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| Zwei Debüts im HBB Der Humanitäre Bund der Berufssänger bot seinen Gästen einen Nachmittag der Extraklasse! Mit dabei waren zum ersten Mal zwei junge Sängerinnen aus dem Fach der Oper und Operette: die Sopranistin Alexandra Vogrin und Elisabeth Reichart, Mitglied u. a.des Ensembles viennastrings, weiters Helene Lukassen, Robert Kolar, Peter Rosen, Fredi Hartl und Karl Macourek am Klavier. |
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Fredi Hartl, Karl Macourek, Elisabeth Reichart, Robert Kolar, |
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| Am Samstag, dem 14. März, besuchten wir wieder einmal nach längerer Zeit eine der
immer schönen Spätnachmittag-Veranstaltungen des "Humanitären Bunds der Berufssänger" (HBB) im 16. Bezirk beim Gasthaus
Hiess. Das vorangekündigte Programm "Jörg Maria Berg und Eva Maria Zierler" mußte leider kurzfristig aus privaten Gründen von den Künstlern abgesagt werden doch das "Ersatzprogramm" bot Hervorragendes. Nach der Begrüßung der Gäste durch Obfrau Dr. Ingrid Pachmann und Fredi Hartl wurde der "alt
Musikalisch führte wieder einmal Karl Macourek die Künstler am Klavier einfühlsam durch den Nachmittag. Ist ja gar nicht so leicht, wie uns Peter Rosen heiter erklärte: "Oft kommt eine Sängerin oder ein Sänger mit einem total verwutzelten Notenblatt mit irgendeiner Entschuldigung und womöglich noch der Bitte: ,Ich bin heute heiser, lieber Herr Kollege, können sie es für mich in einer anderen Tonart spielen? oder ähnliches." Rosen wollte damit sicherlich niemanden kränken, sondern nur aufzeigen, wie flexibel und gut ein Pianist oft sein muß und fast unmerklich nickend stimmte Macourek bescheiden zu. Wir haben unseren hochgeschätzen Prof. Leopold Grossmann einmal erlebt, wie er bei dem Auftritt eines Künstlers als begleitender Pianist Schwerarbeit leistete: Es wurden ihm aneinandergeklebte Notenblätter in "Zieharmonikaform", endlos lang noch dazu, vorgelegt. Diese Situation zu meistern hätten wir vielleicht einem klavierspielender Artisten zugetraut falls der mit den Füßen umblättern kann. Doch auch Grossmann schaffte es auch ohne deren Hilfe bravourös, bedankt mit Extraapplaus. Doch nun zurück zum Programm: Nach dem "HBB-Marsch" hörten wir von Peter Rosen "Wien ist immer schön" und anschließend kam die erste Interpretin, Elisabeth Reichart, auf die Bühne und feierte damit ihr Debüt beim HBB. Es war ein sehr schöner Vortrag der "Liebesgeschichte in drei Bänden", wie sie es betitelte, und zwar "Frühling in Wien", "Draußen in Sievering blüht schon der Flieder" und "Frag nicht, warum!" Nicht nur optisch und gesanglich gewann sie ihr Publikum, sehr nett war auch, daß sie ihre Moderation in leicht gefärbtem Wiener Dialekt brachte und wir stellten uns vor, daß sie, wenn es drauf ankommt, wohl auch "mehr Wienerisch" aus sich herausholen kann. Ja, solche Sängerinnen suchen und brauchen wir. |
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Fredi Hartl und HBB-Obfrau Dr. Ingrid Pachmann |
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| Peter Rosen moderierte wieder und das gelingt ihm ganz großartig, denn er macht sich
die Mühe, immer ein wenig Persönliches der Künstler zu in Erfahrung zu bringen und baut das dann
in ein kleines, von ihm verfaßtes Gedicht ein. Auch wandelt er Geschichterln und Witze in eine sehr heitere
Gedichtform. Robert Kolar, unterhaltsam, perfekt und köstlich wie immer, brachte "A guater Tropfen so dreimal täglich" von Hermann Leopoldi, "Mein Kollege der Affe", ein Solo von Fritz Grünbaum, usw. auf die Bühne. Helene Lukassen, sie gewann beim letzten Nachwuchswettbewerb des HBB den 3. Preis, sang "Was Schön'res könnts geben als ein Wienerlied", "Das Glück is a Vogerl" und "Reserl von Wien". Peter Rosen, wieder auf der Bühne, brachte das zeitlose "Protestlied" von Prof. Leopold Grossmann "Dann!", um anschließend eine junge Künstlerin anzusagen, die mit ihrer großen Stimme sofort alle in ihren Bann zog und sogar mit Zwischenapplaus bedacht wurde: Alexandra Vogrin mit "Meine Lippen, sie küssen so heiß" und "Spiel auf deiner Geige" ("Spiel mir den Csardas"). Nach der Pause ging es genauso schön und heiter weiter, alle Künstler begeisterten noch einmal mit ihren Darbietungen, dann wurde natürlich Fredi Hartl auf die Bühne geholt und er brachte drei seiner herrlichen Parodien. Dann ging es bunt gemischt mit Operettenmelodien, Couplets und auch alten Wienerliedern dem Ende zu. Es war ein wirklich ein sehr unterhaltsamer Nachmittag mit tollen Leistungen der Vortragenden. Mit "Wien, Wien, nur du allein", gesungen von Peter Rosen, fand der Nachmittags beim HBB sein Ende. Alexandra Vogrin nimmt seit 1994 Gesangsunterricht, 2001 wird sie ins Konservatorium Wien aufgenommen und nimmt privaten Schauspielunterricht, belegt 2003 die Operettenklasse (Wiener Blut), schließt 2007 ihre Bachelor-Prüfung mit Auszeichnung ab. Seither ist sie in zahlreichen Konzerten zu hören und ist von 2005 bis 2007 Teil der Veranstaltungsreih "Kunst im Cafe". Zur Zeit durchlebt sie eine intensive Phase des Vorsingens. Damit nicht genug, sie setzt sich auch mit Jazz, Blues und Volkslied auseinander. Elisabeth Reichart ist eine vielseitige Künstlerin und u.a. bei "Vienna Strings" als Sängerin engagiert. Die "Vienna Strings" wurden gegründet, um Tanzmusik auf höchstem Niveau zu bieten. In der Besetzung Streichquartett, Keyboard und Sängerin spielen sechs professionelle Musiker selbstarrangierte Tanzmusik unter dem Motto: "Von Klassik bis Pop im Streichersound". |
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HSK |
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| Hier geht es zur Fotoseite vom 14. März >>> | ||||||
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erstellt am 31. 03. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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