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Fritz Miklau und Kurt Altmann
im Restaurant Mago

Einen unterhaltsamen Abend unter dem Motto "Ein musikalischer Spaziergang durch Wien" boten Fritz Miklau und Kurt Altmann einem begeisterten Publikum im schönen, gemütlichen Ambiente des Restaurants Mago im 8. Bezirk. Fritz Miklau sang und moderierte, Kurt Altmann spielte Klavier und Akkordeon und auch er war gesanglich mit dabei.

Fritz Miklau, Karl Mago und Kurt Altmann (vl.)

Es war ein lustiger sowie auch gemütlicher Abend den Fritz Miklau und Kurt Altmann unter dem Motto "Ein musikalischer Spaziergang durch Wien" im wunderschönen Restaurant Mago in der Stolzenthalergasse im 9. Bezirk einem begeisterten Publikum boten. Kurt Altmann spielte am Klavier und am Akkordeon, sang solo und auch im Duett mit Fritz Miklau, der humorvoll und interessant moderierte und sang. Zu jedem Lied gab es, wie wir es von Miklau bereits kennen und auch freudig erwarten, kleine Geschichten und Anekdoten: die genau richtige Prise für gute Stimmung.
Viele, schon fast in Vergessenheit geratene, Lieder sind sind Fritz Miklaus Vorliebe und Spezialität. Mit viel Mühe und Einsatz sucht er die Lieder überall zusammen, in kürzester Zeit beherrscht er sie perfekt und bietet so seinen Gästen ein wunderschönes Programm. Als Auftakt gab es instrumental "Wien, Wien, nur du allein" und dann bereits gesungen "In der Vorstadt san ma z'haus", "Der klane Strawanzer" von Rudi Luksch, "Ja, wer ist denn schuld wann aner a Dummheit macht" , "A klaner Beserlpark" von Richard Czapek zu hören. Der Komponist und Textautor Sepp Fellner (1909–1964) hätte heuer seinen 100. Geburtstag gehabt. Zum Gedenken spielte und sang Kurt Altmann die englische Version vom "Nußdorfer Sternderl", "A Smile In Vienna" aus dem Film "Olympia" mit Sophia Loren und Maurice Chevalier, welches dadurch, wie viele andere seiner Lieder, internationalen Erfolg erreichte.

Von Franz-Ferry Wunsch war "Für mi brauchts ka Gläser waschen" – mit sehr lustigem Text – und das Couplet "Der (Fritz) war immer dabei" usw. zu hören. Mit dem Lied "Jeder macht mal eine Pause" wurde die wohlverdiente Pause eingesungen. Es folgten u.a.Lieder von Horst Chmela, Prof. Karl Hodina, Kurt Steiner-Belfanti , Alexander Steinbrecher, Hans Weigl und – zu meiner größten Überraschung und Freude – auch Lieder mit Texten von Josef "Pepi" Kaderka, von denen ich wohl die Noten im Archiv habe, doch sie noch nie live vorgetragen gehört habe. So wurden an diesem Abend einige davon zum Leben erweckt wie z.B. "Ab und zu" (Musik Fritz Jellinek), "Mei Freundin is' aus Plastik" (Musik E.Geiger-B.Ull-F.Reithofer), "Aner arbeit und zehne schau'n zua" (Musik Josef Felsinger), "A g'sunde Oberweit'n" Musik (L.Steup) usw.

Durch den heiteren und begeisterten Vortrag der beiden Künstler fanden auch diese Lieder, wie so viele andere dieses Abends, wieder Eingang in die Jetztzeit. Ein besonderer Gast kam diesen Abend extra aus Graz angereist, um den "Fritz" singen zu hören. Prof. Franz Schaffer, der Klassenvorstand von Miklau, bei dem dieser vor 43 Jahren maturiert hatte. Das war eine große Überraschung und Freude! Prof. Schaffer erzählte anschließend noch einige köstliche Schwänke über seine Schüler aus und alle hörten ihm gerne zu.

Es war ein wunderschöner Abend im Mago und wir wurden nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch vom Chef des Hauses, Karl Mago verwöhnt. Er spielt übrigens Geige und ist ein großer Wienerlied-Fan. Die weiteren Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Professor Franz Schaffer und sein ehemaliger Schüler Fritz Miklau

     
 
Fritz Miklau
Geboren am 13. 11. 1945 in Schladming begann er – um dem Klavierunterricht seiner Mutter zu entkommen – in der Musikschule Schladming Flöte zu lernen. Das machte ihm viel Freude und er konnte auch bald nicht nur im Schülerorchester mitspielen, sondern auch seine Mutter, die Klavier spielte, und deren geigenspielende Freundin, auf der Flöte begleiten. Dafür ist er seiner Mutter auch heute noch sehr dankbar, war sie doch auf diese Weise sein erster "Musikkamerad". Dann wechselte er über zur Klarinette und war schon mit 13 Jahren 1. Klarinettist in der Stadtkapelle Schladming. Ab da gings bergauf: An zwei Abenden pro Woche Probe, viele Ausrückungen, im Sommer dazu noch zwei Platzkonzerte pro Woche und ein Heimatabend mit der "Edelweißkapelle". Am Wochende gab`s regelmäßig "5 Uhr Tee" mit der "Mecky Band" und in der Ballsaison gab es Auftritte im ganzen Ennstal. Die komplette Kurz-Biographie ist hier > nachzulesen.

Kurt Altmann
 

ist Alleinunterhalter am Keybord mit Gesang und begleitet gerne bei Wienerliedern am Akkordeon. Doch er ist auch in vielen anderen Formationen anzutreffen, wie z.B. bei Bar-Trios in der Besetzung Klavier, Baß, Schlagwerk, oder bei Unterhaltungs-Trios Wienerisch, Oldies etc. mit Akkordeon, Gitarre, Baß. Er spielte und spielt auch bei einer "Mini-Big-Band" mit acht Kollegen oder aber auch mit dem "Oberkrainer-Quintett". Außerdem kennt er sich in Sachen Musik sehr gut aus, da kann ihm Keiner ein X für ein U vormachen: Er von 1962 bis 2008 im bekannten und renommierten Musikhaus Doblinger Abteilungsleiter im Verkauf – und jetzt darf er, in der wohlverdienten Pension, seiner Leidenschaft des Musizierens aus ganzem Herzen fröhnen.



http://www.restaurant-mago.at
 
   

HSK

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erstellt am 12. 09. 09 © http://www.daswienerlied.at