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| "Musik und gute Laune" bei Charly Mayrhofer An jedem dritten Freitag im Monat lädt der Musiker, Komponist, Autor und Alleinunterhalter Charly Mayrhofer seine Freunde zu einem musikalischen Nachmittag ins Gasthaus Ebner/Diem am Neubaugürtel. Und es gibt immer singende und musizierende Ehren- und Überraschungsgäste. Diesmal: Robert Becherer und viele andere. |
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Charly Mayrhofer bei seinem Nachmittag im Gasthaus Ebner/Diem |
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| Am Freitag, dem 21. März, besuchten wir den musikalischen Nachmittag, zu dem der bekannte Pianist, Komponist und Alleinunterhalter Charly Mayrhofer einmal monatlich musikalische Gäste und Freunde einlädt. Und es war ein sehr schöner und lustiger Nachmittag. Charly Mayrhofer spielt, singt und moderiert einfach köstlich, aus dem Stegreif reimt er gleich passend zu jeder Situation schlagfertig und witzig und dabei bleibt kein Auge trocken. Neben vielen Ohrwürmern sang und spielte er auch eine Parodie vom "Anton aus Tirol" auf sich selbst gemünzt "Der Karl-Anton aus Eb'nfurth" usw. Als musikalischer Gast war an diesem Nachmittag Robert Becherer eingeladen und er bestach mit seinen wirklich hervorragenden Texten aus eigener Feder und seinem Vortrag, bei dem er sich selbst mit dem Akkordeon begleitete, wie z. B. "Zur falschen Zeit am falschen Ort", "Bei mir führt der Herrgott Regie", "A echter Weana haßt Karl!", "Mi brauchts lang no net ab'schreib'n" und mit einer von ihm vertonten "G'schicht" "Einmal möchte ich wieder so wie früher sein". Auch weitere Gäste kamen zu Wort bzw. zum Gesang: Charlotte Unzeitig, Luise Seitler, die mit – Anspielung auf ihre Kleidung – feststellte, sie kaufe nur in englischen Boutiquen mit der Aufschrift "Second Hand" ein, Leopold Hawelka, Walter Gaidos und Rolf Gentner. Es war ein wirklich sehr unterhaltsamer Nachmittag in angenehmer Gesellschaft. |
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Musikalischer Gast dieses Nachmittags: Robert Becherer |
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| Der junge Charly Mayrhofer nahm im Alter von acht Jahren bereits privaten Klavierunterricht,
gründete 1947 seine eigene Musikkapelle und war mit nebenberuflichen Engagements viel unterwegs. Sein Hauptinstrument
war damals für ihn das Akkordeon. Beim Militärkapellmeister Professor Oberst Josef Kotay nahm er in Eisenstadt
Unterricht in Harmonielehre und Kontrapunkt, studierte Saxophon und Schlagzeug. Später nahm er dann auch noch
Kontrabass dazu. 1952 entschloß er sich, Berufsmusiker zu werden, und sein erstes Engagement führte ihn in die "Post Bar" nach Leoben, dann folgten die "Herrenhof-Diele" Graz, Auftritte in Wien im Hotel Erzherzog Rainer, in Bad Gastein im Hotel Elisabeth-Park, auch im "Cafe Schuh", das damals im Besitz der großen Schauspielerin Paula Wessely war. Mit dem prominenten Geiger Jo Staar spielte er eine Saison im Schloßhotel Velden, anschließend mehrere Jahre in Holland, Deutschland und Dänemark .Die Engagements waren immer nur in Hotels der Spitzen-Klasse, worauf er mit Stolz zurückblicken kann. Wieder in Wien spielte er als Alleinpianist mit Gesang bei Waltraud Haas, in der Vinothek im Palais Palffy, dann wieder in Stockholm im Restaurant Cecil und im Schloßhotel Foresta auf der Insel Lidingö. Aus Schweden zurückgekehrt wollte er, da beide Kinder schulpflichtig waren, nicht mehr allein im Ausland sein und hatte von 1964-69 mit seiner Frau eine Weinstube in Wien gepachtet. Sie kochte, er unterhielt die Gäste. Da das finanziell nicht sonderlich ertragreich war, nahm er wieder Engagements an, hat die letzten Jahre bis zu seiner Pension im Jahre 1985 in der Privatwirtschaft gearbeitet und nur mehr "ambulant" musiziert. In dieser Zeit wurde er immer wieder für Österreich- Abende in Amerika und Südafrika engagiert. Dies kam hauptsächlich durch seine Mitgliedschaft im Weltbund "Schlaraffia" zustande. In den 50er Jahren entstanden schon erste Kompositionen auf dem Gebiet der Wiener Musik, des volkstümlichen Schlagers, der Tanzmusik, schließlich auch kleine Charakterstücke für Geige und Klavier, so z.B. die Titel "Wiener Ständchen" oder "Lusthaustänze", produziert von Professor Herbert Seiter im österreichischen Rundfunk. Für das Hörspiel: "Happening am Aschermittwoch", verfaßt von Prof. Ernst Hagen, hat Charly Mayrhofer mehrere Chansons samt Text verfaßt und auch selbst im Rundfunk gespielt und gesungen. Bisher 170 Kompositionen sind entstanden, die zum Großteil auf Tonträgern erschienen sind. 2002 hat er einen Text von Prof. Hans Eidherr für ein neues Bierlied vertont und dafür eine goldene CD verliehen bekommen. Für einen großen Teil der Texte von Eidherr, aber auch für andere Textautoren, hat er komponiert. Ein kleiner Auszug der Interpreten, die seine Kompositionen vortragen bzw. vorgetragen haben, sei hier angeführt – nur um einen kleinen Einblick in sein umfassendes Schaffen zu geben: Emmy Denk, Brigitte Swoboda, Tilla Hohenfels, Grete Hrubesch, Ossy Kolman, Gerhard Steffen, Fred Perry, Franz Stanner, Gus Backus, Peter Peters, Franz Zimmer u.a. Jetzt ist er "nur mehr" mit der musikalischen Betreuung von Bewohnern von Pensionisten-Häusern in Wien und Niederösterreich, als Begleitpianist, als Veranstalter und Entertainer mit musikalischen Gästen einer sehr gelungenen und netten Pensionisten-Jause in 1150 Wien in der Gaststätte Ebner-Diem am Neubaugürtel 33 einmal im Monat tätig. |
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| Foto: daswienerlied.at |
HSK |
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erstellt am 05. 01. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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