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| Trude Mally und Freunde beim Prilisauer Nach einer unfreiwilligen Pause hat die Altmeisterin im Dudeln, "Trude Mally", wieder einen ihrer unvergeßlichen Abende im Restaurant Prilisauer bestritten. Es ist ein Erlebnis, so viele alte, selten gesungene Wienerlieder zu hören. Mit dabei: Edith Koschelu, Richard Licik, Helmut Neswadba und, gerade zurückgekehrt, Roland Sulzer. |
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Helmut Neswadba, Trude Mally, Roland Sulzer, Richard Licik und Edith Koschelu |
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| Nach einer unfreiwilligen Pause hat Trude Mally, Altmeisterin im Dudeln, am Donnerstag, dem 15.Mai, wieder einen ihrer unvergeßlichen
Abende im Restaurant Prilisauer bestritten. Es ist ein Erlebnis, so viele alte, selten gesungene Wienerlieder
zu hören. Die vielen Gäste kann man schon einen fest verbundenen Freundeskreis nennen, die regelmäßig
und gerne zu diesen Abenden kommen – so auch Edith Koschelu, Richard Licik und Helmut Neswadba, über die sich immer alle freuen und darauf warten, daß sie
ihre schönen alten Lieder vortragen. Begleitet hat der eben von einer Reise zurückgekehrte Roland Sulzer am Akkordeon. Es ist immer wieder ein Genuß, wie gekonnt und einfühlsam
er mit Blickkontakt zu den einzelnen Interpreten auf deren Vortrag eingeht. Zu Beginn des Abends gab es ein halbstündiges Instrumental-Soloprogramm von ihm mit wunderschönen Liedern, von Walzern und Märschen. Trude Mally stieg dann mit einem Tiroler Jodler und "Wann i von Wean wegageh" ins Programm ein. Richard Licik sang "Mir raubt nix mei Ruah", "Bei der Heahnasteig'n draußt vor der Lina" und nahm eine kurze Programmänderung vor um Hedy Slunecko-Kaderka eine persönliche Freude zu bereiten: Er sang das Lied "I hab halt a Faible für Ober St. Veit" von ihrem Vater Josef Kaderka (die Musik stammt von Richard Czapek). Danke, dafür lieber Richard! Trude Mally saß beim Vortrag der anderen eine Zeit lang an unserem Tisch, sang leise mit, war sehr gut aufgelegt und der Schalk saß ihr wieder einmal im Nacken. Es ist schön, daß es ihr wieder so gut geht! Zwischen den einzelnen gesanglichen Vorträgen gab es immer wieder instrumentale Musik, von Edith Koschelu hörten wir "Wo ist die Zeit mit ihrer Freud", "Wann mi der Herrgott fragert" und "'s Thuribrückerl", Helmut Neswadba kommentierte seine Lieder "Das ist die Wiener Spezialität", "Uhudler-Dudler" und den von ihm besonders gerne gesungenen "Der Stiefelputzer" mit lustigen Zwischenbemerkungen und band damit alle Anwesenden in seinen Vortrag mit ein. Und so ging es den ganzen Abend heiter mit all den schönen alten Liedern weiter, abwechselnd von allen Künstlern gesungen, von Roland Sulzer begleitet. Es ist schön, daß es diesen einzigartigen Abend gibt, an dem diese Lieder "aus der untersten Lad" gespielt, gesungen und gepflegt werden. Wir wünschen uns allen, daß "Trude Mally und Freunden" noch sehr lange bestehen möge. Vielleicht finden sich in dieser kleinen Runde doch einmal Junge ein, die sich für dieses Wiener Liedgut interessieren und sich auch entschließen, es zu erlernen und zu weiterzupflegen. |
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| Foto: daswienerlied.at |
HSK |
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erstellt am 28. 05. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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