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Die "Mosergang" präsentierte ihre erste CD

Im "Saloon" im Donauplex in Floridsdorf präsentierte die "Mosergang" ihre preßfrische CD mit Wienerischem von Feinsten. Ohrwürmer, wie z. B. das "Fiakerlied", "Der g´schupfte Ferdl" oder "Erst wenn´s aus sein wird", finden in neuem Gewand auch neues Publikum fürs Wienerlied. "Weana Rock" nennen die fünf Musiker diese kraftvolle und musikalisch hochwertige Umsetzung von Althergebrachtem.

Wasil Schneider, Adula Ibn Quadr, Helmut Chvojka, Franz Haselsteiner und Daniel Klemmer (v.l.)

Mit Hans Moser, wie man erst einmal glauben könnte, haben die Musiker Wasil Schneider, Helmut Chvojka, Franz Haselsteiner und Daniel Klemmer nichts gemeinsam, außer: dem Wienerischen (was ja für sich eigentlich schon ausreichen würde). Die "Mosergang" hat sich dem
 

 

  Die neue CD von der "Mosergang" können Sie dort direkt bestellen.
Wienerlied verschrieben, hat es aber – um es auch Menschen näherzubringen, die sonst am Wienerlied kein Interesse haben – in Rock/Pop-Sound "verpackt". Auslöser war die Helmut Chvojkas Frage: “Wie würden Schrammel und Co. heute klingen, wenn sie die technischen Möglichkeiten von heute hätten?" Um eine Antwort darauf zu bekommen, gründete er kurzerhand mit seinem Freund und Kollegen Wasil Schneider die "Mosergang". Gesungen wird im Wiener Dialekt, die Arrangements von Helmut Chvojka sind an deutlich rockig-popigen Elementen erkennbar.

Die Instrumentierung ist mit Stromgitarre (Wasil Schneider), Baßgitarre (Helmut Chvojka), Franz Haselsteiner (Harmonika) und Daniel Klemmer (Percussions) dermaßen zügig, daß es keinen der Besucher ruhig sitzen ließ. An dem Abend im "Saloon" gesellte sich auch noch der befreundete Geiger Adula Ibn Quadr hinzu und das Quintett füllte das Cineplexx mit mitreißendem Sound. Auf der Playlist standen Titel wie das "Harry Lime-Thema" aus dem Dritten Mann, das "Fiakerlied", "Der klane Strawanzer", "Die Reblaus", "Stellt's meine Roß in Stall", "I marschier mit mein Dulieh", "Herrgott aus Sta", "Der alte Sünder" und andere (einige davon finden sich natürlich auf der neuen CD). Aber auch "Delilah" von Tom Jones gehört zu Repertoire der "Mosergang", die auch "alte" Gassenhauer von Fats Domino, Bill Haley, Joe Cocker, Ray Charles usw. genial "rüberbringt".

Die Bühne im "Saloon" im Cineplexx Donaustadt

Die Mosergang
 
Helmut Chvojka
wurde 1969 in Wien geboren. Der erste Auftritt bei "der großen Chance" mit Peter Rapp hat sein ganzes Leben verändert. Seit dieser Zeit drehte sich sein ganzes Leben um Musik. Er spielte als Profi in verschieden Formationen. Verschiedene TV Auftritte wie z.B: Thomas Gottschalk, Guten Abend RTL, Barbara Karlich, Ö3 Chart Top 10 mit dem Sommerhit 2001 "Qua Qua", als Sänger tätig. Seine Liebe zur Wienermusik bekam er durch seinen Vater in die Wiege gelegt.
     
 
Wasil Schneider
wurde am 1954 in Prag geboren und mußte 1981 wegen seiner kulturellen und politischen Tätigkeit bei der Menschenrechtsbewegung "Charta 77" nach Österreich auswandern. Von 2000 bis 2007 spielte er mit verschiedenen Musikformationen (Jazz, Rock, Unterhaltungsmusik) in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Italien und Malta und führte Regie für verschiedene Szeneshows für den Wiener Tourismusverband in Mailand und Rom. Als Studiomusiker spielte er unter anderem für Plastic people, Filmmusik für Valie Export, Horst Winter und die „Hoch und Deutschmeister“, Commander & Lula; Sommerhit 2001 „Qua Qua“ etc.
     
 
Franz Haselsteiner
wurde 1964 in Steyr/OÖ geboren, besuchte die Volksschule in Waidhofen/Ybbs, das Gymnasium bei den Benediktinern im Stift Melk (Sängerknabe), seit 1984 ist er in und um Wien tätig. Live & Studio ist er bei verschiedenen Künstlern tätig z.B.Jacky D. Brothers, Topmixx, Steve Gander & the Dangers of…
     
 
Daniel Klemmer
hat eine finnische Mutter und einen Vater, der aus dem Waldviertel kommt. Er wird überall als "alter Hase der österreichischen World-Music" bezeichnet und die Liste der Gruppen, bei denen er mitwirkt(e), läßt sich kaum aufzählen. Hier ein paar Beispiele: Dobrek Bistro, Wiener Tschuschenkapelle, Schmetterlinge, Sainkho Namtschylak, Martin Lubenov, Rockin' Janitor usw., usw.
     
 
Adula Ibn Quadr
Der Wiener (kein Araber!) hatte als Kind Geigenunterricht, beendete diesen nach dem Genuß einer Miles Davis-Platte und verlegte sich auf zaghafte Improvisationsversuche. 1980 bis 1982 zog es ihn als Straßenmusiker in den warmen Süden Europas und anschließend wieder nach Wien, um sich seinem musikalischen Schwerpunkt, der Beschäftigung mit "ethnischer Musik" wie Südslawisch, Griechisch, Türkisch und Roma, zu widmen. Adula Ibn Quadr musizierte bei Bands wie Liederlich Spielleut oder der Wiener Tschuschenkapelle. Ebenso wirkte er bei der Theatermusik in der Wiener Staatsoper, im Theater in der Josefstadt und bei Filmmusik-Projekten ("The silent mover") mit.

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erstellt am 04. 10. 09 © http://www.daswienerlied.at