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| Duo Schlader-Oslansky beim "Prilisauer" Es war ein gewitterträchtiger, schwüler Abend – und zugleich der letzte mit dem Duo Schlader-Oslansky vor der Sommerpause. Doch wenn die beiden ihren Gästen einen Abend mit Wienerliedern und Evergreens bieten, sind trotz aller Hitze gute Laune und gute Stimmung vorprogrammiert. Als Überraschungsgast war Walter Gaidos mit dabei. |
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Walter Gaidos, Friz Oslansky und Hannes Schlader (v.l.) |
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| Es war ein gewitterträchtiger und wieder einmal sehr schwüler Abend und zugleich
der letzte vor der Sommerpause mit dem Duo Schlader-Oslansky. Im kleinen Garten beim Prilisauer war jeder Sessel besetzt von denjenigen, die nicht unbedingt den Abend im heißen
Lokal miterleben wollten, sondern lieber die tropenähnliche Schwüle in sich aufsaugten. Aber die Musik
konnten sie trotzdem hören. Doch wir, die wackeren Wienerliedfans, die weder Hitze noch sonst etwas aufhalten
kann, schmorten im Saal, um unser Duo mit seinen Wienerliedern und Evergreens hautnah zu erleben. Gleich flott begann der Abend mit "Kinder, seids alle beinand", "I hab ka Angst ums Weanaliad", Zimmer, Kuchl, Kabinett" als kleine Hommage an Josef "Pepi" Kaderka und dann folgten weitere Wienerlieder wie "In an Gasserl ganz schmal" "I waß an Wein" u.v.m. Zwischendurch erzählte Hannes Schlader zu den Liedern kleine Entstehungsgeschichten und Anekdoten und natürlich Witze. Als Gast war Walter Gaidos geladen und erfreute uns mit Liedern wie "Der klane Lausbua", "Die Fahrkarten nach Wien, "Wo i bin gebor'n" usw. Meist sang Fritz Oslansky die 2. Stimme im Refrain mit und das Duo bemühte sich sehr, auch mit schweißtreibenden Aufwand, die Stimmung des Abends aufrecht zu halten – und es gelang den beiden auch bravourös. Es war ein buntes abwechslungsreiches Programm vom Wienerlied über Kärntner Volkslieder bis hin zu den bekannten Evergreens aus der Zeit von "Hannes und die Bambis". Bei "Urlaub in Tirol", einem Lied, das Hannes Schlader einst mit Christl Prager sang, bewies Oslansky noch einmal was, in ihm steckt. Ein Tiroler "Juchazer" kam aus seiner Kehle und das bei der Hitze. Es gab viel Spaß an dem Abend. Schlader erzählte uns, daß er 18 Mal in Berlin bei der "Grünen Woche" beim österreichischen Heurigen auftrat und jedes Mal wurde das Lied "Liebe kleine Schaffnerin" verlangt. Auch erzählte er, daß er vor 40 Jahren in Hamburg spielte, als Hans Albers das Lied "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" aus der Taufe hob – das uns Walter Gaidos anschließend brachte, aber auch "La Paloma" in der Version von Freddy Qinn". Mit der Erinnerung an Eddîe Constantine ("Jeder macht mal eine Pause") kündigte er die wohlverdiente Pause an. Der zweite Teil des Abends war dann ausschließlich den Evergreens gewidmet mit Liedern der damals im Radio "rauf- und runtergespielten" Melodien mit den bekannten Interpreten-Namen wie Lolita, Gerhard Wendland, Willi Hagara, Rudi Schurike usw. Es war ein wirklich schöner Abend, der dem Duo Schlader-Oslansky und Walter Gaidos viel abverlangte. |
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| Foto: daswienerlied.at/HSK |
HSK |
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erstellt am 28. 06. 10 © http://www.daswienerlied.at |
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