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| Ein bunter Nachmittag bei Conny Sandera Am 1. März fand – trotz Sturmtief "Emma" – im Restaurant Wienerwald auf der Mariahilferstraße ein Wienerlieder-Nachmittag des Humanitären Bundes der Natursänger, kurz "Conny-Sandera-Runde", statt. Alle, die sich mutig herwehen ließen oder geschwommen waren, wurden mit einem außergewöhnlichen Programm belohnt. |
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Isabella Abrokat, Karl Macourek, Rudolf und Anny Bauer, |
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| Conny Sandera hatte die Chansoniere Isabella Abrokat eingeladen, die das Publikum
mit charmant- professionellem Vortrag in die Welt der Schlager der "wilden 20er-Jahre" entführte.
Sie interpretierte bekannte Chansons wie "In der Bar zum Krokodil" und "Heute trägt die Lou
lila". Die Musiknummern stammten aus ihrer musikalischen Revue, die sie mit Karl Macourek im Jüdischen Museum Wien zur Aufführung brachte. Helga Kohl und Anny Bauer hatten bekannte Wienerlieder-Duette aus ihrem gemeinsamen Programm "Wiener Schmankerln" mitgebracht, die zum fröhlichen Mitsingen einluden. Conny Sandera sang flotte Wienerlieder und verzauberte mit stimmungsvollen Chansons von Franz Sandera wie "Die Jedlersdorfer Tanz" und dem bekannten Horst-Winter-Lied "Ein kleiner Bär mit großen Ohren". An den 100. Geburtstag des Berliner Komponisten Franz Grothe erinnerte Helga Kohl mit Film-Melodien und dem "Lied der Nachtigall", weiters brachte sie mitreißende Stücke der Berliner Operette wie "Nur nicht aus Liebe weinen" von Theo Mackeben. Als Überraschungsgast trat Anita Rieglnegg auf und sang das "Barockengerl" von Kurt Steiner- Belfanti in zauberhafter Interpretation. Rudolf Bauer, der eigentlich nur seine Frau begleiten wollte, wurde ad hoc als Moderator engagiert und brachte zum allgemeinen Gaudium Lustiges und Spritziges zwischen den musikalischen Darbietungen. Mit dem bekannten Wienerlied von Ferry Wunsch "Stellt's meine Ross' in' Stall" ließ er längst vergangene Zeiten wieder auferstehen. Zum Abschluß erzählte Käthe Musil, die ehemalige Besitzerin der "10er Marie", aus ihrem bewegten Leben. Ihre Erinnerungen hat sie in dem Buch "Die Welt bei mir zu Gast" festgehalten. Nicht wegzudenken aus der Conny-Sandera-Runde: der Tastenakrobat Karl Macourek, der die Sänger kunstvoll und einfühlsam begleitete und auf dessen Geburtstag am 3. März in fröhlicher Runde angestoßen wurde. Der ewig unveränderte und sensible Meister am Mischpult, Erich Mikula, sorgte wieder für den richtigen Ton. "Es soll net schlechter werd'n" - mit diesem mit Musik gefaßten Wunsch von Hans Eidherr, im Duett gesungen von Anny und Rudolf Bauer, fand dieser abwechslungsreiche Nachmittag in familiärer Runde seinen Ausklang. |
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| Foto: Conny Sandera-Runde | ||||||
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erstellt am 18. 03. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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