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Horst Chmela und Freunde im "Radio Echopark"

Radio Echopark, zuhause im Gasometer, bietet Unterhaltung über das Web an. Für Samstag den 22. November 11:00 Uhr war als Live- Moderator Horst Chmela geladen, der zu "Servus aus Wien – Radio für Freunde" auch Gäste mitbrachte: Prof. Walter Heider, HPÖ und das Hans Ecker Trio.

Rudi Bichler, Hans Ecker, Horst Chmela, Peter Jägersberger und Prof. Walter Heider (v.l.)

Schon beim Eintreffen überkommt mich ein Gefühl des sich Wohlfühlens. So viele Pflanzen, so viel Grün. Es wurden aber auch kleine elegante Akzente gesetzt, die auf Weihnachten hindeuten. Es wirkt alles nicht überladen, sondern elegant und heimelig. Ich mache es mir sofort an einem der Tischchen bequem, von dem man besonders gut die Bühne im Blickfeld hat. Mitten in dieser Oase prangt ein "DJ Tower", ein total in Glas gehaltenes Tonstudio mit Technik auf kleinstem Raum, nicht im Geringsten störend. Da gibt es auch keine Hektik oder Nervosität. Gelassen sitzt Helmuth Schärf von "Vienna Tuning" beim Kaffee, während die Sendung läuft. Horst Chmela begrüßt seine Gäste und erzählt ein wenig über den weiteren Verlauf dieser Radiosendung, die via Internet gesendet wird. Danach gibt es Live Musik.

"Jetzt kommt Leben in die Bude, jetzt kommt Stimmung in 's Haus…" Die einkaufenden Leute bleiben ein Weilchen stehen, aber Samstag Mittag in einem Einkaufszentrum, da wird die Zeit, wie es scheint, so manchem zu knapp, um die Live-Musik länger zu genießen. So verhält es sich auch bei all den anderen auftretenden Künstlern. Einige Interessierte nützen diese Gelegenheit und genießen während des Zuhörens ein Gläschen Rotwein, einen Sekt-Orange oder den wohlschmeckenden Cappuccino.

Für ein Geburtstagskind singt Horst Chmela noch sein "Happy Birthday Baby", danach bittet er Prof. Walter Heider auf die Bühne. Mit großer Überzeugung hören wir von ihm: "I hab' ka Angst um 's Weanerliad" – und wir glauben es ihm auch. Total einschmeichelnd bringt er uns dann noch "Tausend Melodien", verpackt in einem einzigen Lied. Grund zum Lachen gibt uns dann H.P.Ö. Heider Poldi Österreich, der den Besuch der "Frau Prybil" beim Frauenarzt schildert. Mit perfektem böhmischen Akzent und in Reimen, ebenso die Geschichte vom Stromableser Miroslav, die man auch öfter hören kann – sie klingt immer köstlich!
 

H.P.Ö. Heider Poldi Österreich schildert den Besuch der "Frau Prybil" beim Frauenarzt

Vom Hans Ecker Trio hören wir ein einschmeichelndes Lied vom "Ersten Schnee", das sich als Eigenproduktion herausstellt und wofür sie viel Applaus ernten. Aber sie zeigen mit dem nächsten Lied, daß sie auch anders können. Schwungvoll, schmissig erklingt es: "Hedidi, dann tätidi" … aber bis zuletzt wissen wir nicht, was sie täten – sie haben es nicht ausgesprochen. Also lassen wir unsere Gedanken nicht weiter schweifen, sondern freuen uns auf die nächsten Lieder.

Horst Chmelas nächster großer Erfolg nach dem "Bummerl" war der "Depperte Bua" – und da singt doch ein ganz junger Kellner den kompletten Text mit! Mit "A bissl a Herz" wünscht sich Horst Chmela noch Zuneigung und Liebe und danach klingt die Sendung mit ein paar verabschiedenden Worten aus. Es wird noch ein wenig geplaudert und man ist versucht, sich für die Gastfreundschaft zu bedanken. Es war, als wäre man privat eingeladen gewesen.

Horst Chmela wünschen wir für weitere Sendungen viel Glück!
 

Text und Fotos: Helga Schenk

     
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erstellt am 17. 12. 08 © http://www.daswienerlied.at