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Spechtl & Spechtl featuring Prof. Karl Hodina

Am 12. April gehörte der Saal der Fernwärme Wien Claus Spechtl und seinem "Bluesbruder" Rainer Spechtl. Die beiden sind vor allem durch ihr gemeinsames Programm "Wiener Blues" bekannt. Als Special Guest haben sie für diesen Abend Prof. Karl Hodina gewonnen.

Rainer Spechtl, Prof. Karl Hodina und Claus Spechtl (v.l.n.r.)                 Foto: Ronald Wurwal

An diesem Abend wollten die Organisatoren des "Blues Spring" auch wienerische Aspekte des Blues anbieten und übertrugen diese Aufgabe den Brüdern Spechtl&Spechtl. Zu Gast war Prof. Karl Hodina, Pionier & Vorbild für alle Musiker, die die Verbindung von "Wiener Schmäh" mit Jazzigem und Bluesigem suchen. Wie kein zweiter ist Hodina sowohl im Swing als auch im „Wiener Schmäh“ und in der ernsthaften und liebevollen Pflege alten Wiener Liedguts zu Hause.

Und so war der erste "Blues" des Abends auch der "Eingeschliffene", ein Tanz aus dem 19. Jahrhundert. Das Wiener Blues-Programm von Spechtl&Spechtl steht ja unter dem Motto, die Themen Alkohol, Liebe und Arbeitswelt mit Liedern von diesseits und jenseits des großen Teiches zu beleuchten. Prof. Karl Hodina lieferte dazu den perfekten Beitrag mit Kompositionen wie "I hob ma gestern a paar Vierteln gebn", aber auch mit Alt-Wienerischem wie den "Ruf- und Leiertänzen".

Geprägt war der Abend vom Zusammentreffen des relaxten Swing und lockeren Wiener Schmähs von Hodina mit den ausdrucksstarken Interpretationen Rainer Spechtls, dem der Komponist Hodina auch die Interpretation seiner „Kirschen ohne Kern“ und seines „Herrgott aus Sta“ überließ. Feinsinnig begleitet wurden die beiden von Claus Spechtl auf Blues-, Jazz- und Kontragitarre.

Für Spechtl&Spechtl war es sichtlich eine Freude und Ehre, Prof. Karl Hodina zu Gast zu haben. Dieser kommentierte seinerseits Rainer Spechtls "Stellt`s meine Roß in Stall" mit einem spontanen "No servas, du hosd a Kroft" und lobte Claus Spechtl als „endlich an Jazzgitarristen, der a Kontragitarr spün kann".

Das zahlreich erschienene Publikum dankte nach jedem Lied mit begeistertem Applaus, dessen Lautstärke jene der vorhergehenden musikalischen Darbietung stets deutlich übertraf.

Bleibt zu hoffen, dass dieses erstmalige Zusammentreffen von Karl Hodina mit Spechtl&Spechtl nicht „einmalig“ bleibt, sondern der Beginn einer längerfristigen Zusammenarbeit war.
 

 

Prof. Karl Hodina (Foto: Gerd Neuhold)

 

Claus Spechtl  (Foto: Ronald Wurwal)

Rainer Spechtl  (Foto: Ronald Wurwal)

Informationen: http://www.spechtl.com/
     
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erstellt am 28. 04. 07 © http://www.daswienerlied.at