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| Saisonausklang bei Conny Sandera Klein aber fein war die Runde, die sich zum Saisonausklang bei der Wienerlied-Vereinigung von Conny Sandera, dem "Humanitären Bund der Natursänger", eingefunden hatte. Von Anfang an herrschte großartige Stimmung mit Helga Kohl, Roman Bibl, Günter Schneider und, natürlich, Conny Sandera. |
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| Conny Sandera, Günter Schneider, Roman Bibl und Helga Kohl (v.l.) | ||||||
| Von Anfang an herrschte großartige Stimmung. Den musikalischen Einstieg machte Helga Kohl mit "bunt gemischter Wiener Kost" und wurde schon bei der ersten
Nummer von Josef Fiedler "In Wien, da wird alles mit der Musi kuriert" begeistert empfangen. Roman Bibl folgte mit stimmungsvoll-swingenden Wienerliedern wie der "Alten Zahnradbahn" in eigener Akkordeonbearbeitung und "Wien, trägst eine Krone". Flotte Märsche und Potpourris luden zum Mitsingen ein. Mit gelungenen Arrangements und humorvollen Einlagen zeigte er sich als charmanter Entertainer. Zum ersten Mal in dieser Runde: Günter Schneider. Er war kurzfristig für Karl Macourek eingesprungen und glänzte in spielerischer Leichtigkeit in allen Lagen als kongenialer Partner am Klavier. Conny Sandera schloß die erste musikalische Runde und brachte die Gäste mit dem romantischen Wienerlied "Beim Wein derfst net fad sein" von Ferry Wunsch zum Träumen. Bei dem flotten Schlager "Ich spiel mit dir und du mit mir" von Friedrich Schröder war's mit dem Träumen schon wieder vorbei und man hätte am liebsten das Tanzbein geschwungen. Mit ihrer mit samtweichen, farbigen Stimme, die hervorragend zu ihrer Interpretation intimer Chansons passt, bezaubert Conny Sandera ihr Publikum immer wieder mit einer besonders stimmungsvollen Atmosphäre. Roman Bibl brachte auch zwei Stücke von seiner neuen CD "Roman singt Dean" mit Erfolgsnummern von Dean Martin wie "Everybody loves somebody". Dabei erzählte er von seinen Begegnungen und der Zusammenarbeit mit dem beliebten Franz Sandera, der diese Runde ins Leben gerufen hatte. Trotz kleiner Besetzung war die Stimmung sehr angeregt und das Publikum von den Darbietungen der so grundverschiedenen Künstler begeistert. Nach der Pause war Günter Schneider endlich auch mit eigenem Gesang zu hören: Er brachte einen "G'schupften Ferdl", wie er leibt und lebt, und das stimmungsvolle Liebeslied "Jeder Traum hat ein Ende". Helga Kohl setzte das Programm fort mit "Draußen in Sievering" aus der Operette "Die Tänzerin Fanny Elßler". Die berühmte Tänzerin war übrigens die Tochter des Leibkopisten von Joseph Haydn - ein kleiner "Beitrag" zum Haydnjahr. Es folgten Erinnerungen an Franz Sandera mit dem Marschlied über seinen Heimatort: "In Strebersdorf san mir daham", Lieder von Felix Lee und Joe Hans Wirtl. Zum Schluss das Alt-Wienerlied von Nico Dostal "Draußen vor'm Tore" mit bezaubernden Koloraturen, wofür sie großen Applaus und Bravorufe erhielt. Conny Sandera schloß den musikalischen Bogen mit Liedern von Franz Sandera, wie dem stimmungsvollen Chanson "Was wär die Welt für mich" und verabschiedete der Gäste, die nach diesem eindrucksvollen Programm gerne noch länger geblieben wären, mit "Ich glaub', schön langsam wird es Zeit", ebenfalls von Franz Sandera. Günter Schneider hat mit seinem erfolgreichen Einstieg sofort alle Herzen erobert und wird künftig beim "Humanitären Bund der Natursänger" als Klavierbegleiter zu hören sein. Über allem der sensible Meister am Mischpult, Erich Mikula, er steuerte gekonnt die technische Unterstützung. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung dieser Runde im Herbst. Ein Gast. |
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erstellt am 23. 06. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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