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Die Mosergang in Marietta Wilds Kulturkabinett

Im wohl kleinsten "Theatersaal" von Wien, im Kulturkabinett in Floridsdorf, bot Marietta Wild mit der Band "Mosergang" mit Frontman Helmut Chvoika, Franz Haselsteiner, Daniel Klemmer und Vasil Schneider unter dem Motto "Weana Rock" ihren Gästen einen beeindruckenden Abend.
Helmut Chvojka,  Wasil Schneider, Daniel Klemmer und Franz Haselsteiner

Helmut Chvojka, Wasil Schneider, Daniel Klemmer und Franz Haselsteiner (v.l.)

Es war eng – aber es war super, als die Rockband "Mosergang – Wienerisch einmal anders" in Marrietta Wilds "Kulturkabinett" am Freiligradplatz in Floridsdorf ihr Konzert gab.

Im vergangenen Jahr besuchten wir sie zu ihrer CD-Präsentation im "Indian Dreams Saloon" im Cineplex im 22. Bezirk und wir waren damals schon von ihrer Musik begeistert. Damals war die Band vollständig mit Schlagzeuger Hans Nemetz, dem "Schläger", und der Wiener Geiger Adular Ibn Quadr vertreten, diesmal aus Platzmangel zu viert, doch mit genau soviel Power und heißen Rhythmen. Herzlich begrüßt wurden die Gäste von Marietta Wild und ihrem Team mit einem Willkommens-Drink und in der Pause gab es dann gute belegte Brötchen zu erwerben.

Wir waren freudig erstaunt über die enorme Erweiterung des Programms, das ja vorwiegend aus Wienerliedern und ein paar zwischendurch eingeflochtenen Austropops besteht. Im wohl kleinsten "Theatersaal" Wiens ließen wir diese heißen Rhythmen mit fantastischen Soli der Musiker und den humorvollen gesanglichen Vortrag von Helmut Chvojka, dem "Zupfer", sowie auch die witzig-klugen Randbemerkungen von Daniel Klemmer, dem "Rumpler", in uns hineinfließen.
Marietta Wild vom Kulturverein  

Marietta Wild vom Kulturverein "Transdanubien" begrüßt ihre Gäste im "Kulturkabinett"

Der Auftakt war das "Harry Lime-Thema" (von Anton Karas), es folgten das "Fiakerlied" (Gustav Pick), " Der klane Strawanzer" (Rudi Luksch) und "Hupf in Gatsch (Georg Danzer), "Die Reblaus" (Karl Föderl), "I marschier mit mein Dulliöh (Karl Loube, einst von Hans Moser gesungen), um nur einige zu nennen. So ging es wienerisch-rhythmisch weiter quer durch die alten und neueren Wienerlieder mit noch sehr vielen Ohrwürmern. Sie haben Lieder von Ludwig Mika, Ferry Wunsch, Hans Lang, Horst Chmela, Gerhard Bronner, Falco, Rainhard Fendrich und noch vielen anderen in ihrem abwechslungsreichen Programm, u. a. auch eine Komposition von Carlos Santana, zu der sie den deutschen Text geschrieben haben, sowie den "Hack'n Cha-Cha" aus eigener Feder.

Zwischendurch erzählte uns Helmut Chvoika, daß er mit dem Wienerlied aufgewachsen ist und sein Vater heute noch immer im "Grinzinger Weinbottich" spielt. Zugaberufe und Applaus waren ohne Ende und es ging zu wie in einem Kochtopf mit Überdruck – es war ein erlebnisreicher, gelungener Abend!.
 
 
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HSK

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erstellt am 08. 04. 10 © http://www.daswienerlied.at