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| "Mein Herz schlägt nur für Wien" Musikalische Erinnerungen an den vor 15 Jahren verstorbenen Textdichter Josef Kaderka (1910-1993) und seine Komponisten Bruno Hauer, Lothar Steup, Robert Stolz, Walter Jurmann, Hans Lang, Sepp Fellner, Theo Ferstl, Leopold Grossmann, Erich Benedini, Max Schönherr, Hans Weiner- Dillmann u.v.a. wurden in der Beethoven-Gedenkstätte Wien Floridsdorf geweckt. |
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Karl Macourek, Thomas Schmidt, Anna Tauber und Hedwig Slunecko-Kaderka |
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| Die Sopranistin Anna Tauber, der Tenor Thomas Schmidt und der Pianist Karl Macourek hatten sich bei Hedwig Slunecko-Kaderka, Tochter des multitalentierten
Textdichters, mit Archiv-Material eingedeckt und daraus einen abwechslungsreichen Abend gestaltet. Als Ort für
diese Reminiszenz wurde die "Beethoven Gedenkstätte" in Wien Floridsdorf gewählt, wo es – neben
klassischer Musik – dankenswerterweise auch Wiener Musik auf dem Programm steht. Josef "Pepi" Kaderka war ein Multitalent, ob Textautor, Zeichner und Maler, er spielte Violine, Schlagzeug, Zither, Hawaiigitarre, Okarina und sang sich in die Herzen des Publikums. Für seine Tätigkeiten wurde er mit einem Schallplattenpreis ausgezeichnet, dem „Hut vom lieben Augustin“, „Fenstergucker-Relief“, „Die goldene Feder“, Robert-Stolz-Medaille in Bronze und Silber“,die „Goldene VÖT-Nadel“, Augustin-Plakette,den „Orfeus“-als erfolgreichster Textautor seit 1946 - und als Krone seiner Ehrungen: „Das goldene Verdienst- zeichen der Stadt und des Landes Wien“ im Rathaus. Ein unermeßlich schöpferisches Kulturgut ließ Josef „Pepi“ Kaderka zurück und eine Gedenktafel an seinem Wohnhaus im 14.Bezirk, Marnogasse, sowie eine Parkbenennung im 17.Bezirk, Ecke Alszeile/Vollbadgasse, und die Klänge seiner Lieder lassen die Erinnerung an ihn und sein Schaffen weiterleben. Sie finden in unserer "Abteilung Lied-Titel" die Übersicht über all jene Lieder, deren Texte aus seiner Feder stammen. Erfahren Sie hier mehr über Josef "Pepi" Kaderka unter http://www.kaderka.at. Doch kehren wir wieder zum Kaderka-Abend in Floridsdort zurück. Es war schlicht und einfach faszinierend, was Anna Tauber, Thomas Schmidt und Karl Macourek in langwieriger Kleinarbeit und mit vielen Stunden Probenzeit geschafft haben: Sie boten ein rundes, teils heiteres, teils nachdenklich stimmendes Programm, das durch verbindende Worte von Thomas Schmidt auch einen Überblick über Leben und Schaffen Kaderkas gab. Alle Lieder, die die drei einstudiert hatten, wurden szenisch dargestellt, wodurch, etwa "Zimmer, Kuchl, Kabinett" oder "Die Fahrkart´n nach Wien" noch deutlicher dargestellt wurden, als dies der Text alleine vermag. Schade ist nur eines: daß sich der Veranstaltungstermin nicht ganz so weit herumgesprochen hat. Denn soviel Mühe und Herzblut, in ein Abendprogramm inverstiert, sollte durch größeres Publikum belohnt werden! |
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Alle Lieder, die die drei einstudiert hatten, wurden szenisch dargestellt. Hier: "Die Fahrkart´n nach Wien" |
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| Alle Fotos: daswienerlied.at | ||||||
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erstellt am 02. 10. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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