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| "50 Jahre Bambis" mit Mandy und Hannes Ein großes Fest mit vielen musikalischen Gästen wurde am 8. November im HdB Per-Albin-Hanson-Siedlung-Ost unter dem Ehrenschutz von BV Hermine Mospointner gefeiert. Mit dabei waren Mandy und Hannes, Werner Wöhrer, Charly Grant, Frank Main, Ina, Sandra Wells und natürlich Fritz Oslansky. Schladers Partner fürs Wienerische.Durch das Programm führte Hans Bregesbauer. |
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"Volle Bühne" zu Hannes Schladers (Bildmitte) "50 Jahre Bambis"-Jubiläum |
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| Mandy und Hannes von den Bambis feiern im Haus der Begegnung Favoriten mit Künstlerkolle-
ginnen und- kollegen ihr 50jähriges Jubiläum. Viele Gäste, Fans und Gratulanten haben sich eingefunden.
"Leider kein Platz mehr frei", höre ich die Fanclub-Leiterin von Mandy zu noch ankommenden Gästen
sagen, die nicht vorbestellt hatten. Der Saal ist wirklich gesteckt voll. Der Conferencier, Hans Bregesbauer, begrüßt bereits die Gäste und der Name der Bezirksvorsteherin
von Favoriten, Hermine Mospointner, fällt. Entdecken kann ich sie nicht, weil auch an den vordersten
Tischen die Leute gedrängt sitzen. Kein Begrüßungsapplaus, also ist sie vielleicht gar nicht anwesend.
So ein Trubel. Das Publikum bleibt nicht sitzen und es ist noch sehr laut. Einer ist dem anderen im Weg. Der Moderator sieht es gelassen und macht scheinbar das einzig Richtige. Er kündigt Sandra Wells an und die bringt auf der Stelle Ordnung und Aufmerksamkeit in den Saal. Tina Turner steht auf der Bühne. Stimmlich und bildlich! Sie macht ihre Sache großartig und wer sie schon einmal bei ihrem Rollentausch erlebt hat, kann nur staunen: Ob Marilyn Monroe, Liza Minelli, Michael Jackson, Madonna oder Cher, das Spektrum ist breit und sie ist jede dieser Personen – in welche immer sie auch schlüpft. Wolfgang Beer ist schon an die 30 Jahre als Keyboarder und Sänger unterwegs und hat auch in der "Tenne" als Begleitmusiker für Mandy gespielt. Auftritte mit Ulli Bäer, Franco Andolfo, Horst Winter, Peter Elstner, mit dem heute anwesenden Werner Wöhrer und vielen anderen bekannten Künstlern kann dieser Mann mit der veränderbaren Stimme aufweisen. Er hat sein Können auch heute wieder unter Beweis gestellt. Werner Wöhrer erntet schon Vorschußlorbeeren, aber bei diesem Mann kann man sicher sein, daß er keinen der Anwesenden enttäuscht. Dean Martin – wie er leibt und lebt. Diese Stimme, diese Lieder. Wir Frauen schmelzen dahin und die Männer müssen neidlos anerkennen, daß sie bei dem, was dieser Sänger uns bietet, für einige Zeit in der 2. Reihe stehen. Kein Wunder, daß um Zugabe gerufen wird. Gerne lassen wir ihn nicht von der Bühne. Als gerechten Ausgleich schwebt Angie nun als "Augenweide" für das andere Geschlecht auf die Bühne. All die Musicals, die wir so lieben, hat sie in ihrem Repertoire und sie weiß, daß wir genau diese von ihr hören wollen. Das ist die Musik, die zu ihr paßt. Man kann sich die Stimme von Angie mit nach Hause nehmen. In Form einer CD. Viel Applaus für die Lebenspartnerin von Mandy! Während wir uns in der Pause stärken, entdecken wir auch das Duo New Age - Eva und Ivan. Schade, das wir auch gerne auf der Bühne gesehen hätten, sie hätten hier gut dazugepaßt. |
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Fritz Oslansky, Hannes Schlader, unterstützt von einem Baßgeiger |
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Hans Bregesbauer und Mandy |
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| Musik zum Träumen hatten wir schon. Aber nun hören wir Frank Main. Und wie
wir ihn hören. Er reißt uns mit; manche von den Stühlen. Das Tanzbein wird geschwungen – auf einem
Fleckchen, wo eigentlich grade einmal für drei Schritte Platz ist. Aber der Mann hat Temperament und das ist
ansteckend. Er singt Engelbert Humperdinck, Frank Sinatra, Joe Cocker… Musik dieser und noch etlicher ähnlicher
Legenden wird wohl immer ihre Liebhaber finden. Frank Main hat schlichtweg diese Musik im Blut. Ihm könnte
man stundenlang zuhören. Hannes Schlader und Fritz Oslansky holen uns vom Jazz zurück zum Wienerlied, zu den Schlagern der 60er und 70er-Jahre – zu denen der Bambis! Hannes erzählt von dieser Zeit so mitreißend, macht seine Späßchen dabei und gewinnt die Sympathien derer, die ihn noch nicht so gut kannten. Er rollt, sozusagen schon vorsichtig den roten Teppich für Mandy aus. Hans Bregesbauer läuft somit Gefahr, seinen Job zu verlieren. Dazwischen wird wieder musiziert und das Duo wird zuerst zum Trio bzw. auch zum Quartett mit dem Saxophonisten Charly Grant und dem Baßgeiger, die sich als große Unterstützung zeigen. Charly Grant verwöhnt uns zusätzlich auch noch mit einem Solo der Sonderklasse. Aber dann ist es soweit: Unter stürmischem Applaus betritt Mandy die Bühne. Zum Singen kommt er für‘s Erste nicht. Auch Gäste kommen auf die Bühne und es gibt sowohl für Mandy als auch für Hannes Geschenke von Freunden und Fans. Aber danach hören wir von Mandy all die Lieder, die uns an die Jugendzeit erinnern und die uns auch heute noch so vertraut sind. "Gina", "Sommertraum", "Melancholie", "Nur ein Bild von Dir", "Illusionen", usw. Trotz der vielen Lieder läßt ihn das Publikum nicht ohne Zugabe von der Bühne. Als Chor verabschieden sich die Künstler gemeinsam vom begeisterten Publikum und ich will gar nicht sagen, wie spät es geworden ist. Öffis gab's um diese Zeit jedenfalls keine mehr. Mandy schreibt noch geduldig Autogramme und schüttelt Hände, aber er behält dabei immer sein fröhliches charmantes Lachen. Ihn muß man einfach mögen. Ein gelungenes Fest und somit ein großes Lob an den Veranstalter! |
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Text und Fotos : Helga Schenk |
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erstellt am 29. 11. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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