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Sabine Mach und Duo Gola beim Lipa

Wie jede Woche, war beim Alt-Wiener Heurigen Lipa ein Wienerliedabend angesagt. Doch dieser Abend mit der jungen Sängerin Sabine Mach und dem Akkordeon-Duo Gola (Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee) verwandelte den gemütlichen Heurigen in einen kleinen Konzertsaal.
     

Prof. Gertrude Kisser, Prof. Felix Lee und Sabine Mach (v.l.n.r.)

Das Ehepaar Gerti und Ernst Lipa gibt ja schon seit geraumer Zeit regelmäßig jeden Samstag einen Wienerliedabend und ihr kleiner, feiner Heuriger hat sich damit zu einem Geheimtipp der Wienerliedszene entwickelt – gibt es doch neben guter, echter Wienermusik mit bekannten Künstlern hervorragende Küche. Natürlich ist auch für "flüssige Nahrung" mehr als ausreichend gesorgt.

Vorerst konnten wir uns gar nicht recht vorstellen, wie diese drei Künstler – Sabine Mach, Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee sich mit einem Heurigenlokal in Einklang bringen lassen, doch wurden wir eines Besseren belehrt und genossen, mit den anderen Gästen (unter ihnen die Dichterin Irene Neuwerth mit Gatten sowie Walter Cozik alias "Tramwayschienenritzenkratzer") diesen wunderbaren Abend. Wie immer waren auch diesmal die Künstler ganz "hautnah" mit dem Publikum verschmolzen, da es halt sehr eng ist beim fast immer vollbesetzten Lipa, doch gerade das kann seinen eigenen Reiz haben.
 

Sabine Mach, Ernst Lipa, Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee und (v.l.n.r.)

Die junge Sängerin Sabine Mach war in ihren Vorträgen sehr vielseitig, vom Wienerlied über Lieder wie z. B. "Auf der Großmutter ihr'n Kaffeehäferl steht: ich bleibe Dir ewig treu…", "Marianndl" und anderen aus der Aera der 50er Jahre, "In einem kleinen Cafe in Hernals" usw. bis hin zu Couplets wie "Die Blunzn und die Leberwurscht". Fantastische Instrumentalstücke wurden vom Duo Gola vorgetragen, u. a. "Kunst und Natur" und "Das Weaner Gmüat" von Johann Schrammel sowie eigene Werke von Prof. Felix Lee, wie "Die Schussfahrt" oder "Bonjour Madame". Der dritte Teil der Veranstaltung war Melodien von Robert Stolz und George Gershwin gewidmet, eingeleitet von Prof. Lee mit einer kleinen Erzählung über Gershwin, der 1928 in Wien und im Hotel Bristol abgestiegen war, um sich dort mit Emmerich Kalman zu treffen. Und genau damals hat er in Wien sein Werk "Ein Amerikaner in Paris" fertig komponiert.

Mit einem bunten Melodienreigen, viel Applaus und daher auch vielen Zugaben ging dieser wunderschöne "Konzert-Heurigen-Abend zu Ende.
 
 

Gerti Lipa und Sabine Mach

   

HSK

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erstellt am 02. 06. 06 © http://www.daswienerlied.at