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| "Die Schule des Wienerliedes" Am 22. August besuchten wir die "Schule des Wienerliedes" |
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| Wir besuchten die "Schule des Wienerliedes" allerdings nicht um Singen zu lernen
das wäre vergebliche Mühe und wir hätten nur die Sangesfreudigen vertrieben doch wir wollen
ja alles kennenlernen und an Sie, liebe Leser, weitergeben. Ein Mal monatlich veranstaltet diese Vereinigung im 10.Bezirk in der Quellenstraße 120 im bekannten und beliebten Restaurant Wildenauer ihren Klubabend. Und alle, die gerne singen möchten, haben dort die Möglichkeit, gemeinsam mit den anderen zu "trällern" oder aber, sie gehören später zu den "Fortgeschrittenen", dann sind auch Solovorträge möglich. Wir kamen uns sofort wie in einer großen Familie vor und fühlten uns in dieser freundlichen Atmosphäre so richtig wohl. Helene Witzelsberger leitet diese Abende und hat in mühevoller Kleinarbeit über 200 Lieder zusammengetragen, kopiert und in Ordnern sortiert, damit jeder ein Blatt, natürlich nur für den betreffenden Abend, leihweise zum Mitsingen bekommt (wer hat schon alle Texte im Kopf, selbst wenn es ganz bekannte Lieder sind?). Die Freude der Teilnehmenden ist spür- und hörbar und springt auf die Zuhörer (auch die gibt es) über. Solovorträge gab es diesmal von Renate Kolfelner, Brigitte Brands, Walter Gaidos und Ernst Franzan, die von Herbert Bäuml am Akkordeon und Rudi Wernigg an der Gitarre begleitet wurden. Herta Wildenauer, die liebenswerte, ihre Gäste aufmerksam umsorgende Wirtin, ist selbst ein Wienerliedfan und tauchte bei jeder ihr möglichen Gelegenheit trotz vollen Lokals immer wieder kurz auf, um mit leuchtenden Augen ein paar Takte zu erhaschen oder mitzusummen. Sie erzählte uns auch, daß viele bekannte Interpreten und Musiker, u. a. auch einige Austro- Poper, immer wieder bei ihr einkehrten und einige sie auch heute noch besuchen kommen, um einen gemütlichen Abend mit sehr gutem Essen beim "Wildenauer" zu genießen. Dort machten wir auch die Bekanntschaft einer sehr netten, jungen Dame, einer, wie sich herausstellte, Mitarbeiterin der ORF-Abteilung Dokumentation. Sie war auf "Spurensuche" nach dem Wienerlied in ungezwungenem Rahmen geselliger Runden. Auch ihr hat das Erlebte sehr gut gefallen und sie will es in eine Wienerlied-Fernsehdokumentation einbauen, die im November 2005 ausgestrahlt werden soll. Zum Schluß sei noch erwähnt: Das Wienerlied ist nicht tot, wie immer von Nörglern und Schwarzsehern prophezeit, es schlummert nur und wird jetzt in den verschiedensten Formen der Darbietungen wieder geweckt. Es wird, wie dazumals der "Liebe Augustin", alle Hürden nehmen und traditionsbewußt oder mit modernen, der heutigen Zeit angepaßten Bearbeitungen und auch neuen Liedern weiterleben. Alles zu seiner richtigen Zeit, zu Umgebung und Stimmung passend. Facettenreich zeigt es sich uns, das Wienerlied es lebt und das Wiener Herz schlägt kräftig! HSK |
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erstellt am 02. 09. 05 © http://www.daswienerlied.at |
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