|
||||||
| "Laß den Stephansturm erzählen" Im Restaurant "Wienerwald" in der "Gockelstube" im 1. Bezirk gab es die Premiere eines neuen Wienerliedabends unter dem Motto "Laß den Stephansturm erzählen", der von der Mezzosopranistin Conny Sandera und dem Pianisten Karl Macourek – diesmal am Akkordeon – gestaltet wird. |
||||||
![]() |
||||||
|
Conny Sandera und Karl Macourek |
||||||
| Am Donnerstag, dem 14.02., gab es im Restaurant Wienerwald in der "Gockelstube"
im 1.Bezirk, Goldschmiedgasse, die Premiere eines neuen Wienerliedabends unter dem Motto "Lass den Stephansturm
erzählen" – nach einer Komposition unseres unvergeßlichen Hans Lang (heuer wird vielerorts mit
Veranstaltungen seines 100. Geburtstages am 05. 07. 2008 gedacht). Die Organisatoren und Künstler dieser Veranstaltung sind die Mezzosopranistin Conny Sandera und der Pianist Karl Mazourek (an diesem Abend begleitete er mit der Harmonika). Sie unterhielten die Gäste mit selten gehörten Wienerliedern von Komponisten, von denen jeder einzelne bereits zur Legende wurde. Zu hören gab es, z. B., "Beim Thuribrückerl wart i heut auf di" von Roman Domanig-Roll, "Alt Wiener-Bilder" von F. P. Fiebich, "Das schönste Platzerl auf Erden" von Josef Fiedler, "I kann ka Glaserl ohne Wein seh'n" von Franz Sandera und auch die Ohrwürmer "Jung san ma, fesch san ma" von Robert Stolz oder "Wenn der Herrgott net will…" von Ernst Arnold usw. Conny Sandera ergänzte das Programm mit kleinen Entstehungsg'schichterln mancher Lieder, sorgte damit für gute Stimmung und weckte damit viele damit verbundene Erinnerungen. Conny Sandera ist in Wien geboren und wurde als 16jährige bei einem ihrer Gast-Auftritte im "Restaurant Wunsch" im 16.Bezirk von der Textautorin Lea Warden entdeckt und Fritz Jelinek, Autor, Komponist und Pianist, wurde damals ihr ständiger Klavierbegleiter. Es folgten Stadlmayer & Kroupka, Herbert Kowalsky, Prof. Herbert Seiter, Fritz Dolezal, Erich Mikula und der Autor, Komponist und Musiker Franz Sandera. Sie hatte sich in der Zwischenzeit erfolgreiche Interpretin von Wienerliedern, Chansons, Schlagern und Operetten eine Namen gemacht, am 11. Juni 1997 schlossen die beiden den Bund fürs Leben und waren musikalisch und auch privat füreinander bestimmt. Viele Auftritte folgten, wie z. B. im Marchfelderhof, bei der Wiener Kaufmannschaft, diversen "Häusern der Begegnung" mit Franziska Fast (*1925, -†1993) Staatssekretärin, Volksanwältin und mit dem Akkordeon praktizierende Verfechterin des Wienerliedes. Im Augustinerkeller kann man Conny Sandera auch heute noch bei privaten Veranstaltungen von Hans Landgraf begleitet (es ist bekannt für viele erfolgreiche Produktionen im ORF) singen hören. Ihr ganzes Herz gehört dem Verein "Humanitärer Bund der Natursänger", den sie bereits seit 15 Jahren als Obfrau zur Verfügung steht und fast alle Künstler der Wienerliedszene kamen und kommen gerne für einen Gastauftritt zu ihr. Jeden 1.Samstag im Monat, Feiertage ausgenommen, findet dieser Musiknachmittag unter dem Motto "Einmal im Monat da pfeif i auf Jazz" im Restaurant "Wienerwald" im 15.Bezirk auf der Mariahilferstraße 156 statt. Karl Macourek ist ebenfalls gebürtiger Wiener und erhielt bereits im zarten Alter von 7 Jahren Klavierunterricht bei Prof. Hans Schwestka. Später ließ er sich von Prof. Björn Maseng vom Konservatorium der Stadt Wien zum Liedbegleiter und Korrepetitor ausbilden. Sein breites musikalisches Repertoire vom Wienerlied über die Operette, Oper und klassisch-romantische Lieder bis hin zu Musical und Chanson machten ihn bald zu einem gefragten Begleiter mit Konzertauftritten im In- und Ausland, u. a. im Wiener Konzerthaus, im Schloß Esterhazy in Eisenstadt, in Deutschland, Ungarn, Bulgarien, Rumänien der Slowakai und Israel. Kirchenkonzerte, zahlreiche Auftritte im Fernsehen wie z.B. "Licht ins Dunkel" 2000 und 2007, bei den Schloßfestspielen Kobersdorf sowie bei den Wiener Bezirksfestwochen ergänzen seine Tätigkeit als Pianist. Als musikalischer Leiter fungierte er bei diversen Theater- und Kabarettproduktionen im Theater im Rabenhof, Vienna International Theatre, für die Wiener Bezirksfestwochen, sowie auf Donauschiffen beim kabarettistischen Programm "Wiener Spezialitäten". Eigene solistische Klavierprogramme unterstreichen seine umfangreiche Konzerttätigkeit u. a. im Jüdischen Museum Wien, bei der Gesellschaft für Musiktheater, im Haus Hofmannsthal, der Beethoven Gedächtnisstätte, auf Schloß Montfort am Bodensee und im Pleyel Museum auf einem original Pleyel Hammerflügel aus ca. 1830. Im November 2005 erschien seine erste CD-Einspielung "Thinking Mozart" – Paraphrasen, Fantasien und Variationen über Themen von Wolfgang Amadeus Mozart. Bei Wienerliederabenden kommt in letzter Zeit vermehrt auch die Harmonika als Begleitinstrument zum Einsatz. Termine von "Lass den Stephansturm erzählen" finden Sie in unserem Teminkalender. |
||||||
|
HSK |
||||||
|
|
||||||
|
erstellt am 29. 02. 08 © http://www.daswienerlied.at |
||||||