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Die "Old Knackers" beim "Tschauner"

Mit einem schwung- und humorvollen Vormittags-Programm, gespickt mit Witzen am laufenden Band, haben die drei "alten Hasen" der Musikszene, die "Old Knackers" – alias Walter Hojsa, Kurt Schaffer und Helmut Reinberger – wieder einmal alle freudigen Erwartungen des Publikums weit übertroffen.

Helmut Reinberger, Kurt Schaffer und Walter Hojsa

Nächstes Jahr wird die "Tschaunerbühne", wie sie 1909 bei ihrer Gründung hieß, ihr 100jähriges Jubiläum feiern. "Beim Tschauner", wie die "Original Wiener Stegreifbühne vormals Tschauner Betriebsges.m.b.H." von den Wienern seither immer genannt wird, gab es am Sonntag, dem 27.Juli, ein schwung-und humorvolles Vormittags-Programm. Auf der Bühne standen bzw. saßen die drei "Alten Hasen" der Musikszene": die "Old Knackers" – alias Walter Hojsa, Kurt Schaffer und Helmut Reinberger. Sie boten ein Programm, bei dem man, nicht nur wegen des sommerlichen Wetters, vor lauter Lachen und Applaudieren trotz des überdachten Freilufttheaters kräftig ins Schwitzen kam. Schlag auf Schlag folgten Witze, immer liebenswert und mit Charme, auch die sich oft knapp an der Gürtellinie bewegten. Sie sind halt Profis und sie können und dürfen das, man wäre wohl entäuscht, würde das einmal weggelassen werden!

Schon der Start der Veranstaltung war typisch, denn trocken sagte Walter Hojsa: "Wir bitten um Ruhe, damit wir uns konzentrieren können". Helmut Reinberger begrüßte


Prof. Karl Hodina und Rudi Koschelu
die Gäste und als musikalischen Einstieg ging es mit dem Marsch "Ja so war'n meine Leut" gleich voll ins Programm. Es folgten "Mei' Wamp'n" aus der Feder von Hojsa, Reinbergers "Helmi"-Parodie auf die seinerzeit sehr bekannte und beliebte Fernseh-Kindersendung für die Verkehrs- sicherheit. Dann folgten viele weitere Parodien auf die verschiedene Schlager. Hojsa brillierte mit den Liedern "Mei Gurgel hat heut Waschtag" u.v.a., Evergreen-Medleys und weitere Lieder mit bissig-humorigen Texten von Reinberger. Auch das "Vogerl am Bam" von Prof. Karl Hodina kam nicht ungeschoren davon – der Meister selbst er befand sich unter dem Publikum (ebenso wie Rudi Koschelu) und freute sich sehr über das Gebotene. Naturlich gab es auch viele Ohrwürmer wie "Armer Gigolo" mit einem Gitarre-Solo von Schaffer sowie "Es war net aufg'straht" usw., eine Einlage mit einer kleinen Swing-Session, die ihnen und dem Publikum sichtlich Spaß bereitete. Auch das Lied "A fescher Pensionist" wurde gespielt zu dem Schaffer meinte: "Das hat Hojsa schon für mich geschrieben, wenn ich in fünfzehn Jahren in Pension gehe". Auch Reinberger sagte einen bemerkenswerten Satz: "Wie wir jung waren, sagten's: ,Die werd'n amol guat!‘ – Heut sag'ns: ,Die war'n amol guat!‘ Na, mit an Wort, mir hab'n a große Zukunft hinter uns!" Mit russischen und ungarischen Rhythmen – unnachahmlich von Hojsa gesanglich geblödelt – und mit einem Schunkellied-Potpourri endete diese köstlich unterhaltsame Matinee.
 
 
"Original Wiener Stegreifbühne
vormals Tschauner Betriebsges.m.b.H."
Maroltingergasse 43
1160 Wien
Telefon: (01) / 914 54 14
Telefax: (01) / 416 35 86-40
E-Mail: tschauner@wvw.at
http://www.tschauner.at
 
Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

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erstellt am 13. 08. 08 © http://www.daswienerlied.at