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| "Wienerisch und gemütlich" im "Heidenröslein" Unter dem Motto "Waun i amol stirb" bot Hausherrin Rita Krebs der Wienerlied-Nachmittage der Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" ein teils besinnliches und teils sehr heiteres Programm mit Kurt und Barbara Hirschfeld, das Duo Malat-Hirschfeld, Das Duo Roman Bibl- Norbert Beyer, Erika Kreiseder und Rita Krebs. |
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Kurt und Barbara und Peter Hirschfeld, Prof. Rudi Malat |
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| "Wienerisch und gemütlich", dieser Slogan hält was er verspricht! Es war der Sonntagnachmittag, an dem viele Wienerliedbegeisterte ins Rathaus zur "10. Großen Wienerlied-Gala" pilgerten, um ihre Lieblinge dort zu sehen und zu hören. Doch auch im Schutzhaus "Heidenröslein" gab es eine wunderbare Veranstaltung mit einem teils besinnlichen, teils heiteren Programm. Und die Künstler dieses Nachmittags waren auch keine Unbekannten: Unter dem Motto: "Waun i amol stirb" spielte das Duo Malat-Hirschfeld auf. Barbara und Kurt Hirschfeld, er war auch auf der Klarinette zu hören, sangen zum Thema passende Lieder, Gstanzln und Couplets. Sie trugen lustige, auch makabre Vierzeiler aus diversen Grabinschriften vor, die keine traurige "Wann i amol stirb"-Stimmung aufkommen ließen. Die beiden moderierten gemeinsam den ersten Teil des Programms. | ||||||
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Rita Krebs und Erika Kreiseder |
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Norbert Beyer und Roman Bibl |
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Rita Krebs‘ "bessere Häflte" (heißt das wirklich so?) an der Tontechnik |
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"I brauch ka schene Leich!", "Wann i amol in Himmel komm", "Was a Weana im Himmel g'spürt" usw. waren die klassischen Lieder zum Thema, doch auch Neueres wie "Er hat a Bankl g'riss'n" von Roland Neuwirth oder "Wann der Herrgott Sperrstund sagt" aus der Feder von Lea Warden und Rudi Luksch wurden vorgetragen. Rita Krebs und Erika Kreiseder brachten "Erinnerungen an Richard Czapek", sangen solo und im Duett, trugen kleine heitere Gedichte vor, um dann mit dem Lied "Es steht ein alter Nussbaum draußt in Heiligenstadt" in die Pause zu gleiten. Den zweiten Teil bestritt gesanglich und musikalisch das Duo Roman Bibl und Norbert Beyer mit Ohrwürmern zum Mitsingen und -klatschen und das Publikum machte gerne mit. Roman Bibl war mit Witzen am laufenden Band nicht zu bremsen und es war eine Super-Stimmung. Nach einer weiteren kurzen Pause, das Duo mußte weg zu einem anderen Auftritt, übernahmen wieder die Künstler des ersten Teils das Programm und es ging weiter mit Wienerliedern aus der "unteren Lad" , Lesungen von Trude Marzik, Kurt Hirschfeld sang die schnelle, im Text so schwierige "Telefonbuch-Polka" von Georg Kreisler und noch vieles mehr. Barbara Hirschfeld brachte "Seh'ns des is Weanerisch" und beide jungen Künstler konnten ohne Mühe und Plage "echt Weanerisch" – zum Gaudium der Gäste – aus sich herausholen. Auch das mit den Wiener Dialekt-Ausdrücken, ins Schriftdeutsche übersetzt, klappte hervorragend und köstlich. Das Duo Malat-Hirschfeld spielte auch noch ein Medley mit wunderschönen Lehar-Melodien und mit "Fesch und Resch" und "Wie Böhmen noch bei Öst'rreich war" ging dieser abwechslungsreiche und schöne Nachmittag zu Ende. H3M H3M (3 Hirschfelds und 1 Malat) wurde 2007 gegründet, um in sehr bodenständiger Art und Weise den Lieblingsthemen der Wiener auf den Grund zu gehen: dem Tod, dem Wein und der Liebe! Im "Packl", so nennt man die Kombination aus Knopferlharmonika und Kontragitarre in Wien und mit zwei Natursängern (in Zeiten der Emanzipation der Richtigkeit halber: eine Sängerin und ein Sänger) ist man dem Ursprung, wie er anno dazumal beim urigen Wiener Heurigen und in Gastwirtschaften zu finden war, schon sehr nahe – abgesehen von der neuzeitlichen technischen Unterstützung… Auch von der guten alten Zeit abgeschaut hat man sich die Hausmusikabende – diese werden