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Wiener Klang – "Musik bei Kerzenschein"

Der Verein "Wiener Klang" lud, wie jeden Monat, in sein Vereinslokal "Martinschlößl" zu einem beschwingten Abend – vom Wienerlied zur Operette. Mit Monika Valenta, Elisabeth Wolfbauer, Christian Müller, Gabriel Patosc, Michael Wagner und Karl Macourek am Klavier.

Karl Macourek, Elisabeth Wolfbauer, Christian Müller, Peter Hana und Gabriel Partocs (v.l.)

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Veranstaltungssaal im "Martinschlößl", wohin Obmann Peter Hana und der Verein "Wiener Klang" zu einem breit


Christian Müller
gestreuten musikalischen Programm einlud. Diesmal hatte Volksopern-Mitglied Christian Müller die Conference übernommen. Und das Publikum konnte feststellen, daß ihm das so richtig Spaß machte; hatte er doch, neben einigen beliebten Liedern auch überaus humorvolle Texte mitgebracht. Geboren wurde er in Bad Ischl und wurde schon in jungen Jahren durch seinen opernbegeisterten Vater von der Musik "angesteckt". Um diese Begeisterung ausleben zu können, begann er seine erste Ausbildung als Sängerknabe in St. Florian, gefolgt von einem Gesangsstudium am Linzer Bruckner Konservatorium, das er erfolgreich mit der Opernreifeprüfung abschloß. Seit 1971 ist Christian Müller nun Mitglied der Wiener Volksoper und ist daneben mit verschiedenen Opern- und Operetten-Ensembles auf Tourneen zu sehen. So konnte man ihn etwa auf Sommergastspielen in Bregenz und Bad Ischl hören, seine Konzertreisen brachten ihn unter anderem nach Japan, Belgien und Deutschland. Seit 1991 ist er auch auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs. Dort möchte er seine Liebe zu Wienerischen Melodien weitergeben, die er auch schon auf drei CD-Produktionen zum Ausdruck brachte.

Dem Programm nach sollte dann Mag. Harald Wurmsdobler, Sänger und Chorleiter von "TonArt",


Michael Wagner
auf die Bühne kommen – der war aber leider verhindert. "Leider" mit der Einschränkung, als Peter Hana im Tenor Michael Wagner hervorragenden Ersatz gefunden hatte. Geboren 1973 in Wien und Magister der Handels- und Betriebswissenschaften, begann er seine musikalische Ausbildung bereits 1982 mit dem Studium von Klarinette, später auch Tenorsaxophon – und konzertierte u.a. auch mit der Gardemusik Wien.

Seine gesangliche Ausbildung begann er 1994 bei Monique Muth-Mondon, seit 2001 arbeitet er mit KS Hilde Zadek, weiters mit Charles Spencer – speziell im Bereich Lied-Oratorium. Seit Juni 2003 erhält er zusätzlich Gesangsunterricht bei Wicus Slabbert.

Als Gesangssolist war er in Haydns "Mariazeller-Messe", "Nelson-Messe" und "Nikolai-Messe" oder in Mozarts "Krönungsmesse" zu hören. Mit der Gardemusik war er auch Gesangssolist im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins, im Großen Saal des Wiener Konzerthauses, in Lienz und auf einer Tournee


Monika Valenta
in Tunesien; weiters wirkte er bei der österr. Erstaufführung von Verdis "La Battiglia di Legnano" mit.

Neben Arien aus dem lyrischen Tenorfach von Mozart, Donizetti, Gounod und Flotow umfaßt sein Repertoire auch viele Schlager aus dem Bereich der Operette von Strauß, Millöcker, Ziehrer, Lehar, Kalman, Dostal, etc.

Doch kommen wir wieder zurück zum "Wiener Klang". Die Sopranistin Monika Valenta begeisterte, unter anderem, durch "A Mehlspeis" von Ralph Benatzky. Ein sehr schwungvolles Medley aus Frederick Loewes "My Fair Lady" gemeinsam mit Christian Müller (als "Mr. Higgins") trug zu diesem zauberhaften Melodienreigen bei.

Die Mezzosopranistin Elisabeth Wolfbauer, bei uns auf daswienerlied.at auch durch ihre Teilnahme an


Elisabeth Wolfbauer
Wienerlied-Wettbewerben bekannt, wurde 1976 in Wien geboren. Während ihrer Zeit am Wiener Musikgymnasium studierte sie Querflöte am Konservatorium der Stadt Wien. Nach ihrer Matura studierte sie Schulmusik sowie Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 2004 schloß sie erfolgreich den Lehrgang für Lied und Oratorium bei KS. E. Mathis ab, die Opernklasse des Konservatoriums der Stadt Wien bei L. Meschwitz und M. Pinkerton absolvierte sie 2005 mit Auszeichnung. Danach besuchte sie Meisterklassen und Meisterkurse und wird seither bei zahlreichen Konzerten und Operettenaufführungen engagiert, unter anderem als „Czipra“ in Strauß’ „Zigeunerbaron“ im Wiener Jugendstiltheater sowie bei den Murauer Operettenfestspielen; 2006 debütierte sie im Wiener Musikverein als Altsolistin in M. Tippetts „A Child of our Time“ unter Guido Mancusi und gastierte als „Rosetta“ in Aberdeen in Millöckers „Feldprediger“. Seit früher Jugend beschäftigt sie sich mit Wiener Musik und sang zahlreiche Konzerte als Wienerliedsängerin u.a. mit dem „Alten Pack’l“ und den „Philharmonia Schrammeln“.

Nicht zuletzt erfreute der Dirigent des "Internationalen Franz Lehár


Gabriel Patosc
Orchesters", Gabriel Patocs, mit bekannten Melodien als Violin-Soli, wie"Gruß aus Wien", den "Schönfeldmarsch" oder "Du alter Stephansdom". Patocs ist mit seinem Orchester nicht nur in Wien (etwa im Konzerthaus) zur hören, sondern auch bei den "Lehár Festivals" in Bad Ischl, wo er als Orchesterchef und Konzertmeister für den guten Ton sorgt.

Den gesamten Spätnachmittag bzw. Abend war Karl Macourek am Piano für die Begleitung der Gesangsdarbietungen verantwortlich – perfekt wie immer: man bedenke, er bekommt ja meist erst knapp vor dem jeweiligen Auftritt die Noten in die Hand!

Es sei an dieser Stelle (man kann es gar nicht oft genug sagen) erwähnt, welch hochkarätige Künstlerinnen und Künstler in diesem kleinen Rahmen auftreten – zum Greifen nahe, auch wenn sie sonst auf großen Bühnen auf Entfernung bejubelt werden. Dafür ein großes Danke!

Christian Müller und Monika Valenta

"Marathon-Leistung" am Piano: Karl Macourek

Peter und Monika Hana

Alle Fotos: daswienerlied.at
Quelle der Kurzbiographie von Michael Müller:
http://www.opernwerkstatt.at
Quelle der Kurzbiographie von Elisabeth Wolfbauer: http://www.operettemurau.at
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erstellt am 04. 12. 07 © http://www.daswienerlied.at