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Ein Abend mit Prof. Karl Hodina
und Rudi Koschelu

Es war ein Abend a la carte mit den beiden Profis Prof. Karl Hodina und Rudi Koschelu beim Heurigen "Herrgott aus Sta" in Ottakring. Singende Gäste waren Dudel-Altmeisterin Trude Mally, Edith Koschelu und Helmut Neswadba.

Prof. Karl Hodina (re.) und Rudi Koschelu

Am 8. Februar besuchten wir den einmal im Monat stattfindenden Wienerlied-Abend beim Heurigen "Herrgott aus Sta" im 16. Bezirk in der Speckbachergasse. Kein einziger Sessel war mehr frei in dem gemütlichen Lokal mit seiner "leider" viel zu guten Küche. Allen guten Vorsätze, nach den Feiertagen und dem Fasching mit einer Diät zu beginnen, wurden beim Anblick der Speisekarte und des Buffets mit einem Schlag vernichtet. Und dann noch der musikalische Vortrag von Prof. Karl Hodina am Akkordeon und Rudi Koschelu an der Kontragitarre war das "Sahnehäubchen" des Abends.

Gemütlich und leise wurde stimmungsvoll an den Tischen musiziert und gesungen. Unsere Altmeisterin im Dudeln, Trude Mally, sie feierte erst vor wenigen Tagen ihren 80.Geburtstag (siehe unseren Beitrag), war auch gekommen, ebenfalls Edith Koschelu und Helmut Neswadba, sie ließen sich nicht lange bitten und sangen zu unser aller Freude mit.

Von Trude Mally hörten wir u.a. "Die Fischerhütt'n" und "I hab di gar so gern", Edith Koschelu sang "Das is mei Wean" und auch,nebst anderen Liedern, "Wann mir die Sonn ins Kammerl scheint" sowie "In Liebhartstal draußen" – von ihrem Sohn Rudi bravourös mit Jodlern und Pfeifen begleitet.

Auch Helmut Nesvadba sang einige Lieder "aus der untersten Lad" und der Abend vermittelte ein leises Ahnen wie es in der "guaten, alten Zeit" in gemütlicher Runde beim Heurigen gewesen sein mußte. Hodina sang dann auch – von allen erhofft – einige Lieder aus eigener Feder wie "Herrgott aus Sta"‚ "'s Vogerl am Bam" und "I lassert Kirschen für di wachsen ohne Kern".

Es wurde über andere Musikrichtungen geplaudert und die beiden Musiker begannen dabei leise zu jazzeln und bluesige Melodien zu spielen. Es war ein Ohrenschmaus.

Nach ohnehin schon vorgerückter Stunde verabschiedeten wir uns und es wird sicher noch ein Weilchen gedauert haben, bis sich die sangesfreudige, musizierende Runde aufgelöst hat.

Trude Mally und Edith Koschelu (v.l.)

Prof. Karl Hodina und Helmut Neswadba (v.l.)

Edith und Sohn Rudi Koschelu mit Prof. Karl Hodina

 Günther und Linda Fürst – dem Vernehmen nach wegen des
Wienerliedes vom 22.Bezirk nach Ottakring gezogen

     
Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

 
     
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erstellt am 24. 02. 08 © http://www.daswienerlied.at