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| WHC -Abend im Stadlauer Stranddomizil Bereits zum zweiten Mal fand im Stadlauer Stranddomizil der Wienerlied- Abend des neuen WHC - Walter Heider-Clubs statt. Mit dabei waren Prof. Walter Heider und die Vienna Schrammeln, Herbert Schöndorfer, Viktor Poslusny und Viktor Endrödy. Als Gast: H.P.Ö. – Heider-Poldi- Österreich. |
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Viktor Endrödy, (verdeckt: Herbert Schöndorfer), Prof. Walter Heider und Victor Poslusny (v.l.) |
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| Am Montag, dem 1. Dezember, fand bereits zum zweiten Mal der neu gegründete und
sehr gut besuchte "WHC-Abend" im "Stadlauer Stranddomizil" im 22. Bezirk (Am Mühlwasser
6) statt. Für alle die es noch nicht wissen sollten: "WHC" heißt Walter Heider Club. Für die einen war es sehr weit, wie zum Beispiel für mich als Ottakringerin, für die anderen war es nah und bequem. WIe schon ein altes Sprichwort sagt: "Jedem Recht getan, ist eine Sach', die niemand kann". Aber eines war es ganz bestimmt – es war sehr schön! Die Künstler kamen ziemlich knapp und erschöpft von einem traurigen Weg, denn Martha, die Gattin unseres lieben Prof. Leopold Grossmann wurde an diesem Nachmittag am Baumgartner Friedhof zur Letzten Ruhe begleitet. An dieser Stelle sei Dir, lieber Poldy, von uns allen noch einmal unser tief empfundenes Beileid ausgesprochen. Doch nun zurück zum Abend. Prof. Walter Heider bestritt gesanglich allein den Abend begleitet von den Vienna Schrammeln, diesmal in der Formation Herbert Schöndorfer am Akkordeon, Viktor Poslusny an der Kontragitarre und Viktor Endrödy an der Geige. Das Programm war sehr abwechslungsreich und begann instrumental mit dem flotten Marsch "Wien bleibt Wien". Heider kam mit dem Mikrofon von hinten durch den Saal vorbei an den Gästen, um alle zu begrüßen und mit dem Lied "Meine Damen, meine Herren" aus der Operette "Der ewige Walzer" von Heinrich Strecker den Abend zu eröffnen. Er und die Musiker trugen zu Beginn alle das "Markenzeichen" des neuen Clubs – das Kapperl –, legten es aber bald dankbar wegen der "darunter herrschenden Hitze" wieder ab. Es ging weiter mit dem wunderschönen Lied "Tausend Meldodien erzählen uns von Wien" aus der Feder von Herbert Schöndorfer, mit Liedern von Sepp Fellner, Emmerich Zillner und wieder Heinrich Strecker und wir erfuhren, daß letzterer das Lied "Grüß mir die Stadt der Lieder" in Belgien (!) schrieb. |
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Prof. Walter Heider |
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| Abwechselnd ging es plaudernd, singend, pfeifend und instrumental weiter. Dann brillierte
Viktor Endrödy an der Geige mit dem "Csardas" von Monti und bekam dafür viel Applaus. Viktor
Endrödy war 23 lange Jahre im Stadttheater Baden erster Konzertmeister, wurde "wegrationalisiert"
– seither ist er als freischaffender Musiker tätig. Das Lied "Der Prater halt sein Winterschlaf", gesungen von Victor Poslusny, stimmte schon auf den nahenden Winter und die Adventzeit ein. Heider begab sich dann wieder ins Reich der Operette mit "Ja das Schreiben und das Lesen", dem Lied des Zsupán aus dem Zigeunerbaron von Johann Strauss, Heinrich Streckers "Mädel sag ,igen’" und mit dem "Wolga-Lied" aus "Der Zarewitsch" von Franz Lehar. Vor der Pause sang Heider noch das vom bekannten, kürzlich verstorbenen Komponisten Erwin Halletz komponierte Lied "Sag ja zu Wien!" Nach der Pause folgte noch ein Melodienreigen mit Liedern von Prof. Ernst Track, Herbert Seiter, Horst Chmela u.a.m. Da H.P.Ö – Heider Poldi Österreich mit seiner Gattin Trude als Gast anwesend war, dauerte es nicht lange, bis er auch auf die Bühne gebeten wurde. Köstlich, wie immer, hatte er mit seinen Gedichten aus eigener Feder und vielen neuen Witzen die Lacher auf seiner Seite und auf allgemeinen Wunsch des Publikums sang er uns noch den von ihm so vortrefflich und echt interpretierten "Lausbuam" vom unvergeßlichen "Schmid Hansl". Dann war wieder das Trio instrumental und auch gesanglich an der Reihe und anschließend las Heider noch Heiteres, "Allerlei Neuigkeiten" von Walter Tesar. Der Abend neigte sich dem Ende zu und als Zugabe-Zuckerln gab es noch den "Wiener Troubadour" von Roman Domanig-Roll, das "Wiener Fiakerlied", "Wien, Wien, nur du allein" und als unabänderliches Zeichen, daß der schöne Abend vorbei war: "Sag zum Abschied leise "Servus". Unter den Gästen entdeckt: Vivi Krupka und Harald Lakits vom "Weltmusik Verlag", Erika Conrads, Friederike Terkal, Grete Bredl, Prof. Marika Sobotka-Beck mit ihrem Gatten Wolfgang, Trude und Poldi Heider mit Schwester Greti, Rudy Vodicka, Kurt Strohmer und Gerry Hornek. |
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| Fotos: daswienerlied.at/HSK |
HSK |
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erstellt am 30. 12. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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