im Hause Hirschfeld junior großgeschrieben und wie es der eingefädelte Zufall eben will, kam es zu der glücklich-gelungenen Mischung der Generationen: zwei junge "Hupfer" (Barbara und Kurt Hirschfeld) und zwei Granden der Wienermusik (Prof. Rudi Malat und Peter Hirschfeld). So ist das naheliegende Resultat dieser Alt-Jung-Kombination, man sich gemeinsam auf die Suche nach Sinn und Unsinn der wienerischen Seele zu machen. Für den Zuhörer bedeutet diese Formel des Glücks: ein Abend – berührend, sarkastisch – manchmal morbid – eben wienerisch Prof. Rudolf Malat - Knopfharmonika Geboren in Wien, Seit dem 12. Lebensjahr spielt er die Altwiener Knopfharmonika. Neben seinem Wirtschaftsstudium war er immer ein Fanatiker für die Wiener Musik und wirkte in fast allen berühmten Schrammel Quartetten mit. Auch im Duo und als Solist machte er sich einen Namen. Er gründete 1986 die "Gesellschaft Freunde der Wiener Musik", mit der er durchschnittlich 70 Eigenveranstaltungen quer durch die Wiener Musik in Wien durchführt. Er bereiste mit seinen Ensembles die ganze Welt und spielte zahllose Tonträger ein und kann auf unzählige Rundfunk- und TV-Aufnahmen, vor allem im Ausland, verweisen. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, zuletzt erhielt er das "Goldene Verdienstzeichen" für Verdienste um das Land Wien. Er ist Gründungsmitglied von H3M. Peter Hirschfeld - Kontragitarre Geboren in Wien, Studierte ab dem 8. Lebensjahr Violine, später Gesang und Trompete und schließlich Kontragitarre. Mit diesem Instrument konzentriert er sich besonders auf die Wiener Musik und wirkte bei verschiedenen Schrammelformationen mit. Von 1984-1999 war er Mitglied der "Philharmonia Schrammeln". Mit diesen Ensembles gastierte er in ganz Europa, den USA, Kanada und Japan. Als Lehrer hat er eine neue Generation von Kontragitarristen herangezogen, um die Tradition der Wiener Musik weiterzuführen. Seit März 1999 ist der Kontragitarrist der Wiener Symphonia Schrammeln und Gründungsmitglied von H3M. Barbara Hirschfeld - Gesang Geboren in Wien. Ihren ersten Klavierunterricht erhält sie im Alter von sechs Jahren. Mit zwölf Jahren beginnt sie bereits ein Querflötestudium am Schubert Konservatorium bei Mag. Renner in Wien. Ab 1994 studiert sie am Prayner Konservatorium bei Mag. Helka Rentsch und absolviert Meisterkurse bei Univ.-Prof. Herbert Weissberg und Univ.-Prof. Raphael Leone in Hard. 1998 maturiert sie am Wiener Musikgymnasium. Dann folgen weitere Studium der Publizistik, der Musikwissenschaft und Handelswissenschaft an der Universität Wien. Seit 1997 ist sie Mitglied des Ensembles "Alt- Wien". Seit 2005 hat sie die Leitung der "MUSIKWERKSTETTEN", einer Musikschule in Stetten bei Korneuburg, inne und ist Gründungsmitglied von H3M. Kurt Hirschfeld - Gesang Geboren in Wien. Im Alter von fünf Jahren besucht er den Früherziehungskurs in der Musikschule Wien 10. Gleichzeitig erhielt er den ersten Unterricht im Klavierspiel. Mit neun Jahren beginnt er bei Kurt F. Schmid Klarinette zu lernen und wechselt 1994 an die Hochschule für Musik in Wien zu o.Prof. Peter Schmidl, absolviert Klarinettenmeisterkurse bei Mag. Kurt F. Schmid und kann bereits etliche Konzerte im In- und Ausland sowie Fernsehauftritte im ORF aufweisen. 1998 wird er "1. Preisträger des internen Kammermusikwettbewerbs" des Musikgymnasiums. Ergänzend macht er ein Gesangsstudium bei o.Prof. Wolfgang Bruneder an der Universität für Musik, ist 1996 bis 1998 Mitglied des "Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde" in Wien. Seit 1997 ist er Mitglied des Ensembles "Alt-Wien" und nun Chorleiter der "Chorvereinigung Stetten", G-Klarinettist bei den "Malat Schrammeln" und Gründungsmitglied von H3M. |
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Und der jüngste Spross der musikalischen Familie: Die entzückende Rosalie "Lili"! |
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| Alle Fotos: daswienerlied.at/HSK |
HSK |
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erstellt am 02. 12. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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