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| 25 Jahre "Vienna Schrammeln" am Ameisbach Herbert Schöndorfer feierte mit seinem langjährigen Schrammel-Kollegen Franz Horacek das 25jährige Bühnenjubiläum. An der 1. Geige war Karin Schlechta zu genießen, die kurzfristig eine Kollegin als Ersatz für Barbara Konrad als 2. Geige mitnehmen konnte. Gäste waren Prof. Marika Sobotka und H.P.Ö. Heider Poldi Österreich. |
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Die "Vienna Schrammeln": Karin Schlechta, Herbert Schöndorfer, Ingrid Rohrmoser und Franz Horacek (v.l.) |
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| Mit dem flotten Marsch "Wien bleibt Wien" starteten die "Vienna Schrammeln" in den Abend, gefolgt von der sanfteren, einschmeichelnden
Melodie " 's Weana Gmüat" um gleich wieder mit "Geh borg mir do dei' G'sicht" mit Gesang
Herbert Schöndorfer - Franz Horacek, der Stimmung eine heitere Wende zu geben. So wechselte das Programm ab,
einmal romantische Klänge wie unter anderem "Lannermusik", dann wieder lustig mit "A resches
Salzstangerl" usw. Wunderschön waren auch die "D-Lieder" von Johann Schrammel und eine Komposition
von Rudi Luksch "Draußt an den Eisteichen", das erste Wienerlied, welches
Herbert Schöndorfer am Anfang seiner Wienerlied-Karriere gelernt hat. Es wurden Lieder und Tänze gespielt,
die jeder kennt und die gleich ins Ohr gehen und zum Mitsingen verleiteten: "Die Hausherrnsöhnln",
"Kunst und Natur" (wieder von Johann Schrammel) und noch viele Wienerlieder und Märsche sowie G'stanzeln
folgten. Die beiden Herrn des Quartetts lockerten die Musik mit vielen Witzerln und G'spaßettln auf, auch ein paar swingende Melodien waren im Programm wie z.B. "In Dornbach drüben", weiters eine köstliche Parodie auf "Yellow Mellow" ("Da werd' i zum Othello"), "Das Schöntrinker-Lied" und zum Abschluß des ersten Teils wunderbar gespielt die "Ungarischen Tänze Nr. 5" von Johannes Brahms, ein Ohrenschmaus der Extraklasse. Nach der Pause ging es genau so abwechslungsreich weiter und dann wurde der erste "Überraschungsgast", H.P.Ö. Heider Poldi Österreich, auf die Bühne gebeten. Und, wie könnte es anders sein, natürlich hat er seine Gedichtbücher mitgebracht – die Gäste konnten von seinem lustigen Vortrag gar nicht genug bekommen und applaudierten lange und mit Zugaberufen. Prof. Marika Sobotka, sie war der zweite "Überraschungsgast", brachte auch zwei Jubiläumsständchen mit und zwar Lieder aus der Feder von Herbert Schöndorfer " I bin a echtes Weanakind" und "Ja, das is' mei' Land". Auch dafür gab es großen Beifall für die Interpretin und den Komponisten. Es folgten Lieder von Horst Chmela, Karl Hodina, "Vienna" von Franco Andolfo und dann ging der Abend langsam dem Ende zu. Schließlich wurde mit dem "Klagenfurter-Marsch", dem Schottenfelder-Marsch" und mit dem "Csardas" von Vittorio Monti noch einmal kräftig aufgegeigt. Es war ein wunderschöner, abwechslungsreicher Abend und mit dem gemeinsam gesungenen und gespielten Lied "Sag beim Abschied leise Servus" ging er zu Ende. Auch wir wünschen den "Vienna Schrammeln" alles Gute und viel Erfolg für die nächsten 25 Jahre! |
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Im zarten Alter von 7 Jahren begann er bei seinem Vater Akkordeonspielen zu lernen. Mit 10 Jahren bekam er seine erste Trompete und nervte damit lautstark seine Nachbarschaft. Ab seinem vierzehnten Lebensjahr spielte er in den verschiedensten Bands und bekam so seine erste Bühnenerfahrung. Nach 20 Jahren Tanzmusik, auf Bällen, Hochzeiten, Firmenfesten usw. traf er erstmals auf einen seiner jetzigen Mitstreiter, Franz Horacek. Seit dieser Zeit widmete er sich mehr und mehr der Wiener Musik und wurde mit der Zeit einer der beliebtesten musikalischen Begleiter der bekanntesten Wienerlied-Interpreten. |
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absolvierte seine Gitarre- und Kontrabassausbildung an der Musikschule Brigittenau und Alsergrund, danach nahm Privatunterricht. Schon in jungen Jahren tritt er als Tanzmusiker in diversen Bands auf. Von der Wiener Musik begeistert, entwickelte sich der musikalische Weg immer mehr in diese Richtung. Seit 1975 ist er als hauptberuflicher Wienerliedermusiker bei verschiedenen Heurigen in Wien engagiert und hat auch viele Auslandstourneen bestritten. Den Kontrabaß, sein zweites erlerntes Instrument, setzte er vorerst in verschiedenen Triobesetzungen ein. Im Jahr 2000 hat er mit Alfred Gradinger (Akkordeon) und Hans Radon (Gitarre) "Trio Wien" gegründet, das Wienerlied mit Swing und Evergreens verbindet. |
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ist die Erste Geigerin der "Vienna Schrammeln". Sie ist in Linz geboren, hat dort das Musikgymnasium besucht und am Konservatorium Linz auch ihre Geigenausbildung aufgenommen. Fortgesetzt und beendet hat sie dieses am Konservatorium Wien. Ein Zeitvertrag führte sie 2006/07 zu den Bochumer Symphonikern (A-Orchester), danach ist sie an der Wiener Volksoper, beim Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, beim Brucknerorchester Linz, dem NÖ Tonkünstlerorchester, am Theater an der Josefstadt, der Neuen Oper Wien und an der Kammeroper Wien engagiert. 2008 führt sie ein Kurzstudium im "Orquesta escuela de Tango" in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires. Im "Alltag" sorgt sie für den Nachwuchs: die unterrichtet an der Musikschule Loosdorf. |
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war zu diesem "Geburtstagsfest" die Zweite Geigerin. Sie ist gebürtige Innsbruckerin und hat schon im Alter von 10 Jahren Violinunterricht bekommen. Nach der Matura begann sie ein Violine- und Violastudium am Konservatorium der Stadt Wien bei Thomas Christian und Herbert Müller. Seither ist sie freischaffende Musikerin in Ensembles wie dem Orchester der Wiener Volksoper, dem RSO, dem Orchester des Stadttheaters Baden, dem Innsbrucker Sinfonieorchester Tirol, der Wiener Johann- Strauß- Capelle, der Camerata Wien u.v.a. Außerdem befaßt sie sich beim Ensemble Pandolfis Consort Wien und der Haydn-Sinfonietta Wien intensiv mit historischer Aufführungspraxis. |
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Auf der festlichen Bühne: Karin Schlechta, Ingrid Rohrmoser, Herbert Schöndorfer und Franz Horacek (v.l.) |
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Ein Blick in den vollbesetzten Saal im Schutzhaus "Am Ameisbach" |
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| Alle Fotos: daswienerlied.at |
HSK |
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erstellt am 10. 11. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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