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| Gerhard Heger beim "Max" Der monatliche Abend im "Kulturcafé Restaurant Max" mit Gerhard "Stimme Wien" Heger, Rudi Koschelu und Herbert Bäuml lockt immmer wieder neue Freundinnen und Freunde des Wienerliedes an. Am 7. März waren aber auch Ernst Franzan und Karl Zacek gekommen, die beide selten gehörte Lieder sangen. |
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Herbert Bäuml, Karl Zacek, Gerhard Heger, Rudi Koschelu, Max Teuber, Hedy Slunecko-Kaderka und Ernst Franzan |
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| Ich muß gestehen, es entzieht sich meiner Kenntnis, ob das immer schon so war – oder
nicht. Mir fällt jedenfalls auf, daß in der letzten Zeit immer mehr Wienerlied-Sängerinnen und
Sänger, ob sie es nun beruflich tun, oder "nur" aus Freude am Singen, Veranstaltungen besuchen.
Und dann, sehr zur Freude des Publikums, zwei oder drei Lieder singen. Das ist wunderschön. Denn erstens bringt
es Abwechslung in jedes Programm, auch wenn die "Hauptperson" des Abends gerne über mehrere Stunden
hindurch gehört und erlebt wird. Zweitens wird die Gemeinschaft deutlich, die durch die Liebe zur Wiener Musik tiefere Wurzeln hat, als das vielen, vor allem der Öffentlichkeit, bewußt ist. Drittens bietet es manchen auch die Möglichkeit, sich dem Publikum zu präsentieren, ohne für eigene Veranstaltungen gebucht zu sein oder mit – mehr oder weniger "Bauchweh" – eigene Abende zu organisieren. Viertens gibt es dem Publikum die Chance, neue Stimmen kennenzulernen, seinen Horizont zu erweitern und – über das Gehörte zu reden. Beim "MAX", dem einzigen Hernalser Café, das regelmäßige Wienerlied-Abende anbietet, funktioniert das. Mit Unterstützung von Bezirksrätin Elisabeth Loran bietet Gerhard "Stimme Wien" Heger gemeinsam mit Herbert Bäuml und Rudi Koschelu einen Ausflug zu selten gehörten Wienerliedern, sie greifen in die "unterste Lad`"; Gerhard Heger moderiert von Lied zu Lied, singt mit den beiden anderen im Duett oder Trio. |
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Karl Zacek, Herbert Bäuml, Rudi Koschelu und Gerhard Heger |
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| An diesem Abend waren zwei Wienerlied-Sänger zu Gast. Zum einen Ernst
Franzan, den wir schon in vielen Veranstaltungen hören konnten. Er ist vor allem durch seine Auftritte
im "Tivoli" mit Helmut
Schmitzberger und Hermann
Mazurkiewicz bekannt, durch Auftritte beim "Lipa",
bei Trude
Mally´s Abenden beim "Prilisauer",
und, seit geraumer Zeit, auch durch eigene Abende beim Schurli (Wachtler), dem Heurigen-Restaurant am Rennweg 47. Der zweite Sänger des Abends war Karl Zacek. Dem wurde, wie er erzählt, die Liebe zum Wiener- bzw. Heurigenlied schon in die Wiege gelegt. Er kann sich nicht erinnern, daß es bei ihm zuhause etwas anderes als diese Musik zu hören gab. Er war fünf Jahre als er das erste Mal mit seinen Eltern beim Heurigen war. Da seine Mutter gerne und auch gut singt, animierte sich ihn von Anfang an, mitzusingen. "Und so habe ich eines der schönsten Hobbys die es gibt: ein bis zwei Mal in der Woche eine Wienerlied- oder Heurigenveranstaltung zu besuchen. So mache ich mir und vielleicht noch einigen anderen Leuten ein wenig Freude." Und er dankt heute noch seinen Eltern, daß sie ihn schon "in ganz jungen Jahren zum Heurigen mitgenommen haben." Wir auch. |
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MM |
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Ernst Franzan und Gerhard Heger |
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Fotos: daswienerlied.at |
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erstellt am 18. 03. 07 © http://www.daswienerlied.at |
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