberger und seine Gattin Monika ausrichten. So auch dieser am Mittwoch, dem 26. November. Günter Schneider, der Profi auf den Klaviertasten, eröffnete den Nachmittag und anschließend, nach der Begrüßung der Gäste durch Pepi Novak, sang dieser "Zwei himmelblaue Augen" und " Abschied von Florenz". Silvia Prey folgte mit dem immer wieder verlangten und gerne gehörten Lied "Reserl von Wien" und dem nostalgischen Schlager "Stern von Rio". Die beiden sangen dann auch im Duett "Wiener Blut" und "Das muß ein Stück vom Himmel sein".

Auch Kurt Strohmer, der sympatische, junge Künstler, der sich immer für das Wienerlied einsetzt und gerne kommt, wenn er gerufen wird, brachte als Einstand gleich ein heiteres Weihnachtsgedicht "Alle Jahre wieder…!" Er sang Prof. Karl Hodinas "Vogerl am Bam" und Karl Bazants "Mama geh bitte schau oba" – und Günter Schneider begleitete, mit spürbare Freude, swingend am Klavier.

Luise Seitler, treuer Gast auch dieser Runde, brachte ein Nikolausgedicht mit und Fredi Hartl sprühte bei seinen lustigen Parodien und Vorträgen mit und ohne Perücke oder Kapperl vor Übermut. 1911 hat Otto Meixner nach der Melodie "Walzertraum" von Oscar Straus eine Parodie mit dem Titel "Da drunten am Gänsehäufl" geschrieben und Hartl erntete, unter anderem auch dafür, viel Applaus.

Prof. Marika Sobotka sang besinnlich den "Schuaster Pockerl" von Karl Randweg und auch das Lied aus der Feder von Luise Seitler "Wien ich hab dich lieb…" u. a. Nach der Pause ging es genau so schwungvoll und heiter weiter, alle Interpreten kamen noch einmal auf die Bühne und es gab noch einmal Evergeens, Wienerlieder, Parodien usw. zu hören.

Mit dem gerne verwendeten Schlußlied "Sag zum Abschied leise Servus" und viel Applaus fiel der Abschied von diesem schönen und lustigen Abend wirklich nicht leicht!
 

Monika und Karl Rauchberger

   

HSK

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erstellt am 28. 12. 08 © http://www.daswienerlied.at