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| Willi Lehner in der "Dorfschenke Neustift" Nicht nur kurz vor seinem 65. Geburtstag lud Natursänger Willi Lehner in die "Dorfschenke Neustift" – er ist dort auch einmal im Monat zu genießen. An diesem Abend wurde er begleitet von Rudi Koschelu und Thommy Hojsa. Unter den Gästen: Robert Reinagl und Karl Zacek, die später – auch gemeinsam – einige Lieder beitrugen. |
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Rudi Koschelu, Willi Lehner und Thommy Hojsa (v.l.) |
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| Es ist ein gemütlicher Heuriger, die "Dorfschenke Neustift" in der Dreimarksteingasse 1. Das Haus ist 1467 (!) das erste Mal urkundlich erwähnt, hat, wie man der Chronik entnehmen kann, im Laufe der Jahrhunderte vielen Verwendungen gedient und bietet schon seit langem als Heimstätte für gediegene und urtypische Heurigengerichte und hervorragenden Wein. Man wird sofort vom Flair der alten Zeit eingenommen, was vor allem der bewundernswerten Erhaltung der alten Strukturen zu danken ist. Schwere Holzbalken tragen die niedrigen Decken, Schiffböden und alte Keramiköfen komplettieren das Ambiente. Die "Dorfschenke Neustift" hat übrigens, um Mißverständnissen vorzubeugen, früher "Dorfschenke Salmannsdorf" geheißen und wurde umbenannt, da der Name Neustift wesentlich geläufiger ist, als Salmannsdorf, das außerhalb Wiens wohl kaum jemand kennt. | ||||||
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Willi Lehner, Thommy Hojsa, der singende Stammgast Karl Zacek und Rudi Koschelu (v.l.) |
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| Und nicht nur kulinarische Genüsse werden dort geboten, sondern auch musikalische: Willi Lehner ist dort einmal monatlich zu Gast (Termine dazu finden in unserem Kalender) und bringt mit seiner unverkennbaren Stimme und unterstützt von zwei Musiker-Kollegen – Rudi Koschelu am Kontrabaß und Herbert Bäuml oder Thommy Hojsa am Akkordeon) Wienerlieder zu Gehör, von denen selbst eingefleischte Wienerlied-Fans noch das eine oder andere bisher nicht gehört hatten. An diesem Abend wurde er von Rudi Koschelu und Thommy Hojsa begleitet und vom singenden Stammgast Karl Zacek und Burgschauspieler Robert Reinagl, aber natürlich auch von seinen beiden Kollegen gesanglich unterstützt. Es ist immer wieder faszinierend, wie groß deren Repertoire ist. Und sollte, was eher selten vorkommt, ein Titel nicht gleich bekannt sein, dauert es maximal bis zur zweite Strophe, bis geläufig in die Tasten oder Saiten gegriffen wird. Sollte übrigens jemand auf Standard-Lieder warten, wie sie bei großen Heurigen für großes Publikum als Unternalung und zum Mitschunkeln geboten werden, der wartet vergebens – denn für die hat man an den "Willi Lehner-Abenden" keine Zeit. Es sind meist ganz zarte Harmonien, die auch entsprechend leise gesungen werden und solche Abende zu einem intimen Konzert verwandeln. | ||||||
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Thommy Hojsa (li.) und Burgschauspieler Robert Reinagl |
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| Willi Lehner ist 1944 in Wien geboren und in in einer Großfamilie aufgewachsen. Der gelernte Mechaniker wurde sehr früh mit Wienermusik vertraut, da in seiner Familie viel gesungen wurde. Seine Schwester Gusti Hödl, die schon lange öffentlich gesungen hatte, nahm ihn einmal auf den Meidlinger Markt mit, wo sie miteinander gesungen haben, wo er von dem legendären Wiener Stadtrat Jörg Mauthe und Erika Graser "entdeckt" und fortan immer wieder auf Frühschoppen mitgenommen wurde – wo er dann viele bekannte Wienerlied-Sänger kennenlernte. Mit seiner Schwester Gusti Hödl hat er oft im Duett gesungen, aber auch mit Poldi Kroupa, Heini Griuc und Kurt Girk – mit letzterem tritt er eigentlich regelmäßig auf. Den Beruf des Mechanikers hängte Willi Lehner an den Nagel und eröffnete einen Würstelstand am Wiener Schwarzenbergplatz, den er seit vielen Jahren mit großer Freude betreibt. Sein liebstes Hobby ist aber das Wienerlied geblieben. | ||||||
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Stimmungsvolles Ambiente in einem mehr als 550 Jahre alten Haus |
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| Die Redaktion von daswienerlied.at schließt sich auf diesem Wege den zahlreichen Gratulationen an und wünscht Willi Lehner alles Gute! | ||||||
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erstellt am 02. 01. 10 © http://www.daswienerlied.at |
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