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| Prof. Rudi Malat: Ein Leben für die Wiener Musik Die Gesellschaft der "Freunde der Wiener Musik" lud zu einer großen Festveranstaltung zu Ehren von Prof. Rudolf Malat. Und es gab einiges zu feiern: dessen 75. Geburtstag und 60jähriges Musikerjubiläum, 25 Jahre "Malat Schrammeln", 20 Jahre "Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" mit vielen namhaften Gästen wie KS Sona Ghazarian, KS Heinz Zednik, Prof. Gerhard Tötschinger u.v.a. |
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Erste Reihe v.l.: Prof. Gerhard Tötschinger, KS Heinz Zednik, Prof.
Rudi Malat und Trude Marzik; zweite |
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| Es gibt nur zwei Worte, um diesen Nachmittag zu würdigen: beeindruckend und grandios!
Die Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik", deren Gründer und Generalsekretär Prof. Rudolf Malat ist, richtete für ihn diese wunderschöne Festveranstaltung
"Ein Leben für die Wiener Musik" aus. Vier Jubiläen durften gefeiert werden: der 75. Geburtstag des Künstlers, 60 Jahre Musikerjubiläum, 25 Jahre Malat Schrammeln und 20 Jahre "Gesellschaft Freunde der Wiener Musik", insgesamt "180 Jahre Prof. Rudolf Malat"! Man bot mit einem großem Aufgebot phantastischer Künstler ein Programm, wie es dem Geehrten für seine Leistungen, sein vielseitiges Können, seinen Einsatz um die Wienermusik, seine Kollegialität, Bescheidenheit und Herzlichkeit zusteht! |
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Vielfach-Jubilar Prof. Rudi Malat |
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| Zum Programm: Schon der Beginn war ein Ohrenschmaus, denn im großen Festsaal des Hauses
der Begegnung Rudolfsheim-Fünfhaus, in dem es keinen einzigen freien Platz mehr gab, wurden die Türen
zum Foyer geöffnet und es erklangen Fanfaren. Auf der Bühne wartete bereits das "Tonkünstler
Ensemble Wien" unter der Leitung von Prof. Werner Hackl, um die Veranstaltung musikalisch zu eröffnen.
Gerhard Menhard führte launig durch das Programm. Der erste Teil war Prof. Rudi Malat's Lieblingsmelodien gewidmet. Es erklangen Werke von Georges Bizet, Giacomo Puccini, Franz Schubert, Vittorio Monti, Pablo de Sarasate sowie Franz Lehar, Johann Strauß, W A .Mozart u.v.m. Im Solo und im Duett durften wir den wunderbaren Stimmen von KS Sona Ghazarian, Margarita Touschek, Andras Sosko, KS Heinz Zednik, Prof. Walter Zeh und Franz Leitner von der Wiener Staatsoper, andächtig zuhören. Solis gab es auch von den Musikern Helmut Lackinger (Violine), Casilda Rivera (Cello) und Prof. Björn Maseng (Klavier). |
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"Tonkünstler Ensemble Wien" unter der Leitung von Prof. Werner Hackl |
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| Prof. Gerhard Tötschinger fand herzliche Dankesworte für das Schaffen Malats und überreichte ihm mit herzlichen Grüßen von Christiane Hörbiger, die in Ischl bei Dreharbeiten weilte ein kleines Geschenk. Trude Marzik las "Gedanken bei Schrammelmusik" und ein sehr heiteres Gedicht "Runde Geburtstage von 20 bis 90". Auch Herbert Pirker stellte sich mit einem persönlichen Gedicht für den Jubilar ein: "Er verliert net die Geduld", in dem er fiktiv Rudi Malat in Situationen an einer Supermarktkasse beschreibt, die wohl jeden anderen zur Weißglut getrieben hätten. Nicht aber den Genannten, denn der war, so die Geschichte, nur kurz davor, sich zu ärgern. Zum Abschluß des ersten Teiles wechselte das Orchester von der klassischen Musik zum Big Band-Sound und das Publikum schwelgte in unvergeßlichen Glenn Miller-Melodien. | ||||||
