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Vielseitiger humorvoller Abend beim XIIer Bund

Der XIIer-Bund mit Obfrau Monika Gulda bot seinen Gästen einen bunten, abwechslungsreichen Abend mit guter Musik und viel Humor. Mit dabei waren Klaudia Wagner, Christa Lagler, Fredi Hartl, Peter Rosen und – am Klavier – Günter Schneider.
Fredi Hartl, Peter Rosen, Monika Gulda, Günter Schneider und Christa Lagler

Fredi Hartl, Peter Rosen, Monika Gulda, Günter Schneider und Christa Lagler

Einfach köstlich, humorvoll und mit schönen gesanglichen Darbietungen von Günter Schneider am Klavier begleitet, war der Abend beim XIIer Bund in Ottakring beim Hieß. Obfrau Monika Gulda konnte sich über einen Gästeansturm freuen, der alle Erwartungen übertraf. Sogar in der Gaststube war zusätzlich ein langer Tisch gedeckt und es war kein Platzerl mehr frei.

Nach dem gemeinsam gesungenen Vereinslied eröffnete Peter Rosen mit "Grüaß euch Gott, wia geht's euch denn?" gesanglich den Abend und brachte die Gäste gleich in gute Laune. Er führte mit heiteren Gedichten und G'schichterln aus eigener Feder und natürlich auch weiterhin gesanglich durch den Abend und wer ihn kennt, weiß, wie schön seine musikalischen Vorträge sind. "Grüß mir die Stadt der Lieder" und "Drunt in der Lobau" von Heinrich Strecker hat er mitgebracht und noch viele andere Schmankerln.

Die Sopranistin Klaudia Wagner sang Melodien von Robert Stolz, Emmerich Zillner und auch ein köstliches Duett mit Fredi Hartl, und zwar "Joseph, ach Joseph" aus der Operette "Madame Pompadour" von Leo Fall. Dann kamen Fredi Hartls Soloauftritte mit seinen Verkleidungen, lustig wie immer.
Fredi Hartl, Peter Rosen und Chrsita Lagler 

Fredi Hartl, Peter Rosen und Chrsita Lagler

Sopranistin Christa Lagler war zum ersten Mal beim XIIer Bund und brachte Die "Engerln", "Im Prater blühn wieder die Bäume" und "I möcht' gern dein Herzklopfen hör'n". Síe wurde mit viel Applaus vom Publikum für diesen ersten Auftritt belohnt. Sie hat ja sehr viel Bühnenerfahrung, war mit Erich Zib sowie mit einem Ensemble auf Südafrika-Tournee usw., trug das Wienerlied, die Operette und das Musical hinaus in die Ferne. Doch in den Wienerlied-Vereinen ist sie die "Neue" und war auch dementsprechend nervös, die Arme. Das Lampenfieber spielt bestimmt immer und ewig bei allen Künstlern mit, doch nach den ersten Takten läuft es dann schon.

Auch Luise Seitler war unter den Gästen und wurde bereits traditionell auf die Bühne gebeten. Sie las uns ihr Gedicht "Die Wienermusik ist ein goldener Schatz!", dann leitete Günter Schneider instrumental mit dem Can-Can aus Jacques Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" die Pause ein.

Gleich nach der Pause wiederholte sich dieses Musikstück, aber diesmal mit Fredi Hartl! Er tanzte bereits durch den Saal und legte auf der Bühne einen Can Can hin, daß wir aus dem Staunen nicht herauskamen. Am Schluß, wie die Ballettmädchen, verbeugte er sich mit "Hinteransicht", hob sein improvisiertes Ballettröckchen und schaffte beinahe einen Spagat. Dazu muß man unbedingt zu dieser Glanzleistung erwähnen, daß diese "süße Ballettratte" heuer seinen 80. Geburtstag feierte. Umwerfend köstlich!
 
Klaudia Wagner und Fredi Hartl 

Klaudia Wagner und Fredi Hartl

Dann ging es weiter mit der großen Stimme Klaudia Wagner "Salzburger Nockerln", "In Salzburg da kann man gut lustig sein" und den "Powidltatschkerln", Peter Rosen mit dem herrlich-lustigen Gedicht "Der Froschkönig" und wieder sagte er Fredi mit den Worten "Ein ganz Großer in der Szene – Manege frei für das "Zirkuspferd" an. Und dieser brachte wieder lustige Lieder und Parodien in abwechselnder Verkleidung. Auch Christa Lagler kam noch einmal auf die Bühne mit "Adieu, mein kleiner Gardeoffizier" und brachte zum Abschluß ihres Auftrittes mit "I could have danced all night" aus "My Fair Lady" und "I feel pretty" aus der "West Side Story" frischen Wind in den Abend, besonders begeistert von Günter Schneider begleitet.

Peter Rosen verabschiedete sich mit "Hörts bei euch da g'fallts ma", widmete das Lied "'silberne Kanderl" dem Gasthaus Hieß und der fleißigen, den ganzen Abend rennenden Erika. Mit dem Schlußlied "Ja, mir san halt Lichtentaler" und – als Draufgabe noch das Gedicht "Der Wunsch" – endete ein sehr schöner, abwechslungsreicher Abend!
 
 
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Alle Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

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erstellt am 26. 12. 2011 © http://www.daswienerlied.at