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Wienerlied im Donaupark VI

Der Kulturverein Donaustadt und "C7" haben ein großes Musikprogramm zusammengestellt, das bis Ende September auf der "Bühne Donaupark" geboten wird. Am ersten Sonntag im September trat Horst Chmela mit seiner neuen Band auf – unterstützt von seinem Sohn Horst Chmela jun.

Horst Chmela (2. von rechts) und Band

Wir haben uns auch am 2. September im Donaupark "herumgetrieben" und sind, natürlich rein zufällig, bei der "Bühne Donaupark" hängengeblieben: bei Horst Chmela, der dort mit seiner eigenen, brandneuen Band auftrat. Acht Wochen zum Einstudieren und Proben, wie er sagte, mußten reichen. Und hätte er vorher nicht darauf hingewiesen, wäre keiner auf die Idee gekommen, daß es diese Formation erst seit so kurzer Zeit gibt.

Vom ersten Stück an paßte einfach alles. Chmela sang vor allem Lieder, die es wahrscheinlich heuer noch auf einer neuen CD zu kaufen geben wird. Andächtig lauschten sowohl alt und jung, Kleinkind und Baby. Auch am Mischpult herrschte Professionalität, jedes Wort der neuen Texte war glockenrein zu verstehen (ein Dankeschön an den Mann an der Anlage!).

Wegen der schlechten Wettervorhersage hatte das Publikum vorsorglich Regenschutz mit dabei und blieb verharrte noch vor der Bühne, als sich die Band nach rund zwei Stunden verabschiedete – nach lang anhaltendem Applaus, den sie sich redlich verdiente.

Horst Chmela

Nach der anschließenden Pause verwöhnte Chmela seine Fans mit den Liedern, die alle so gut kennen und bei denen natürlich – auch wie immer – begeistert mitsangen.

Herbert Sobotka, Kulturreferent vom 22. Bezirk, erntete doppelten Applaus: Erstens für sein Engagement als "Vater" der Bühne Donaupark und zweitens für eine Kostprobe seines Könnens als Sänger.

Horst Chmela jun. verschaffte seinem Vater eine kleine Verschnaufpause und gab einige Lieder aus seinem Repertoire zum Besten. Nach der Forderung des Publikums nach Zugaben wurden noch drei Lieder "angehängt". Riesenapplaus danach für das Wunschlied "Mein Traum von Rot-Weiß-Rot" – das ging nicht nur gestandenen Patrioten unter die Haut. Spätestens nach diesem Lied hatte Chmela wieder einige Fans mehr.
 

Fotos: daswienerlied.at / Familie Schenk  

E. Schenk

     
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erstellt am 12. 09. 07 © http://www.daswienerlied.at