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| "Ja so singt man…": Helga Kohl präsentiert ihre neue CD Goldschmied's Gastronomie & Galerie in der Thaliastraße 12a war der Ort, an dem Helga Kohl ihre neue CD präsentierte. Mit dabei – natürlich auch auf dem Tonträger: Prof. Gertrude Kisser, Prof. Felix Lee und Prof. Leopold Grossmann. Beeindruckend waren auch zwei "historische" Aufnahmen, die im Phonomuseum hergestellt und mit einem Grammophon vorgespielt wurden. |
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Prof. Leopold Grossmann, Prof. Gertrude Kisser, Prof. Felix Lee, Helga
Kohl |
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| Bei einem Goldschmied in der Thaliastraße, beim "Heinrich", "Goldschmied''s Gastronomie & Galerie", feierte man am
23. September die Taufe der neuen CD "Ja, so singt man … nur allein im schönen Wien", die Helga Kohl in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee (beide sind Akkordeon-Profis der Spitzenklasse) und Prof. Leopold Grossmann (Virtuose am Klavier) entstanden ist. Bei einem Goldschmied?
Ja. Der kunstsinnige Heinrich Stephan, "Gastronom, Galerist, Kellner und Koch", wie er sich selbst bezeichnet,
hat in jenem Haus, in dem er seinen Brotberufen des Goldschmieds und des Gießers nachgeht, liebevoll Räumlichkeiten
adaptiert, die eine Menge an kulturellen Veranstaltungen ermöglichen. Wie eben auch die CD-Präsentation,
an der wir teilnahmen. Bescheiden und zurückhaltend, wie man Helga Kohl kennt, eröffnete sie den Abend. Sie erklärte vorerst, daß ihr Publikum nun einige der Lieder hören würde, die Aufnahme in die CD gefunden hätten. "Und wir beginnen auch schon mit dem ersten Musikstück der CD, das mir auch den Titel gebracht hat: ,Ja, so singt und tanzt man nur in Wien' von Johann Strauß aus der Operette ,Indigo' in der Bearbeitung von Max Schönherr." Dieser Einstieg war ungewöhnlich, denn es wurde von Dr. Kurt Krapfenbauer vom Phonomuseum Wien ein Grammophon "angekurbelt", aus dem dann dieses wunderschöne Lied erklang. Wie man es halt in Erinnerung haben mag und im Vergleich zur heutigen Tontechnik sehr, man möchte fast sagen: fragil. Die Tonqualität war entsprechend "schwach". Beim Schreiber dieser Zeilen werden Erinnerungen an den Großvater wach, der seine Schellacks auf einem ähnlichen, wenn auch nicht so großen "Instrument" gehört hat, weil sie im "neumodischen Radio" in den späten 60ern nicht mehr gespielt wurden. Was ihm, dem Schreiber, allerdings neben seiner Erinnerungen verloren ging, klärte sich erst später durch Nachfrage auf - und umso größer war die Überraschung: Die Schellack, die die - vermeintlich uralte - Aufnahme zu
"Die Idee, mich mit einer CD musikalisch zu verewigen, hatte ich schon seit längerer Zeit", erzählte Helga Kohl. Bei Veranstaltungen sei sie auch immer wieder gefragt worden, ob es einen Tonträger von ihr gebe. "Leopold Grossmann habe ich im Jahrestakt immer wieder darauf angesprochen und er hat geduldig seine Zusage immer wieder bekräftigt. Im Sommer 2008 war die Idee dann soweit gereift, daß ich mein ,Projekt' in Angriff genommen habe. Auch Gertrude Kisser und Felix Lee haben ihre Mitwirkung zugesagt." So hat Helga Kohl begonnen, ihre Lieblingslieder und die ihres Publikums zusammenzustellen und kam auf etwa 30 Titel. Beim Durchackern und Proben reduzierte sich die Anzahl und sie mußte sich "schweren Herzens von etlichen Stücken geistig verabschieden". Übrig geblieben sind aber immerhin 15 Titel auf der CD, von denen es anläßlich der Präsentation einige zu hören gab, wie etwa "Fesch und resch" von Rudolf Kronegger, "Du gibst mir viel" von Felix Lee, "Wien bei Nacht" von Herbert Seiter oder "Zärtliche Geigen" von Leopold Grossmann. "Ich möchte nun die Gelegenheit nutzen und mich bei allen, die mich bei meinem Projekt tatkräftig unterstützt oder mit guten Ratschlägen geduldig versorgt haben, bedanken. Mein musikalisches Dankeschön gilt neben Herbert Seiter auch einigen anderen wunderbaren Menschen, die musikalisch ein Stück des Lebensweges mit mir gegangen sind. Daher finden Sie auch Titel von Franz Sandera und Karl Nemec auf der CD. Insbesondere möchte ich Trude Kisser, Felix Lee und Poldy Grossmann danken, die ihre wunderbare Begleitung unentgeltlich eingespielt haben." Zum Abschluß hörten wir dann eine "historische Aufnahme" von "A klein's Laternderl" von Waldemar Gibisch, die ebenfalls im Phonomuseum in der Wiener Mollardgasse entstanden ist. Dort hat sie, Helga Kohl, durch Herbert Seiter auch Einzi Stolz und Traudl Winkler kennengelernt. "Die Verbindung ist über den Leiter des Phonomuseums, Gerhard Jagodic, die Jahre hindurch aufrecht geblieben." Glücklicherweise, wollen wir ergänzen, denn dieser seltene Hörgenuß wäre sonst nicht möglich gewesen. Mit den Zugaben von "Das muss ein Stück vom Himmel sein", ein Walzerlied nach Motiven von Josef Strauß aus dem UFA-Film der 30er Jahre "Der Kongreß tanzt", und "Gibt's in Wien a Hetz, a Drahrerei" von Robert Stolz verabschiedete sich Helga Kohl von einem beeindruckten Publikum. |
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Prof. Leopold Grossmann, Prof. Gertrude Kisser, Prof. Felix Lee und Helga Kohl |
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Ein Blick ins Publikum dieser kleinen, aber feinen Veranstaltung |
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| Alle Fotos: daswienerlied.at | ||||||
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erstellt am 08. 10. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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