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"Wienerisch und gemütlich" im "Heidenröslein"

Wie jeden Monat, bot Hausherrin Rita Krebs den Wienerlied-Nachmittag der Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" mit einem bunt gemischten, schönen Programm. Mit dabei waren Yumi Moreno, Die "Weana Spatzen" Fredi Gradinger und Rudi Koschelu, Clemens Schaller, H.P.Ö. Heider Poldi Österreich, Karl Macourek, der Simmeringer Haidechor und Rita Krebs.

Fredi Gradinger, Rita Krebs, Karl Macourek, Rudi Koschelu,
Clemens Schaller, Yumi Moreno und H.P.Ö. - Heider Poldi Österreich (v.l.)

"Hausherrin" Rita Krebs von der Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" hat ein gutes G'spür dafür, was ihre Gäste immer gerne hören wollen. Und so gab es auch diesmal im – wie immer – vollbesetzten Saal des Schutzhauses "Heidenröslein" in Simmering ein wunderbares und bunt gemischtes Programm.

Eröffnet hat der "Simmeringer Haidechor" mit schönen Liedern mit Klavierbegleitung wie z.B: "Hereinspaziert", "Komm und tanz mit mir", "Tanzen möchte ich" usw. Es war einmal ganz etwas anderes und sehr klangvoll. H.P.Ö. Heider Poldi Österreich moderierte – wie immer – charmant und lustig, brachte Gedichte aus eigener Feder und, auch wenn man einige schon kennt, so wie er sie jedes Mal vorträgt, ist einfach zum Zerkugeln!

Der Konzertpianist Karl Macourek ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht, und auch diesmal begleitete er die musikalischen Vorträge von Rita Krebs die unter anderen die Lieder "I kann do' nix dafür", das "Glühwürmchen" von Paul Lincke, "Petrus, sperr den Himmel zu" sang.
 

"Hausherrin" Rita Krebs

Der sympathische "Nachwuchs" Clemens Schaller hat einen köstlichen und humorvollen Vortrag, plaudert zwischen seinen Liedern und hatte an diesem "Einstand" bei den "Freunden der Wiener Musik" in kürzester Zeit die – zuerst etwas mißtrauischen – Blicke der eingesessenen Fans dieser Nachmittags in Zuhören und Lachen verwandelt. Er spielte einige Klassiker der Barmusik, da kommt man gleich seinem virtuosen Klavierspiel näher. Dann gab es lustige Couplets und Lieder wie z.B. "Hupf in Gatsch", oder eine Parodie auf "Strangers In The Night" und auch den "Mopedstar" von Pirron und Knapp. Nach der Pause spielte und sang er auch Lieder aus eigener Feder wie "I bin i!", "Du bist mei Pupperl" u.v.m. und nach dem "Tröpferlbad" gab es dann sogar Zugaberufe, worauf er noch das heitere Lied "Besser a Glatz'n am Kopf als gar kane Haar" von Thomas Strobl und ihm selbst vorbrachte.

Am Klavier von Macourek begleitet kam dann eine große, beeindruckende Stimme auf die Bühne, Yumi Moreno aus Japan mit herrlicher Koloraturstimme. Schon beim ersten Lied fesselte sie das Publikum mit ihrem Vortrag. Sie ist international tätig und in großen Opernhäusern in Europa und Japan mit großem Erfolg als Strauss- und Wagner-Sängerin zu hören. Sie singt Lieder von Heinrich Strecker, Robert Stolz, Schubert, Mozart und Schumann und noch vieles mehr.
 

Der "Simmeringer Haidechor"

Auch die "Weana Spatzen" Fredi Gradinger und Rudi Koschelu waren mit von der Partie und sorgten mit ihrem großen Wienerliedrepertoire, Witzerln und Gschichterln für gute Stimmung. H.P.Ö. wurde vom Publikum gebeten, den einst vom legendären Schmid Hansl gesungenen "Lausbuam" zu singen – und er kam dem Wunsch gerne nach. Er macht das so hervorragend, wenn man die Augen schließt steht der "Hansl" auf der Bühne. H.P.Ö. sagte zu den Musikern: "Geht's seids liab und spielts in C-Dur, i waß zwar net was des heißt, aber es klingt so guat!"

Den Abschluß des musikalischen Nachmittags bildete noch einmal der "Simmeringer Haidechor", auch alle Künstler kamen noch einmal auf die Bühne, um sich, gemeinsam mit dem Publikum, mit dem Lied "Sag zum Abschied leise servus" zu verabschieden.
Fotos: daswienerlied.at / HSK  

HSK

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erstellt am 15. 03. 09 © http://www.daswienerlied.at