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| Hortus Musicus Wien Varietézauber im "Grünen Kakadu" Unter dem Titel "Varietezauber - Ein Abend im "Grünen Kakadu" bot die Chorvereinigung Hortus Musicus Wien am 26.06.2008 mit ihren Solisten und Gästen ein buntes Programm von Musical, Swing, Schlager und Operette im Haus der Begegnung Brigittenau. |
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Hortus Musicus Wien - Varietézauber im "Grünen Kakadu" |
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| Unter der charmanten Leitung von Gabriele Hastermann trafen einander Ärzte, Therapeuten,
Sekretärinnen und in anderen bürgerlichen Berufen Tätige, die aus ihrem soliden Broterwerb heraustraten
und eine großartige künstlerische Leistung darboten. Der Chor zeigte sich von seiner besten Seite und
konnte bei dem bunten Programm seine Vielseitigkeit beweisen. Mit schwungvollen Melodien aus den Musicals "Cabaret" und "A Chorus Line" eröffnete das Ensemble das Varieté. Dann trat schon eine überdrehte Operndiva aus der Pariser Oper alias Helga Kohl auf und bot eine bezaubernde Adele mit strahlenden Koloraturen. Sie hatte viel zu tun, mußte sie doch gleich zwei Herren bezirzen. Gespannt erwartete man den Auftritt des geheimnisvollen Mr. X, dem großen Zauberer. Er zeigte faszinierende Illusionen und bevor er einen Trick fast preisgab, überraschte er schon mit dem nächsten. In dem folgenden Ausschnitt aus "My Fair Lady" entführte die reizende Mariana Herrloss mit "Ich´hätt' getanzt heut' Nacht" die Gäste in die Welt der Eliza Doolittle, die von zwei quirligen old-fashioned Ladies Gerti Zettl und Anny Bauer vergeblich zur Bettruhe gemahnt wurde. Helmut Herrloss als verliebter Freddy Eynsford-Hill gab sich schwärmerischer Sehnsucht hin. Andreas Kainz und Rudolf Bauer überzeugten als "weiberfeindlicher" Mr. Higgins und schrulliger Philosoph Dr. Doolittle. Zum Schluss fanden sich alle beim Pferderennen ein und gaben mit der "Ascot-Gavotte" einen gelungenen Abschluß. |
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Helmut Herrloss als verliebter Freddy Eynsford-Hill gab sich schwärmerischer Sehnsucht hin |
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| Im zweiten Teil des Programmes zog Gabriele Hastermann mit musikalischen Verführungskünsten
die Herren mit "Big Spender" und "Fever" in ihren Bann. Gabi Jäger entführte
mit berückendem Bauchtanz in fremde orientalische Welten - der schüchterne junge Forscher aus Wien -
Markus Willim - und all die anderen Männer lagen ihr bei Robert Stolz' "Salome" reihenweise zu Füßen! Stimmungsvolle Klänge dann mit "Wo sind die Clowns", gefühlvoll interpretiert von Anny Bauer, die uns in die faszinierende Welt des Zirkus und der Illusion entführte. Das bunte Varieté-Programm ließ keinen Wunsch offen: Die flotten Musiknummern "Pigalle", "C'est si bon", die "Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe" sowie das Lied vom schönen "Gigolo", dem "Womanizer", der dann doch den Frauen buchstäblich in die offenen Arme fiel, sorgten für beste Stimmung. Zum Abschluß erklang die Titel-Nummer aus "Cabaret" mit Mariana Herrloss als Profi-Vamp und dem hervorragenden Ensemble. Gewohnt humorig und kauzig Rudolf Bauers Moderation, diesmal als Oberkellner Rudolf. Die Rolle wie auf den Leib geschrieben ließ ihn alle Register seiner Schauspielkunst ziehen. Mit seinem Counterpart, dem Varietébesitzer alias Andreas Kainz, führte er humorvoll durch das abwechslungsreiche Programm. |
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Helga Kohl als überdrehte Operndiva aus der Pariser Oper |
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| Andreas Kainz, immer wieder gern gesehener und gehörter Gast der Sommerkonzerte von
Hortus Musicus, brillierte in seiner Rolle als Varietédirektor und ließ bei den Damen keine Wünsche
offen. Wie ein Verwandlungskünstler zeigte er in den unterschiedlichsten Rollen sein großes Können. Franz Hastermann an der elektronischen Orgel hatte alle Musiknummern in liebevoller Weise teilweise originalgetreu, teilweise mit neuen künstlerischen Ideen arrangiert und verstärkte das Ensemble auch als Solist mit bravourösen Einlagen. Das "HEF multimedia Studio" sorgte für perfekte Licht- und Tontechnik und trug mit Unterstützung der Saaltechniker zum großen Erfolg dieses Abends bei. Das Ensemble der Chorvereinigung Hortus Musicus Wien sang und spielte mit großem Enthusiasmus und begeisterte die Gäste mit einem unvergesslichen Abend im "Grünen Kakadu". Schade, daß diese Aufführung nur einmal dargeboten wurde. |
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Rudolf Bauer überzeugten als schrulliger Philosoph Dr. Doolittle |
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M.K. |
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| Alle Fotos: Hortus Musicus Wien | ||||||
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erstellt am 15. 07. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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