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Zwei kurze Blicke in den vollbesetzten Saal |
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| Nach der Pause hieß das Thema "Wienerisch" und da "mußte" auch der Geehrte mit seinen "Malat-Schrammeln" auf die Bühne. Prof. Paul Fields (1. Geige), Thomas Groger (2.Geige), Peter Hirschfeld (Kontragitarre) und Prof. Rudi Malat (mit seiner Wiener Knopfharmonika). KS Heinz Zednik sang "Lieder aus den Kremseralben", auch er brachte, wie alle anderen Künstler, vor seinen musikalischen Darbietungen herzliche Worte und G'schichterln für den Jubilar mit. Dann kamen vier großartige (Wienerlied-)Sängerinnen auf die Bühne, die vorerst einzeln, dann gemeinsam sangen: Rita Krebs, Ingrid Merschl, Erika Kreiseder und Martha Zöchling. Luise Seitler brachte ein Gedicht aus eigener Feder, eine persönlich gestaltete Urkunde mit einem eigenhändig gestickten Violinschlüssel als Geburtstagsgabe mit. Prof. Walter Zeh, gerade erst von Japan zurückgekehrt, überraschte Prof. Rudi Malat mit einem Stirnband das er diesem, sehr zum Gaudium der Anwesenden auch gleich umband. | ||||||
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Krönender Abschluß marschierten die "Original Kaiserjäger" |
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| Nach diesem künstlerisch anspruchsvollen und auch heiteren Nachmittag gab es dann zum
Abschluß noch eine große Überraschung: Margarita Touschek, Gattin von Rudolf Malat, kam mit einem
wunderschönen, lieben, großen schwarz-weißen Königspudel auf die Bühne und übergab
ihn als Geburtstagsgeschenk seinem neuen Herrl. Getauft wurde, er passend für eine musikalische Künstlerfamilie,
auf den Namen "Fidelio". Jetzt gibt es im Hause Malat ein Pudelduett, denn ein lieber schwarzer Königspudel
hat schon vor längerer Zeit dort sein Platzerl gefunden. Nach diesem Familien-Zuwachs wurde dann noch eine
große funkensprühende Tortegebracht. Doch es gab noch eine große Überraschung: Als krönender Abschluß marschierten die "Original Kaiserjäger" in voller Montur in den Saal ein und spielten dann auf der Bühne noch einmal zünftig auf. |
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Die Dankesworte waren für Rudi Malat charakteristisch bescheiden: "Ich danke euch allen, doch es ist zu viel der Ehre und Beweihräucherung. Ich lebe doch nur ein ganz normales Musikerleben und ich habe nur einen Wunsch, daß Sie unserer Wiener Musik treu bleiben. Und sollte ich einmal nicht mehr sein, daß Sie diese an die Jungen weitergeben!" Mit viel Applaus ging diese Festveranstaltung zu Ende. Eine Biographie von Prof. Rudi Malat finden Sie hier >>> Lieber Prof. Rudi Malat, das sind bescheidene, berührende Worte eines großen Künstlers und Menschen mit viel Herz und Gefühl. Sie bereiten uns mit Ihren Konzerten immer wieder große Freude und so dürfen auch wir uns den vielen Gratulanten anschließen und wünschen aus ganzem Herzen viel Gesundheit, viele, viele, weitere gesunde und schaffensreiche Jahre, weiterhin viel Freude an der Musik. Danke für Ihr engagiertes Bemühen um Pflege und Erhaltung unseres Kulturgutes, der Wiener Musik. Die Redaktion, auch im Namen vieler Leserinnen und Leser. |
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HSK |
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| http://www.malat.co.at | ||||||
| Hier geht es zur Fotoseite 1 vom 27. April >>> Hier geht es zur Fotoseite 2 vom 27. April >>> Hier geht es zur Biographie von Prof. Rudi Malat >>> |
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erstellt am 10. 05. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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